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Autor: Frau Baier
Artikel vom 19.09.2022

Landratsamt Konstanz

033/2022 - Schutz der Vögel in der Brutzeit vom 01.03.-30.09.

Schutz der Vögel in der Brutzeit

Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz macht auf den Schutz der Vögel während der Brutzeit aufmerksam.

Die gesetzliche Anordnung verweist darauf, den Schutz der Vögel in ihrer Brut­­­zeit zu gewährleisten, um ihren Nachwuchs schützen können. Es ist ver­boten wäh­rend der Schonzeit vom 1. März bis 30. September Bäume, He­cken, Gebü­sche und andere Ge­hölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Davon ausgenommen sind Pflegemaßnahmen an Beerenobst und Zier­­ge­hölzen im Hausgarten und im Wald, die durch den Forst durchgeführt wer­den. Auch Pflegeschnitt­maßnahmen an Obsthochstämmen können im oben genannten Zeitraum durchgeführt werden. Allerdings ist auch bei die­sen Maßnahmen immer auf etwaige Brutstätten von Vögeln Rücksicht zu neh­­­men. Eine Ausnahme von diesem Verbot stellen Maßnahmen dar, die aus Gründen der Verkehrssiche­rungspflicht durchgeführt werden müssen. Dies soll im Einzelfall immer mit der Unteren Naturschutzbehörde abgeklärt werden.

Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz weist außerdem darauf hin, dass es ganzjährig verboten ist, Schilfröhricht abzuschneiden, abzubrennen oder anderweitig zu beeinträchtigen. Das Verbot gilt ganzjährig, unabhängig von der oben genannten Schon­zeit, für das Fällen und Rückschneiden von Bäumen, Hecken und Gehölzen.

Nähere Informationen erteilt gerne die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800-1220  und Telefonnummer: 07531 800-1222.

105/2022 - Ausschreibung des Inklusionspreises 2022

Ausschreibung des Inklusionspreises 2022

LANDKREIS KONSTANZ – Der Landkreis Konstanz verleiht auch 2022 wieder einen Inklusionspreis in den drei Kategorien „Wohnen“, „Bildung/Arbeit“ und „Freizeit“. Das Preisgeld beträgt insgesamt 6.000 Euro, über dessen Aufteilung auf die einzelnen Preisträger eine Jury entscheidet. Bis spätestens 30. September 2022 können Bewerbungen eingereicht werden.

Teilnahmeberechtigt sind Vereine, Initiativen, Netzwerke, Selbsthilfegrup­pen, freie und öffentliche Träger, Verbände, Bildungseinrichtungen und Firmen, deren Aktivitäten im Landkreis Konstanz stattfinden. Ziel des Prei­ses ist es, über neue Wege zur Inklusion nachzudenken und das Bewusst­sein für die Belange von Menschen mit Behinderung zu schärfen, damit das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung selbstver­ständlich wird. „Es sollen Projekte ausgezeichnet werden, die den Prozess der Inklusion auf örtlicher Ebene aktiv fördern“, erklärt Oswald Ammon, Behindertenbeauftragter des Landkreises Konstanz und Initiator des Inklu­sionspreises.

Die weiteren Voraussetzungen und das Prozedere bezüglich der Verleihung des Inklusionspreises für das Jahr 2022 erfolgen nach bestimmten Richtli­nien. Diese sind gemeinsam mit dem Bewerbungsformular auf der Home­page des Landkreises Konstanz unter www.LRAKN.de/inklusionspreis einsehbar. Ansprechpartnerin für weitere Auskünfte ist Susanne Mende, Landratsamt Konstanz, erreichbar unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800-1673 oder per E-Mail an susanne.mende(@)LRAKN.de. 

143/2022 - Energiesparen und Trinkwassersicherheit

Energiesparen und Trinkwassersicherheit

LANDKREIS KONSTANZ – Aufgrund vermehrter Anfragen informiert das Gesundheitsamt über hygienisch unbedenkliche Möglichkeiten des Ener­giesparens bei der Warmwasserbereitstellung.

Trinkwassersicherheit hat vor dem Hintergrund des Gesundheitsschutzes der Verbraucherinnen und Verbraucher auch beim Energiesparen höchste Priorität. Bei der Warmwasserbereitstellung müssen die verantwortlichen Betreiber von Trinkwasser-Hausinstallationen die Trinkwassersicherheit mit den damit verbundenen rechtlichen Vorgaben und Hygieneanforderungen beachten.

Hierbei ist im Rahmen der Warmwasserbereitstellung ein verantwortungs­voller Umgang mit Temperaturabsenkungen wichtig, um die Gefahr von Le­gionellen im Trinkwasser zu vermeiden. Das einschlägige technische Regel­werk des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) beschreibt die Anforderungen an die Trinkwassertemperaturen. Danach be­trägt die empfohlene Warmwassertemperatur am Speicherausgang 60 Grad Celsius, innerhalb der Zirkulation soll sie nicht unter 55 Grad Celsius fallen. Betrei­ber von Trinkwasserinstallation sind nach Trinkwasserverordnung zur Ein­haltung des technischen Regelwerks verpflichtet.

Es gibt je nach Art der Wasserversorgungsanlage zur Trinkwasserverteilung unterschiedliche Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Hier sind einige all­gemeingültige Tipps:

  • Installation wassersparende Armaturen
  • Warmes Wasser nur bei Bedarf nutzen
  • Zeit-Steuerungsoptionen des Heizsystems nutzen, um die Pumpe für die Zirkulationsleitungen einige Stunden abzuschalten
  • Erwärmen von Wasser mit Sonnenkollektoren
  • Hygienischen Anforderungen beachten (mindestens 60 Grad Celsius, keine Stagnation), um Legionellen zu vermeiden

Bei weitere Fragen können anerkannte Fachhandwerkbetriebe weiterhel­fen.

