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Autor: Frau Möller
Artikel vom 03.07.2019

Wie Embleme Licht in die „Geistliche Apotheke“ bringen

Embleme waren im Barock eine überaus beliebte Kunstform, die in zahllosen Kirchen Europas Glaubensinhalte und Glaubensnormen in verschlüsselter, allegorischer Form festhielten. Mit dem Ende des Barock verschwanden die Embleme aus fast allen Kirchen.

Die Pfarrkirche St. Cosmas und Damian in Hohenfels-Liggersdorf ist einer der seltenen Fälle, in denen die Embleme erhalten blieben. Das zentrale Deckengemälde zeigt die „Geistliche Apotheke“, in der sich Kranke hilfesuchend an die Ärzteheiligen wenden. Vier begleitende Embleme kommentieren das Bildgeschehen mit Symbolen und biblischen Motti in lateinischer Sprache. Dadurch wurden sie auch als Bildmedium der im Barock praktizierten sog. Emblempredigt nutzbar und ihre theologische Aussage blieb für die Gläubigen an der Kirchendecke weiterhin präsent.

Der Emblem-Experte Dr. Robert Honstetter (Salem), hat nun die verborgene Botschaft der Liggersdorfer Embleme entschlüsselt und wird diese in seinem Vortrag mit Bildpräsentation vorstellen. Dabei wird er neben dem Bezug der Embleme zum zentralen Deckengemälde auch deren Funktion im Gottesdienst der Barockzeit erläutern, die heute nahezu vollständig in Vergessenheit geraten ist.


Der Vortrag findet am Mittwoch, 17. Juli 2019 um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Hohenfels-Liggersdorf statt.

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