Aktuelles aus dem Rathaus: Gemeinde Hohenfels

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Autor: Frau Baier
Artikel vom 04.02.2021

Landratsamt Konstanz

065/2020 - Coronavirus und Haushaltshygiene

065/2020 - Coronavirus und Haushaltshygiene

LANDKREIS KONSTANZ – Durch einfache Hygienemaßnahmen im Haushalt kann das Coronavirus unschädlich gemacht werden. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist in Privathaushalten nicht nötig.

Das Coronavirus hat eine Fetthülle und ist gegenüber Seife sehr empfindlich. Desinfektionsmittel sind daher in Privathaushalten nicht nötig. Folgende Maßnahmen sollten bei der Haushaltshygiene beachtet werden, um Coronaviren unschädlich zu machen:

- Gründliche und häufige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen mit üblichen Putzmitteln

- Putzlappen häufig wechseln

- Spüllappen und Putztücher sowie Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche bei mindestens 60°C mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel waschen

- Für die normale Oberbekleidung reichen in der Regel niedrigere Waschtemperaturen aus

- Regelmäßig Lüften

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Seite www.infektionsschutz.de. 

 

029/2021 - Landkreise bereiten sich auf mögliche Hochinzidenzgebiete in den Nachbarländern vor

Landkreise bereiten sich auf mögliche Hochinzidenzgebiete in den Nachbarländern vor

LANDKREIS KONSTANZ – Allgemeinverfügung regelt Nachweispflicht von zwei negativen Corona-Tests wöchentlich bei regelmäßigem Grenzübertritt.

Vor dem Hintergrund des gemeinsamen grenzüberschreitenden Lebensraums soll es in Baden-Württemberg Ausnahmen beziehungs­weise Erleichterungen von der Test- und Nachweispflicht für bestimmte Personenkreise von Einreisenden aus Hochinzidenzgebieten geben. Die Landratsämter Waldshut, Lörrach, Schwarzwald-Baar- Kreis und Konstanz nutzen die vom Land geschaffene Möglichkeit, die strengeren Vorschriften der aktuellen Corona-Einreiseverordnung des Bundes mittels Allgemeinverfügungen auf das Alltags- und Berufsleben der Grenzregion anzupassen.

Grenzpendler mit Wohnsitz in Baden-Württemberg, die sich mindestens zweimal wöchentlich zum Arbeiten, zum Studium oder zur Ausbildungs­stätte in ein Hochinzidenzgebiet begeben, müssen dann zweimal je betreffender Kalenderwoche bei Grenzübertritt nach Deutschland einen negativen Corona-Test nachweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Reist man innerhalb einer Kalenderwoche ausschließlich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein, genügt ein einzelner negativer Testnachweis. Wird an der Grenze kein negativer Test vorgelegt, muss die Testung unmittelbar nach Einreise erfolgen. Dasselbe gilt für den Besuch von Verwandten ersten Grades, wie Ehegatten, Lebenspartner oder Kinder. Für Grenzgänger aus Risikogebieten, die zu den genannten Zwecken in das Land Baden-Württemberg einreisen und regelmäßig an ihren Wohnsitz zurückkehren, gelten dieselben Regelungen. Die Allgemeinverfügung des Landratsamts Konstanz im Detail: https://www.lrakn.de/Lde/service-und-verwaltung/bekanntmachungen 

Hochinzidenzgebiete sind Länder, in denen eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufungen nimmt das Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern vor. Aufgrund der aktuellen Infektionslage ist damit zu rechnen, dass Nachbarländer des Landes Baden-Württemberg zu Hochinzidenzgebieten erklärt werden können. Hierauf reagiert das Landratsamt Konstanz frühzeitig.