Um einer problematischen Entwicklung vorzubeugen, bittet das Gesund­heits­amt um Beachtung der Hinweise des Umweltbundesamtes und des Ver­braucherportals Baden-Württemberg:

www.verbraucherportal-bw.de/,Lde/Startseite/Verbraucherschutz/Trinkwasserverordnung

www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/haushalt-wohnen/warmwasser #gewusst-wie

149/2022 - Neues Archäologisches Kulturprogramm im Kreis Konstanz

Neues Archäologisches Kulturprogramm im Kreis Konstanz

LANDKREIS KONSTANZ – Das neue Archäologische Kulturprogramm im Kreis Konstanz gibt es ab sofort online unter www.archaeologie-landkreis-konstanz.de. 

Seit 2001 gab der Landkreis Konstanz zweimal im Jahr den Programmflyer „Treffpunkt Archäologie“ zu archäologischen Veranstaltungen im Landkreis heraus. Die durch Corona in den letzten zwei Jahren verursachten Zwangs­pausen von Kulturveranstaltungen gaben dem Kreisarchäologen Dr. Jürgen Hald die Gelegenheit das bewährte Programmformat zu modernisieren und zeit­gemäß darzubieten. Um nachhaltig zu sein und Ressourcen zu schonen, wird das „Archäologische Kulturprogramm im Kreis Konstanz“ künftig rein digital auf der neuen Internetseite www.archaeologie-landkreis-konstanz.de präsentiert.

„In dem neuen Veranstaltungskalender können sich Einheimische und Gäste komfortabel und aktuell über archäologische Vorträge, Führungen und Exkursionen von Kulturinstitutionen und Vereinen im Landkreis Konstanz informieren“, erläutert Jürgen Hald und freut sich schon auf etliche interessante archäologische Veranstaltungen in den kommenden Monaten. Beteiligte archäologische Museen, historische Vereine und an­dere Partnerinstitutionen der Region sind mit ihrem Logo und hinterlegtem Link auf der neuen Internetseite ebenfalls zu finden, so dass weitere Infor­mationen zu den jeweiligen Veranstaltern leicht zugänglich sind.

150/2022 - Vermarktungstag - Mit Handwerkskunst, Regionalität und Kreativität überzeugen

Vermarktungstag – Mit Handwerkskunst, Regionalität und Kreativität überzeugen

LANDKREIS KONSTANZ – Die Erzeugung und Vermarktung eines nachhal­tigen Produktes ist fester Bestandteil der Ausbildung zur Fachkraft für Hauswirtschaft und eine gute Vorbereitung auf die Abschlussprüfung zur Hauswirtschafterin nach neuer Prüfungsordnung. Für die Auszubildenden ist es der Höhepunkt ihres eineinhalb Jahre dauernden Fachschulbesu­ches.

Eröffnet wurde der Markt von Phillip Gärtner, dem Ersten Landesbeamten des Landkreises Konstanz. Er ließ sich von jeder Verkäuferin die Idee und die Herstellung ihres selbst erzeugten Produktes erklären, kaufte ein und war voll des Lobes für die erstaunlich große Auswahl an kreativen und regionalen Produkten. Zum Schauen und Kaufen kamen auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Landwirtschaftsamtes, zahlreiche Gäste, ehema­lige Fachschülerinnen und Lehrkräfte.

Herstellung, Warenpräsentation, Produktbrief und Dokumentation des fächerübergreifenden Vermarktungsprojektes werden bewertet. Projekt­start war im Mai und über zwei Monate hinweg beschäftigten sich die Auszubildenden intensiv mit der Herstellung eines selbst gewählten Pro­duktes –  von der Ideensammlung über die Planung und die Produktaus­wahl bis zur Umsetzung. Produkteigenschaften, rechtliche, produktions­technische und ökologische Aspekte wurden ebenso berücksichtigt wie die Absatzchancen und die Auslotung des Verkaufspreises. Herauskam ein kreativer und nachhaltiger Produkte-Mix aus Holunderblütengelee, Erd­beerfruchtaufstrich, frischem Bauernbrot, Honig und Honigprodukten, dreierlei Badekugeln, Rosensirup, verschiedenen Kräutertees, glutenfreie Kuchen im Glas, süßsauer eingelegtes Gemüse, Nesteldecken für Menschen mit Demenz, Rapskissen für einen entspannten Nacken und Gewürzpaste zum Verfeinern von Gerichten.

Nach zwei Stunden waren die liebevoll dekorierten Verkaufstische im Lehr­saal der Fachschule leergeräumt und die „Jungunternehmerinnen“ glück­lich. Das Konzept ging auf. „Und wir hatten solche Sorge, dass die Gewürz­paste aus frischem Gemüse von der Reichenau zum kalkulierten Preis von 3,50 Euro nicht weggeht“, freuten sich Gabi Pfanner-Bach und Emine Gün über den großen Verkaufserfolg. Monika König ist es wichtig, dass sich die Hauswirtschaft nicht unter Wert verkauft. Deshalb produzierte und verkauf­te sie trotz des hohen Preises ihre wertigen glutenfreie Kuchen im Schmuck­glas zum kalkulierten Preis von 6,50 Euro und überzeugte die Besu­cher mit dem Verkaufsargument: „Ein idealer Vorrat für Menschen mit Zöliakie oder dekoriert mit einer Kerze ein besonderes Geburtstagsge­schenk.“ Die kleine Kerze gab es dann gratis dazu.

