Aktuelles aus dem Gemeinderat: Gemeinde Hohenfels

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Volltextsuche

Hauptbereich

Autor: Frau Baier
Artikel vom 01.02.2024

Agentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt im Januar 2024

Anpassung der Öffnungszeiten

Die Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg passt aus organisatorischen Gründen ihre Öffnungszeiten in den Eingangszonen, in denen Kundinnen und Kunden sich z. B. arbeitslos melden können, an. Ab September 2023 sind diese dienstags ausschließlich für terminierte Vorsprachen geöffnet, untermi­nierte Anliegen können nicht mehr entgegengenommen werden. Termine können online unter https://web.arbeitsagentur.de/portal/terminvereinbarung/pc/agenturen/anliegenauswahl vereinbart werden. Wer sich ohne Ter­min persönlich arbeitslos melden möchte, kann dies ohne rechtliche Nachteile am folgenden Werktag nachholen.

Die Öffnungszeiten der beiden Berufsinformationszentren (BIZ) in Konstanz und Ravensburg sind von den Änderungen nicht betroffen. Terminierte Bera­tungen in der Arbeitsvermittlung oder Berufsberatung finden weiterhin auch außerhalb der Öffnungszeiten der Eingangszonen statt. Die telefonische Er­reichbarkeit bleibt ebenfalls unverändert von Montag bis Freitag von 8-18 Uhr bestehen.

Umfangreiches Online-Angebot

Kundinnen und Kunden können zahlreiche Anliegen einfach und unkompli­ziert über die eServices der Bundesagentur für Arbeit erledigen. So ist es bei­spielsweise möglich, sich online arbeitssuchend und arbeitslos zu melden o­der einen Antrag auf Arbeitslosen- oder Kindergeld zu stellen. Ausführliche Informationen zu den eServices gibt es unter https://www.arbeitsagen-tur.de/eservices. 

Öffnungszeiten der Eingangszonen für unterminierte Vorsprachen ab 1.9.23:

Hauptagentur in Konstanz sowie Geschäftsstellen Friedrichshafen, Ravensburg, Singen und Überlingen

Mo., Mi. und Fr. 8-12:30 Uhr und Do. 8-12:30 Uhr und 14-18 Uhr

Geschäftsstelle Wangen

Mo., Mi. und Fr. 8-12 Uhr und Do. 8-12:00 Uhr und 14-18 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit:

Die Servicehotline ist für Arbeitnehmer unter Telefonnummer: 0800 4 5555 00 und für Arbeit­geber unter Telefonnummer: 0800 4 5555 20 (jeweils gebührenfrei) von Montag bis Freitag von 8-18 Uhr zu erreichen.

Meldepflicht: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit mindestens 20 Mitarbeitern sind verpflichtet, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen

Unternehmen melden bis zum 31. März 2024 ihre Daten an die Arbeitsagentur

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeits­plätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeits­plätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Diese Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben der Agentur für Arbeit bis spätestens 31. März 2024 ihre Beschäftigungsdaten anzuzeigen. Diese Frist kann nicht verlängert wer­den. Am schnellsten und einfachsten geht es elektronisch.

Kostenlose Software zur Meldung von Beschäftigten

Um die Anzeige zu erstellen, können Unternehmen sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die kostenfreie Software IW-Elan nutzen. Diese steht auf der Homepage www.iw-elan.de unter der Rubrik „Software“ zur Verfügung oder kann als CD-ROM unter der Rubrik „Service“ bestellt werden. Seit dem An-zeigejahr 2021 ist die elektronische Anzeige mit IW-Elan noch einfacher: Es ist keine Unterschrift und kein postalischer Versand der Anzeige mehr er­forderlich.

Kommen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihrer Beschäftigungspflicht nicht nach, ist eine sogenannte Ausgleichsabgabe zu zahlen. Diese Abgabe wird auf Grundlage der jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote ermittelt. Ob eine Ausgleichsabgabe an das örtliche Integrationsamt gezahlt werden muss, kann ebenso über die Software berechnet werden. 

Zur Information:

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die der Beschäftigungspflicht von schwerbehinderten Menschen nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen.

Diese Abgabe wird nicht pauschal erhoben, sondern ist gestaffelt.

Beschäftigungsquote                                               Höhe der Abgabe je

für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber                        Monat und unbesetztem

Arbeitsplatz

3 Prozent bis unter 5 Prozent                                    140,- Euro

2 Prozent bis unter 3 Prozent                                    245,- Euro

unter 2 Prozent                                                        360,- Euro

Regelungen für kleinere Betriebe

Unternehmen mit weniger als 40 Arbeitsplätzen müssen einen schwerbehinderten Menschen beschäftigen. Sie zahlen je Monat 140 Euro, wenn sie diesen Pflichtplatz nicht besetzen.

