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Naturschutzgebiet Waltere Moor

Waltere Moor
Waltere Moor

Das Naturschutzgebiet Waltere Moor liegt am nordwestlichen Rand der Hohenfelser Gemarkung und grenzt an das neue Naturschutzgebiet Schwackenreuter Seen an. Es liegt in einer flachen Geländemulde auf einer Höhe von etwa 630 m ü. N.N. Das Moor stellt sich als relativ schwer zugängliches und nasses Bruchwaldgebiet dar, mit teils geringeren unverbuschten Sumpfwiesen und Trockenrasenflächen.

Die Waltere weist eine Fläche von etwa 95 ha auf. Sie erstreckt sich zu 2/3 auf Hohenfelser Gebiet, der restliche Anteil gehört zur Gemarkung Sauldorf (Landkreis Sigmaringen). Geologisch gehört das Gebiet zu den Donau-Ablach-Platten. Dieses Hochmoor ist das einzige im Landkreis Konstanz und stellt somit eine Besonderheit dar. Der manuelle Torfabbau begann im Jahre 1812. Der Wasenstecher Xaver Häfele aus Bad Wurzach übernahm zunächst diese Aufgabe, später ging sie auf die Bürger der benachbarten Dörfer über. Auf Grund der nachlassenden Nachfrage zu Beginn des 20. Jahrhunderts endete schließlich der Torfabbau – nach einem Zwischenhoch im 1. Weltkrieg – im Jahre 1925.

Waltere Moor
Waltere Moor
Waltere Moor
Waltere Moor

In den letzten Jahren trockneten Teile des Gebiets langsam aus. Deshalb läuft aktuell ein Wiedervernässungsprogramm der Bezirksstelle für Naturschutz (Regierungspräsidium Freiburg). Auch wird versucht der Verbuschung Einhalt zu gebieten. Eine Begehung dieses sehr interessanten Gebiets ist nur mit Führung zu empfehlen. Auskünfte erteilen die Gemeindeverwaltungen in Hohenfels und Sauldorf.