Alle Vermarkterinnen waren der Meinung, dass sich die Mühe gelohnt hat: „Wir hatten im Team und in der Vorbereitung viel Spaß miteinander, haben viel gelernt und unser Selbstbewusstsein gestärkt.“ Sie alle lobten auch die Vielseitigkeit der Ausbildung, vor allem ihre Praxisnähe. Ein teilnehmer­orientiertes und nachhaltiges Rundumpaket, das Kochen und Nähen, Haus­garten und Zimmerpflanzen, Vorratshaltung, Reinigung und Hygiene, Be­triebswirtschaft und Kommunikation ebenso beinhaltet wie die Erzeugung regionaler Produkte.

Informationen zum Fachschulbesuch und den Zulassungsvoraussetzungen gibt es online unter www.konstanz.landwirtschaft-bw.de oder direkt bei der Fachschulbeauftragten per Mail unter Hildegard.Schwarz(@)LRAKN.de. Eine neue Fachklasse Hauswirtschaft in Teilzeit startet am 11. Oktober 2023.

152/2022 - Wasserentnahmeverbot wird bis Ende Oktober 2022 verlängert

Wasserentnahmeverbot wird bis Ende Oktober 2022 verlängert

LANDKREIS KONSTANZ – Die Allgemeinverfügung zum Wasser­entnahmeverbot aus oberirdischen Gewässern mit Ausnahme des Bodensees, des Hochrheins und der Radolfzeller Aach ist bis zum 31. Oktober 2022 durch das Landratsamt Konstanz verlängert worden.

Durch Allgemeinverfügung vom 18. Juli 2022 hat das Landratsamt Konstanz die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern mit Ausnahme des Bodensees, des Hochrheins und der Radolfzeller Aach untersagt, da die Abflüsse und Wasserstände in den Gewässern im Landkreis Konstanz aufgrund der Trockenheit niedrig sind.

Das Landratsamt Konstanz hat das Wasserentnahmeverbot nun bis zum 31. Oktober 2022 verlängert, nachdem die Niederschlagsmengen seit Erlass der Allgemeinverfügung nicht zu einer nachhaltigen Erholung der Situation geführt haben und die Abflüsse und Wasserstände in den meisten oberirdischen Gewässern weiterhin sehr niedrig sind. Um die oberirdischen Gewässer und ihre Lebensräume für Tiere und Pflanzen nicht zusätzlich zu belasten, muss zum Schutz der Gewässer weiterhin von Wasserentnahmen abgesehen werden. Der Bodensee, der Hoch­rhein sowie die Radolfzeller Aach sind von der Allgemeinverfügung weiterhin ausgenommen. Die Allgemeinverfügung lässt Anträge auf Ausnahmen zu.

Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

Die Verlängerung der Allgemeinverfügung kann auf der Homepage des Landratsamtes eingesehen werden (www.lrakn.de).

153/2022 - Sanierung der Kreisstraße K6170 zwischen Kreisverkehrspunkt Rotes Kreuz Radolfzell und Ortseingang Markelfingen

Sanierung der Kreisstraße K6170 zwischen Kreisverkehrspunkt Rotes Kreuz Radolfzell und Ortseingang Markelfingen

LANDKREIS KONSTANZ – Der Landkreis Konstanz saniert ab Montag, den 12. September bis einschließlich Freitag, den 14. Oktober 2022 die Kreis­straße K6170 vom Kreisverkehrspunkt Rotes Kreuz Radolfzell bis zur Orts­einfahrt Markelfingen. Aufgrund der vorgesehenen Bauarbeiten wird die Kreisstraße in dieser Zeit für den Verkehr voll gesperrt.

Die Umleitungsstrecke ist über die B33 ausgeschildert. Für Fahrzeuge, die bauartbedingt langsamer als 60 km/h fahren, ist die Umleitung über die K6167, L220, K6168 (Möggingen, Liggeringen, Langenrain) ausge­schildert.

Bei schlechter Witterung kann sich die Fertigstellung verzögern. Das Landratsamt bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

157/2022 - Belegung weiterer Notunterkünfte im Landkreis

Belegung weiterer Notunterkünfte im Landkreis

LANDKREIS KONSTANZ – Da der Zustrom von ukrainischen Geflüchteten weiterhin hoch ist, müssen zusätzliche Plätze für die Notunterbringung geschaffen werden. Die Kreissporthalle Wessenberg wurde Anfang Sep­tember belegt, zwei weitere Hallen in Stockach und Singen wurden für die Unterbringung vorbereitet.

Derzeit befinden sich 3069 ukrainische Geflüchtete offiziell im Landkreis Konstanz, 1015 davon fanden in den Unterkünften des Land­kreises eine vorübergehende Bleibe. Von den 1820 vorhandenen Plätzen sind 1700 belegt. Aktuell ist pro Woche mit einem Zugang von circa 130 Geflüchteten zu rechnen, weshalb der Landkreis auf weitere Hallen zurückgreifen muss. Bereits am 12. Mai zogen Geflüchtete in die Notunterkunft in der Sporthalle der Zeppelin-Gewerbe­schule in Konstanz ein. Am 21. Juni erfolgte die Bele­gung der Mettnau-Halle in Radolfzell, am 11. August folgte die Kreissport­halle in Singen. Seit 1. Septem­ber sind 101 Personen in der Kreissporthalle Wessenberg in Konstanz unterge­bracht.