Landrat Zeno Danner dazu: „Wir nutzen die Möglichkeit der Allgemeinverfügung, um das grenzübergreifende Leben auch bestmöglich zu erhalten, falls die Schweiz zum Hochinzidenzgebiet erklärt werden sollte, und gleichzeitig den Infektionsschutz zu gewährleisten. Bereits während der ersten Welle haben wir betont, dass das Virus an der Grenze nicht aufgehalten wird. Daher halte ich die jetzige Regelung für eine gute Maßnahme den unter den derzeitigen Gegebenheiten notwendigen Grenzverkehr weiter zu ermöglichen.“

Landrätin Marion Dammann betont: „Ein einheitliches Vorgehen der benachbarten Landkreise ist von großer Bedeutung für das grenzüberschreitende Miteinander. Gerade als Landkreis mit zwei Nachbarländern ist es ein sinnvoller Kompromiss zwischen Infektionsschutz und der Berücksichtigung unseres grenzüberschreitenden Alltags. Mit dieser Teststrategie bleibt die Mobilität der Grenzpendler gewährleistet, ohne den notwendigen Infektionsschutz aus den Augen zu verlieren. Als Landkreis arbeiten wir deshalb gerade daran, selbst ein Angebot für Schnelltestungen aufzubauen, um die Arztpraxen und Apotheken zu unterstützen.“

Landrat Dr. Kistler führt hierzu aus: „Sollte die Schweiz zum Hochinzidenzgebiet erklärt werden, käme dies ohne Ausnahmeregelungen erneut einer weitgehenden faktischen Grenzschließung gleich. Eine solche gilt es aber, unter Wahrung des Gesundheits- und Infektionsschutzes, zu vermeiden. Denn unsere Region stellt über die Landesgrenzen hinweg einen einheitlichen Lebens- und Wirtschaftsraum dar. Mit unserer Allgemeinverfügung schaffen wir infektiologisch vertretbare Ausnahmen, die den vielfältigen Verbindungen auf nahezu allen Ebenen angemessen Rechnung tragen. Durch die weitgehende Testverpflichtung wird das Risiko von Viruseinträgen deutlich minimiert.“

Das Land Baden-Württemberg hat für den Fall der Ausweisung eines Hochinzidenzgebiets festgelegt, dass die Kosten der dadurch erforderlich werdenden und in Baden-Württemberg durchgeführten Tests vom Land getragen werden. Hierfür soll die bestehende Testinfrastruktur genutzt werden. Unter anderem Hausarztpraxen oder Apotheken bieten die Möglichkeit, sich als Angehöriger der in der Allgemeinverfügung benannten Personengruppe kostenfrei testen zu lassen. Auf der Homepage des Landkreises Konstanz www.LRAKN.de/coronavirus gibt es weiterführende Informationen dazu, wo im Landkreis Schnelltests durchgeführt werden können. 

028/2021 - Ausschreibung der regionalen REACT-EU-Fördermittel im Rahmen des Europäischen Sozialfonds

Ausschreibung der regionalen REACT-EU-Fördermittel im Rahmen des Europäischen Sozialfonds

LANDKREIS KONSTANZ – Mit der REACT-EU-Initiative stellt die Europäische Union zusätzliche Mittel zur Verfügung, um die Folgen der COVID-19-Pandemie abzumildern. Für die regionale Umsetzung des REACT-EU stehen dem Landkreis Konstanz hierfür 330.000 Euro aus dem ESF zur Verfügung. Bis zum 31. März 2021 können Projektträger Anträge bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg einreichen.

Die zur Verfügung gestellten Mittel sollen zu einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft beitragen und eine Brücke zur Förderperiode 2021-2027 bilden. Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) sollen die zusätzlichen Mittel vor allem die durch die Corona-Krise besonders benachteiligten, entkoppelten jungen Menschen sowie arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose unterstützen.

Für die regionale Umsetzung des REACT-EU stehen dem Landkreis Konstanz hierfür 330.000 Euro aus dem ESF zur Verfügung. Bis zum 31. März 2021 können Projektträger Anträge bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg einreichen. Voraussetzungen für die Bewilligung von Förderanträgen sind unter anderem ein Mindestbetrag der förderfähigen Projektkosten in Höhe von 30.000 Euro und eine Teilnahme von mindestens zehn Personen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Projekte mit bis zu 100 % aus REACT-EU-Mitteln gefördert werden können.