Unternehmen mit weniger als 60 Arbeitsplätzen im Jahresdurchschnitt müssen zwei Pflichtplätze besetzen. Sie zahlen 140 Euro, wenn sie weniger als diese beiden Pflichtplätze besetzen, und 245 Euro, wenn weniger als ein Pflichtplatz besetzt ist.

Die Mittel der Ausgleichsabgabe werden zur Förderung der Teilhabe von schwerbehinderten Menschen verwendet. Darunter zählt etwa die Einrichtung eines Arbeits­platzes oder die Förderung eines schwerbehinderten Menschen mit einem Einglie­derungszuschuss.

Ausblick:

Mit dem Gesetz zum inklusiven Arbeitsmarkt wird ab 01.01.2024 die Ausgleichsab­gabe durch die Einführung einer neuen Staffel erhöht. Sie betrifft diejenigen Arbeit­geberinnen und Arbeitgeber, die keine schwerbehinderten Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer beschäftigen und kann je nach Betriebsgröße monatlich bis zu 720 Euro betragen.

Da die Abrechnung immer im Folgejahr erfolgt, kommt der neue Staffelbetrag ab 2025 finanziell zum Tragen.

Sie möchten sich über die Einstellung von schwerbehinderten Menschen in Ihrem Betrieb informieren?

Nehmen Sie gerne Kontakt mit Ihrem Arbeitgeber-Service unter der Rufnum­mer Telefonnummer: 0800 4 555520 auf.    

Für gering Qualifizierte wird die Luft am Arbeitsmarkt immer dünner

Qualifizierung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit – Bildungsmarktgespräch von Agentur für Arbeit und Jobcenter

Auch wenn die Konjunktur zurzeit schwächelt, suchen viele Betriebe am Bodensee und in Oberschwaben weiterhin händeringend Personal. „Gesucht sind vor allem Fachkräfte und höher Qualifizierte. Für Menschen ohne Ausbildung oder mit geringer Qualifikation wird die Luft am Arbeitsmarkt zunehmend dünner“, erklärt Mathias Auch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg. „Die Antwort darauf ist, noch stärker auf Aus- und Weiterbildung zu setzen“, ergänzt Katja Nops, Geschäftsführerin des Jobcenters Landkreis Konstanz. Agentur für Arbeit und Jobcenter investieren auch 2024 intensiv in die Qualifizierung von Beschäftigten und Arbeitslosen. Um sich über bestehende Weiterbildungsangebote auszutauschen und gemeinsam neue Angebote zu entwickeln haben Arbeitsagentur und Jobcenter die Bildungsträger aus der Region zu einem Bildungsmarktgespräch nach Konstanz eingeladen.

Der Arbeitsmarkt ist mehr und mehr zweigeteilt. Einerseits werden händeringend Fachkräfte gesucht. So stellt die Bundesagentur für Arbeit in jedem sechsten Beruf mittlerweile einen Engpass fest. Andererseits steigt das Risiko einer sich verfestigenden Arbeitslosigkeit vor allem für Menschen ohne oder mit geringer Qualifikation. „Qualifizierung kann Arbeitslosigkeit verkürzen oder diese sogar langfristig vermeiden“, so Mathias Auch.

Über 30 Bildungsträger aus der Region waren der Einladung nach Konstanz gefolgt, um mit den Verantwortlichen von Arbeitsagentur und Jobcenter zu diskutieren, welche Qualifikationen am Arbeitsmarkt nachgefragt werden und wie sich diese im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen umsetzen lassen. Die klare Botschaft des Tages: es müssen mehr Menschen für Aus- und Weiterbildung gewonnen werden, sowohl Arbeitslose als auch Beschäftigte in Unternehmen.

Bei allen Fragen zum Thema Qualifizierung und Karriereplanung kann die Berufsberatung im Erwerbsleben der Agentur für Arbeit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umfassend und individuell beraten. Zur Orientierung und Vorbereitung bündelt das neue Online-Portal „mein NOW“ alle Aus- und Weiterbildungsangebote.

 

Die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) der Agentur für Arbeit unterstützt Sie in jeder Phase Ihres Berufslebens. Terminvereinbarung möglich unter: https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/berufsberatung-im-erwerbsleben 

Bündelt alle Aus- und Weiterbildungsangebote: https://www.mein-now.de/