Am vergangenen Wochenende bereitete das Technische Hilfswerk die Uhlandhalle in Singen und die Sporthalle des Berufsschulzentrums in Stockach für die Ankunft weiterer Geflüchteter vor. Die Belegung der bei­den Hallen erfolgt voraussichtlich zeitnah im September. Alle Notunter­künfte sind für 180 Personen ausgelegt.

Der Aufenthalt in den Notunterkünften ist lediglich als Übergangs­lösung gedacht, bis die Geflüchteten in den Gemeinden oder bei Privatpersonen unterkommen. Vor Ort werden die Flüchtlinge von Mitarbeitenden des Amtes für Migra­tion und Integration sowie So­zialarbeitern betreut.

Das Landratsamt bittet darum, von Sachspenden abzusehen und sich bei den Helfervereinen über benötigte Spenden zu informieren. Nur so ist eine bedarfsorientierte Hilfe gewährleistet, die auch bei den Geflüchteten an­kommt. Informationen zum Vorgehen bei Privataufnahmen und zu vielen weiteren Themen gibt es unter www.LRAKN.de/ukraine. Die Seite steht auch auf Ukrainisch und Russisch zur Verfügung.

159/2022 - "Trennung meistern - Kinder stärken" - Ein Kursangebot für Eltern in Trennungskonflikten

„Trennung meistern – Kinder stärken“ – Ein Kursangebot für Eltern in Trennungskonflikten

LANDKREIS KONSTANZ – Die Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Landkreises Konstanz bietet wieder einen Kurs für einzelne Elternteile an, die ihre Kinder während der Trennungsphase gut begleiten und die Situation selbst besser meistern wollen.

Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen vertieft mit anderen Betroffenen auszutauschen: Wie geht es meinem Kind während des Trennungsprozesses? Welche Lösungswege gibt es für Konflikte? Wie können wir trotz der Trennung gemeinsam Eltern bleiben?

Die Gruppe ist jeweils für ein Elternteil eines getrenntlebenden Elternpaa­res konzipiert und wird bei ausreichendem Interesse halbjährlich angebo­ten. Das erste Treffen der sechs Abende umfassenden, kostenfreien Reihe findet am Dienstag, den 27. September 2022 von 17 bis 20 Uhr in der Maggi­straße 7 in Singen statt. Folgetermine sind am 11. Oktober, 25. Okto­ber, 15. November, 29. November und am 13. Dezember 2022 geplant.

Die Themen der einzelnen Abende bauen aufeinander auf. Deshalb ist die Teilnahme an allen Treffen sinnvoll. Weitere Informationen gibt es unter www.LRAKN.de, Suchwort „Psychologische Beratungsstelle“. Eine Anmel­dung bei der Service- und Infostelle des Amtes für Kinder, Jugend und Fami­lie unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800-3211 ist erforderlich.

160/2022 - Vorträge über die Ernährung von Baby und Kleinkindern

Vorträge über die Ernährung von Babys und Kleinkindern

LANDKREIS KONSTANZ – Im Herbst startet das Forum Ernährung und Verbraucherbildung am Landwirtschaftsamt in Stockach im Rahmen der Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (Beki) wieder mit zwei Online-Vorträgen über die Ernährung von Babys und Kleinkindern.

Im Baby- und Kleinkindalter werden Ernährungsgewohnheiten geprägt und der Grundstein für ein ausgewogenes und gesundheitsförderndes Essen und Trinken gelegt. Wer mehr darüber erfahren möchte, hat in den Vor­trägen „Von der Milch zum Babybrei“ am 23. September 2022 und „Kleine Schleckermäulchen essen am Familientisch“ am 27. Oktober 2022 jeweils von 20 bis 21.30 Uhr die Möglichkeit dazu. Im Anschluss beantwor­tet die Beki-Referentin Britta Sänger-Ossenberg offene Fragen.  

Der Vortrag „Von der Milch zum Babybrei – Ernährung im ersten Lebens­jahr“ am Freitag, den 23. September 2022 richtet sich besonders an Eltern von vier bis sieben Monaten alten Säuglingen. Der Beginn der Beikost stellt Eltern vor neue Herausforderungen: Mit was wird begonnen? Wie gelingt der Übergang zu fester Nahrung mit Genuss und Freude? Wie erkenne ich, was mein Kind braucht? Im Rahmen des Online-Angebots „Kleine Schlecker­mäulchen essen am Familientisch – Ernährung nach dem ersten Lebens­jahr“ am Donnerstag, den 27. Oktober 2022 erfahren Mütter und Väter von Kleinkindern, wie eine kindgerechte Kost aufgebaut sein sollte und wie der Übergang zur Familienkost Freude bereitet und gelingt.  

Eine Anmeldung beim Landwirtschaftsamt Stockach unter Angabe des Na­mens, des Wohnorts, der Telefonnummer, der E-Mailadresse, sowie des Alters des Kindes ist unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800-2942 oder per E-Mail an forum.ernaehrung(@)LRAKN.de bis drei Tage vor der jeweiligen Ver­anstal­tung möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen werden nach der Anmeldung erteilt.

162/2022 - Ehrenamtliche Sprachmittler suchen Verstärkung

Ehrenamtliche Sprachmittler suchen Verstärkung

LANDKREIS KONSTANZ – Der ehrenamtliche Sprach- und Kulturmittler­dienst ist ein Dolmetscherservice für Alltags- und Beratungsgespräche in sozialen und gesundheitlichen Einrichtungen, wie Kitas, Beratungsstellen, Job Center, Schulen, Krankenhäuser und vielen mehr.