Die Schwerpunkte sowie die detaillierte Ausschreibung sind dem Einzelaufruf zu entnehmen. Dieser ist auf der Homepage des Landkreises Konstanz unter der Rubrik www.lrakn.de/ESF zu finden. Anträge können schriftlich bis spätestens 31. März 2021 bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg – Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe, gestellt werden. Parallel dazu ist der Antrag als pdf-Dokument per E-Mail an die Geschäftsstelle des regionalen Arbeitskreises ESF beim Landratsamt Konstanz zu übermitteln an judith.dennerlein(@)LRAKN.de. 

Das Ausfüllen der Antragsformulare erfolgt webbasiert über das elektronische Antragsformular „ELAN“ unter www.esf-bw.de. Auf der Internetseite finden Interessierte auch weitere Informationen und Neuigkeiten zum ESF. Unter www.esf-epm.de werden insbesondere für „Projektneulinge“ spezielle ESF-Schulungen angeboten. Zur Verfügung gestellt werden die Fördermittel durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Für weitergehende Informationen können sich Projektträger gerne an die Geschäftsstelle des regionalen Arbeitskreises ESF im Landratsamt Konstanz wenden. Ansprechpartnerin ist Judith Dennerlein, telefonisch erreichbar unter der Nummer Telefonnummer: 07531 8001605, oder per E-Mail an judith.dennerlein(@)LRAKN.de. 

026/2021 - Unternehmerdialog Arbeit & Gesundheit am 19.03.21 - Anmeldung bis 15.03.21

Unternehmerdialog Arbeit & Gesundheit

LANDKREIS KONSTANZ – Der 16. Unternehmerdialog Arbeit & Gesundheit findet am 19. März 2021 um 9 Uhr erneut in digitaler Form statt und befasst sich mit dem Arbeiten im Homeoffice und damit, was Arbeitgeber hierbei beachten sollten.

Bis vor einem Jahr wurden mit dem Begriff Homeoffice häufig nur bestimmte Berufsgruppen in Verbindung gebracht. Mit der Corona-Pandemie haben sich zahlreiche Änderungen im gesellschaftlichen und beruflichen Leben ergeben, die sich auch auf den Bereich des Arbeitens von zuhause ausgewirkt haben. Zuletzt wurde mit der SARS-CoV2-Arbeits­schutzverordnung vom 21. Januar 2021 ausgegeben, dass der Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbarer Tätigkeiten anzubieten hat, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.

Vermutlich wird uns das Arbeiten von unterwegs oder von zu Hause aus auch im weiteren zeitlichen Verlauf erhalten bleiben und begleiten – zumindest in höherem Maße als dies vor Corona der Fall war. Fragen hierzu gibt es allerdings noch immer: Was bedeutet eigentlich "Arbeit aus dem Homeoffice" - gibt es Unterschiede zwischen dem mobilen Arbeiten und Telearbeit? Was macht es eigentlich mit uns, wenn wir allein von zu Hause aus - separiert von Kolleginnen und Kollegen - arbeiten? Was müssen Arbeitgeber beachten, wie können sie guten und motivierenden Kontakt zu ihren Beschäftigten halten?

Beim 16. Unternehmerdialog Arbeit & Gesundheit der Wirtschafts­förderung des Landkreises Konstanz am 19. März von 9 bis 11 Uhr wird sich mit ebensolchen Fragestellungen befasst und Arbeitgebern, Personalver­antwortlichen und BGM-Beauftragten aus dem Landkreis Konstanz die Gelegenheit geben, sich hierüber zu informieren und auszutauschen. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit Partnern der Arbeitsgruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement als digitales Format via Zoom umgesetzt. Dr. Sai-Lila Rees, Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung GmbH, Karsten Schrankel, AOK - Die Gesundheitskasse Hochrhein-Bodensee und Dr. Oliver Müller, Zentrum für Psychiatrie Reichenau, SINOVA Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, werden gemeinsam mit Christine Merath, Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Konstanz, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Vormittag begleiten.

Anmeldungen sind möglich bis zum 15. März bei Christine Merath per E-Mail an wirtschaftsfoerderung(@)LRAKN.de. 

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.lrakn.de/wirtschaft/bgm. 