Vor dem aktuellen Hintergrund des Ukrainekrieges stiegen die Anfragen nach russisch- und ukrainischsprachigen Dolmetschern erheblich. Gleich­zeitig haben sich sehr viele hilfsbereite Menschen gemeldet, um die Ge­flüchteten mit ihrer Sprache zu unterstützen. Dank der langjährigen Koope­ration mit der Stabsstelle Internationales der Stadt Konstanz sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Migration und Integration des Landkrei­ses konnte der Ehrenamtsdienst für diese Sprachen rasch ausgebaut werden.

Neben Ukrainisch werden aber auch weitere Sprachen regelmäßig nachge­fragt: „Arabisch, Farsi, Dari, Paschtu sowie kurdische Sprachen und Dialek­te, Tigrinya, Französisch und Italienisch haben immer Konjunktur“, so An­nette Breitsameter-Grössl von der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engage­ment und ergänzt: „Bereits über 250 Einsätze haben unsere Ehrenamtlichen in der ersten Jahreshälfte gestemmt. Das ist rekordverdächtig!“

Wenn das Gesagte nicht verstanden wird, können leicht Missverständnisse entstehen und öffentliche Angebote der Sozial- und Gesundheitsdienste nicht in dem Maße genutzt werden, wie es notwendig wäre. „Wir blicken auf eine 17-jährige Erfolgsgeschichte des ehrenamtlichen Sprach- und Kulturmittlerdienstes im Landkreis Konstanz“, so Sozialdezernent Stefan Basel. Dieses Engagement erleichtert die Kommunikation beispielsweise für Ämter, Beratungsstellen oder Ärzte in ihrer Arbeit mit Menschen mit Migra­tionsgeschichte.

Knapp 200 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler, die für 53 Sprachen und Dialekte dolmetschen, stehen derzeit zur Verfügung. Die Sprachmittler sehen sich als Brückenbauer zwischen den Einrichtungen beziehungsweise Behörden und deren fremdsprachigen Klienten. Seit 2020 läuft die Anfrage nach Dolmetschern digital. Weitere Informationen gibt es unter www.LRAKN.de/sprachmittler. 

Wer Interesse daran hat, sich ehrenamtlich für den Sprachmittlerdienst zu engagieren, kann sich an folgende Stellen wenden:

Landratsamt Konstanz

Annette Breitsameter-Grössl

Sozialdezernat, Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement

Benediktinerplatz 1

78467 Konstanz

T. Telefonnummer: +49 7531 800-1783

Mail: Annette.Breitsameter-Groessl(@)LRAKN.de 

 

Stabsstelle Konstanz International

Dr. David Tchakoura

Untere Laube 24

78462 Konstanz

T. Telefonnummer: +49 7531 900-2392

Mail: International(@)konstanz.de 

163/2022 - Ausbildungsbeginn im Landratsamt Konstanz

Ausbildungsbeginn im Landratsamt Konstanz

LANDKREIS KONSTANZ – 21 junge Menschen begannen am vergangenen Donnerstag ihre Ausbildung, ihr Duales Studium oder ihr Verwaltungs­praktikum beim Landratsamt Konstanz. Davon starteten 18 Auszubil­dende sowie Einführungspraktikantinnen und -praktikanten und Studie­rende am 1. September 2022, drei weitere Auszubildende sowie dual Studierende sind ab Oktober 2022 im Einsatz. 

Der Erste Landesbeamte Philipp Gärtner, stellvertretender Personalleiter Martin Hermann, Vorsitzender des Personalrates Peter Kratt, Gleichstel­lungsbeauftragte Petra Martin-Schweizer und Ausbildungsleitung Nathalie Thorns sowie Nicole Waldraff und die Jugend- und Auszubildendenver­tretung hießen die neuen Nachwuchskräfte am Donnerstag, 1. September 2022 herzlich willkommen.

Unter den Auszubildenden sind neun Verwaltungsfachangestellte, ein Fach­informatiker für Systemintegration, ein Straßenwärter, zwei Vermessungs­techniker sowie vier Einführungspraktikantinnen und -praktikanten für den Studiengang „Public Management“, drei weitere dual Studierende im Be­reich „Soziale Arbeit“ als auch ein Student im Bereich „Climate Change Management“. Eine der Auszubildenden beginnt im Rahmen des Projekts der interkulturellen Öffnung der Verwaltung eine Einstiegsqualifizierung mit integrationsfördernder Unterstützung.

Philipp Gärtner wünschte allen einen guten Start und viel Erfolg für die Aus­bildungszeit: „Das Landratsamt ist ein großer und vielseitiger Arbeitgeber. Circa 1.200 Kolleginnen und Kollegen freuen sich auf Sie. Bringen Sie sich neugierig und engagiert ein!“

Zu Beginn durften die Auszubildenden ihre Paten, Auszubildende im zwei­ten Lehrjahr, kennenlernen. Diese konnten ihnen Informationen und Tipps rund um die Ausbildung sowie eigene Erfahrungen mit auf den Weg geben. Das Patenprogramm in der Ausbildung wurde im Landratsamt vor sechs Jahren ins Leben gerufen. Es dient dazu, den Einstieg der neuen Auszubil­denden ins Berufsleben zu erleichtern.

Auch dieses Jahr fanden die alljährlichen Willkommenstage für die neuen Auszubildenden, Einführungspraktikantinnen und -praktikanten und Studierenden statt. An den ersten beiden Tagen ging es vor allem darum, das Landratsamt und sich gegenseitig kennenzulernen. Unter anderem wurden einige Außenstellen wie die Zulassungsstelle in Konstanz und das Vermessungsamt in Radolfzell sowie die Straßenmeisterei in Engen-Wel­schingen besucht. Im Landwirtschaftsamt in Stockach bereiteten die Auszu­bildenden bei einem Koch-Workshop ein gemeinsames Mittagessen zu und lernten dabei einiges über gesunde Ernährung. Um das Gemeinschaftsge­fühl zu stärken, fand am vergangenen Freitag bei bestem Wetter ein gemeinsamer Segeltörn auf dem Bodensee statt.

Das Landratsamt Konstanz bietet darüber hinaus für den Ausbildungsstart ab Oktober 2022 noch einen Last-Minute Ausbildungsplatz zur / zum Ver­waltungsfachangestellten an. Wer Interesse daran hat, kann an der Lehr­stellenbörse im Berufsschulzentrum Radolfzell am Mittwoch, 14. Septem­ber 2022 zwischen 14 und 16 Uhr vorbeikommen. Gerne nimmt das Landratsamt dort die Bewerbungsunterlagen direkt entgegen.

Ausbildungsplätze 2023

Auch für das Jahr 2023 bietet das Landratsamt Konstanz wieder viele at­traktive Ausbildungs- und Studienplätze an. Ausführliche Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.LRAKN.de/karriere.  Bewerbungen werden bis zum 9. Oktober 2022 entgegengenommen. Weitere Auskünfte erteilt Nathalie Thorns, Ausbildungsleitung des Landratsamtes Konstanz (Tel.: Telefonnummer: 07531 800-1312, E-Mail: Nathalie.Thorns(@)LRAKN.de).

164/2022 - Flüchtlingssituation im Landkreis Konstanz

Flüchtlingssituation im Landkreis Konstanz

LANDKREIS KONSTANZ – Der Zustrom von Geflüchteten in den Landkreis Konstanz ist weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, ihre Unterbringung ist eine wachsende Herausforderung. Bis Ende September werden voraus­sichtlich alle Notunterkünfte des Landkreises belegt sein. Landrat Zeno Danner hat daher die Städte und Gemeinden um Hilfe bei der vorläufigen Unterbringung der Geflüchteten gebeten. Bei einem Austausch zwischen dem Landkreis und den Städten und Gemeinden am Dienstag, 6. Septem­ber wurden gemeinsame Lösungswege diskutiert und erarbeitet.

Seit März, einen Monat nach Kriegsbeginn in der Ukraine am 24. Februar, haben sich die Zugangszahlen der Flüchtlinge im Landkreis Konstanz mehr als vervierfacht. Von Januar bis August kamen 2089 Geflüchtete im Land­kreis an. Zum Vergleich: Während der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 waren es in demselben Zeitraum 946 Personen. Die Zahl ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt mehr als doppelt so hoch. Auch die Steigerungsrate pro Monat ist deutlich höher als vor sieben Jahren. Der Landkreis rechnet damit, dass wöchentlich deutlich über 100 neue Geflüchtete hinzukommen, insgesamt bis zu circa 550 im Monat. Den Großteil bilden Ukrainerinnen und Ukrainer, die Schutz vor dem Krieg suchen.

Die erste Kreissporthalle wurde dieses Jahr im Mai zur Notunterkunft um­funktioniert und bezogen. Mittlerweile dienen alle sieben Kreishallen ent­weder als Unterkunft oder wurden entsprechend vorbereitet. Im August standen 1800 zur Plätze zur Verfügung, so viele wie im Februar 2016. Aufgrund der hohen Zugangszahlen reichen die so geschaffenen Kapazi­täten ab Oktober nicht mehr aus. Der Landkreis arbeitet mit Hochdruck daran, durch Leichtbauhallen oder den Umbau geeigneter Immobilien weiteren Raum zu schaffen, was aufgrund der benötigten Vorlaufzeiten kurzfristig jedoch zu keiner Entspannung der Situation führt.

Landrat Zeno Danner berief am Dienstag eine Krisenrunde mit den Ober­bürgermeistern und Bürgermeistern der Städte und Gemeinden ein, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen und vor allem die Aufgabe im ge­samten Landkreis auf allen Schultern zu verteilen und den Menschen in ihrer Not zu helfen. Die Städte und Gemeinden sind rechtlich verpflichtet den Landkreis bei der vorläufigen Unterbringung von Geflüchteten zu unterstützen, diese Verpflichtung könnte auch durchgesetzt werden. „Ich freue mich sehr über die große Übereinstimmung im Landkreis, dass wir gemeinsam die Situation in den Griff bekommen müssen und wollen,“ so Landrat Danner.

Das Landratsamt hat im ersten Schritt die gemeindlichen Hallen nach der möglichen Zahl an Unterbringungen, der Leistungsfähigkeit der Gemeinde, vor allem auch Ausweichmöglichkeiten auf andere Hallen („Hallendichte“), nach der Einwohnerzahl und auch nach der bisherigen Aufnahmequote betrachtet. Die konkrete Belegung wird in enger Abstimmung mit der jewei­ligen Gemeinde erfolgen, auch in Informationsveranstaltungen und ähnli­chem.

Die Bürgermeister betonen die besondere Bedeutung der Hallen für das Ge­meindeleben vor Ort und ermahnten den Landkreis, diese nur im äußersten Notfall nach Prüfung aller Alternativen und nur so kurz wie möglich zu bele­gen. „Völlig klar ist, wie wichtig die Gemeinde- und Sporthallen für den Schulunterricht und für das soziale Leben vor Ort sind, vor allem, nachdem coronabedingt über zwei Jahre auf traditionelle Feste und Vereinssport verzichtet werden musste. Kurzfristig und vorübergehend bleibt es leider die einzige Möglichkeit“, versichert Landrat Danner dazu.

Den Anfang wird aller Voraussicht nach die Gemeinde Rielasingen-Worb­lingen als fünftgrößte Gemeinde im Landkreis mit der Ten-Brink-Halle ma­chen. Nach und nach werden wahrscheinlich weitere ausreichend große Hallen – erforderlich ist eine Unterbringungskapazität von mindestens 180 Personen – vorübergehend belegt werden müssen. Parallel dazu ist der Landkreis in der Planung von Leichtbauhallen an geeigneten Standorten. Hierfür werden derzeit Plätze inspiziert und Absprachen mit Anbietern getroffen. Sobald die Leichtbauhallen betriebsbereit sind, werden die ge­meindeeigenen Hallen wieder für Schulen und Vereine zur Verfügung ge­stellt. Die Nutzung der Hallen ist als vorübergehende Notlösung gedacht.

Verabredet wurde auch, dass Kommunen, die über keine geeignete Halle verfügen, für eine möglichst schnelle Anschlussunterbringung sorgen. Dafür müssen Unterkünfte und Wohnungen in den Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt werden, damit die Plätze in den Notunterkünften so schnell wie möglich für neu ankommende Geflüchtete bereitstehen. „Wir sind auf die Unterstützung und Solidarität aller angewiesen – Städte und Gemeinden, Schulen, Vereine, Hilfsorganisationen und natürlich die zum Glück sehr hilfsbereite Bevölkerung“, so Landrat Danner, „an all diesen Stellen wird wahnsinnig viel geleistet!“ In diesem Geiste werden die Ge­meinden mit freien Hallen den Nachbarorten Hilfestellung bieten und ihre Hallen für den Schul- und Vereinssport gemeindeübergreifend offenhalten, wo dies möglich ist.

Die Krisenrunde hat gezeigt, dass allen Teilnehmenden der Ernst der Lage bewusst ist und es nun auf ein gemeinsames, abgestimmtes und entschlos­senes Handeln ankommt.

168/2022 - Selbsthilfegruppe Krebs trifft sich erstmals am 04.11.22

Selbsthilfegruppe Krebs

LANDKREIS KONSTANZ – In Tengen entsteht eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer Krebserkrankung. Das erste Treffen findet am 4. November um 18 Uhr in den Räumen der Tagespflege in der Marktstraße 3 statt.

Mit der Diagnose Krebs stellen sich für Betroffene viele Fragen. Sie schürt Sorgen und Ängste, das Befinden ändert sich. In einer Selbsthilfegruppe kommen Betroffene miteinander ins Gespräch, finden Antworten, Beistand und Unterstützung. In Tengen entsteht nun eine Selbsthilfegruppe für Men­schen mit einer Krebserkrankung. Die Gruppe wird sich ab dem 4. Novem­ber an jedem ersten Freitag im Monat um 18 Uhr im Erdgeschoss in den Räu­men der Tagespflege in der Marktstraße 3 in Tengen treffen. Ansprech­part­ner für weitere Informationen ist Wolfgang Dern, erreichbar per E-Mail an selbsthilfe.tengen(@)bs2edv.de oder unter der Mobilnummer Telefonnummer: 0151 59 888 278. Zur Teilnahme eingeladen sind alle Betroffenen aus den Landkrei­sen Konstanz, Waldshut, Tuttlingen und dem Schwarzwald-Baar-Kreis.

170/2022 - Veranstaltungen für Privatwaldbesitzer: Planmäßige Waldbewirtschaftung im Klimawandel

Veranstaltung für Privatwaldbesitzer: Planmäßige Waldbewirt­schaftung im Klimawandel

LANDKREIS KONSTANZ – Im Oktober und November bietet das Kreisforst­amt Veranstaltungen zum Thema „Planmäßige Waldbewirtschaftung im Klimawandel“ an. Der Schwerpunkt liegt auf der Fichte.

Mit dem Anbruch des Herbstes beginnt für Förster der planmäßige Holzein­schlag. Aus diesem Grund widmet das Kreisforstamt die nächsten drei Ver­anstaltungen im Oktober und Anfang November dem Thema „Planmäßige Waldbewirtschaftung im Klimawandel“. Der Schwerpunkt liegt aufgrund des häufigen Vorkommens auf der Fichte. Die anderen Baumarten werden ebenfalls angeschnitten.

An drei Stationen wird auf die Behandlung in Abhängigkeit vom Bestands­alter eingegangen:

- Jungbestandspflege

- Durchforstung

- Endnutzung eines Waldes – Und was nun? Pflanzung oder Naturverjüngung?

Begleitet werden die Stationen durch den jeweiligen Revierleitenden vor Ort und weitere Förster aus dem Landkreis. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Festes Schuhwerk und Regenschutz werden empfohlen.

Folgende Termine werden angeboten:

Freitag 14. Oktober von 14 bis 17 Uhr: Revier Hegau

Anfahrt: Der Treffpunkt liegt an der L226 zwischen Steißlingen und Radolfzell nördlich der Unterführung der B33, von Steiß­lingen kommend Abbiegung an der letzten Möglichkeit rechts vor der Brücke, der Weg wird am Veranstaltungstag beschildert

Freitag 21. Oktober von 14 bis 17 Uhr: Gemeindewald Orsingen-Nenzingen

Anfahrt: Treffpunkt für die Veranstaltung ist Ortsausgang der Hombergerstraße in Nenzingen, von dort aus gemeinsame Fahrt in den Wald

Freitag 4. November von 13 bis 16 Uhr: Gemeindewald Gottmadingen, südlich von Bietingen

Anfahrt: Die Romelstraße in Bietingen führt über die Grillstelle und Felder direkt in den Wald zum Treffpunkt. Empfohlen wird, Romelstraße ins Navi einzugeben und dem Straßenverlauf gera­deaus Richtung Wald folgen. Der Weg wird am Tag der Veran­staltung ab Bietingen beschildert.

171/2022 - Vollsperrung der K6120 zwischen Volkertshausen und Wiechs

Vollsperrung der K 6120 zwischen Volkertshausen und Wiechs

LANDKREIS KONSTANZ – Der Landkreis Konstanz saniert die Fahrbahn der Kreisstraße K 6120 zwischen Volkertshausen und Wiechs. Aufgrund der Sa­nierungsarbeiten muss die Kreisstraße ab Dienstag, 4. Oktober bis ein­schließlich Freitag, 28. Oktober 2022 für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Straßenbaumaßnahme beginnt am Ortsausgang Volkertshausen in Rich­tung Wiechs und endet bei der Autobahnüberführung der BAB A 98 Singen-Stockach über die Kreisstraße. Eine Umleitungsstrecke für den überörtli­chen Verkehr wird über Aach und Eigeltingen bzw. über Beuren a.d.A. aus­geschildert. Bei schlechter Witterung kann sich die Fertigstellung verzögern. Das Landratsamt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.

172/2022 - Ausstellung "Tod im Winterbergtunnel" vom 4.-28.10.22

Ausstellung „Tod im Winterbergtunnel“

LANDKREIS KONSTANZ – Das Landratsamt Konstanz zeigt vom 4. bis 28. Oktober die Wanderausstellung „Tod im Winterbergtunnel. Eine Tragödie im Ersten Weltkrieg“. Zum Eröffnungsabend am 30. September um 19 Uhr im Landratsamt Konstanz, den das Landratsamt gemeinsam mit dem Bezirk Südbaden des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge ausrichtet, ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

Am 4. Mai 1917 wurden im Winterbergtunnel bei Craonne in Nordfrank­reich etwa 100 bis 150 Soldaten vornehmlich des badischen Reserveinfan­terieregiments 111 verschüttet. Ihre Leichen wurden nie geborgen, da die Eingänge verschüttet und ihre Lage nicht mehr bekannt war. Erst im Jahr 2020 wurde der Eingang des Tunnels wiederentdeckt. Die Wiederentde­ckung des Stollens und die Bergung erster Leichname von Verschütteten stießen auf großes Interesse der Öffentlichkeit. Auch die lokale Presse berichtete immer wieder vom Fortgang der Arbeiten und dem Schicksal der Soldaten, von denen viele aus der Gegend um Stockach und Konstanz stammten.

Die deutsch-französische Wanderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg rekonstruiert die damaligen Geschehnisse und erzählt vom Schicksal der betroffenen Menschen. Noch ist die Situation offen. Können und sollen die Toten geborgen werden? Wie könnte eine Gedenkstätte für sie aussehen? Für diese Diskussion will die Ausstellung die Grundlagen schaffen und solide Informationen bereitstellen.

Nachdem die Ausstellung in Karlsruhe zu sehen war, wird sie nun in Kon­stanz und damit in der Region gezeigt, in der viele der Regimentssoldaten rekrutiert worden waren. Anschließend wird die Ausstellung in Frankreich und Belgien zu sehen sein. Unterstützt wird das Projekt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der auch erste Grabungsfunde zur Verfügung gestellt hat.

Zur Ausstellungseröffnung am 30. September um 19 Uhr lädt das Landrats­amt Konstanz gemeinsam mit dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge herzlich ein. Es werden reden der Erste Landesbeamte Philipp Gärtner, der Bezirks­vorsitzende des Volksbunds Frank Hämmerle und der Leiter des Badischen Generallandesarchivs Karlsruhe Prof. Wolfgang Zimmermann. Der Kurator der Ausstellung Dr. Rainer Brüning wird anschließend in seinem Vortrag die Geschehnisse am Winterbergtunnel schildern, von den Hintergründen, den Forschungen und den jüngst erfolgten Ausgrabungen berichten.

Begleitend zur Ausstellung findet am 20. Oktober um 19:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamts ein Vortragsabend statt. Der Konstanzer His­toriker Dominik Hügel, Direktor des Napoleonmueums Arenenberg und aus­gewiesener Experte für die Konstanzer Militärgeschichte, wird an diesem Abend über die Verbindungen von Stadt und Region zu den badischen Regimentern, die in Konstanz beheimatet waren und im Ersten Weltkrieg kämpften, sprechen. Auch zu diesem Vortrag ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung „Tod im Winterbergtunnel“ kann vom 4. bis 28. Oktober im Landratsamt Konstanz zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden:

Montag bis Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr.

173/2022 - Dienststellen bleiben am 06.10.2022 geschlossen

Dienststellen bleiben am 6. Oktober geschlossen

LANDKREIS KONSTANZ – Alle Dienststellen des Landratsamtes Konstanz einschließlich des Amtes für Straßenverkehr und Schifffahrt mit den Zulas­sungsstellen in Konstanz, Singen und Stockach bleiben am Donnerstag, 6. Oktober 2022 aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. Der Wertstoffhof auf der Deponie Singen-Rickelshausen ist an dem Tag geöff­net. Das Landratsamt bittet um Verständnis.