025/2021 - Freie Impftermine für Berufsgruppen mit höchster Priorität

Freie Impftermine für Berufsgruppen mit höchster Priorität

LANDKREIS KONSTANZ – Aufgrund einer Lieferung des AstraZeneca-Impfstoffes können am nächsten Donnerstag, 25. Februar 2021, im Kreisimpfzentrum Singen 400 Impftermine für Berufstätige der ersten Kategorie angeboten werden. Anspruchsberechtigt sind Personen zwischen 18 und 65 Jahren folgender Berufsgruppen, sofern sie regelmäßig unmittelbaren Kontakt zu Bewohnern, Patienten oder Gästen stationärer oder teilstationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen haben:

  • Haus- und Zahnärzte, weitere Ärzte der genannten Einrichtungen/Stationen
  • Heilmittelerbringer (z.B. Physiotherapeuten, Logopäden, Podologen)
  • Spezialisierte ambulante Palliativversorgung
  • Seelsorger
  • Betreuungsrichter, Berufsbetreuer
  • Medizinprodukteberater bei der Operationsbegleitung
  • Personal von Hilfsmittel-/Homecare-Diensten und Sanitätshäusern
  • Prüf- und Begutachtungskräfte der Medizinischen Dienste
  • Friseure
  • Weitere Tätige mit unmittelbarem Patientenkontakt (z.B. auch Ehrenamtliche, Personen die bei den Testungen tätig werden)

Darüber hinaus sind Personen mit der höchsten Priorität in bestimmten medizinischen Einrichtungen entsprechend der Coronaimpfverordnung auch impfberechtigt.

Die Tätigkeit in einem der genannten Bereiche/Einrichtungen ist durch die entsprechende Einrichtung bzw. den entsprechenden Arbeitgeber für die Impfberechtigung zu bescheinigen.

Termine können telefonisch unter der Nummer 116117 oder online über www.impfterminservice.de  gebucht werden.

024/2021 - Schutz der Vögel in der Brutzeit

Schutz der Vögel in der Brutzeit

LANDKREIS KONSTANZ – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz weist darauf hin, dass es in der Zeit vom 1. März bis 30. September gesetzlich verboten ist, Bäume zu fällen sowie Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Dadurch sollen die wertvollen Lebensräume und der Nachwuchs der dort brütenden Vögel und anderer Tiere geschützt werden.

Davon ausgenommen sind Pflegemaßnahmen an Beerenobst und Ziergehölzen im Hausgarten und Arbeiten im Wald, die durch den Forst durchgeführt werden. Auch Pflegeschnittmaßnahmen an Obsthoch­stämmen können im oben genannten Zeitraum durchgeführt werden, da insbesondere bei Kirschen ein Winterschnitt nachteilig ist. Allerdings ist auch bei diesen Maßnahmen immer auf etwaige Brutstätten von Vögeln Rücksicht zu nehmen.

Eine Ausnahme von diesem Verbot stellen Maßnahmen dar, die aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht durchgeführt werden müssen, wie zum Beispiel das Fällen eines nachweislich kranken Baumes, der auf einen Weg oder eine Straße zu fallen droht. Dies ist aber im Einzelfall immer mit der Unteren Naturschutzbehörde abzuklären.

Nähere Informationen erteilt gerne die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz unter der Nummer Telefonnummer: 07531 8001222.

023/2021 - Virusmutation im Landkreis Konstanz

Virusmutation im Landkreis Konstanz

LANDKREIS KONSTANZ – Ausgehend von einem Infektionsgeschehen im Stockacher Raum kam es zu mehreren Ansteckungen mit der britischen Virusvariante: Insgesamt ergaben sich aus dem Geschehen 84 positive Fälle, bei 34 davon konnte die Mutation bislang nachgewiesen werden. Diese verteilen sich über den gesamten Landkreis. Der Ursprung der Variante ist unklar. Der Fall macht deutlich, dass es trotz aufgehobener Ausgangsbeschränkung und Diskussionen um Öffnungen derzeit keinen Grund zur Entwarnung gibt: „Die Situation ist sehr ernst und wir dürfen nicht nachlässig werden. Mit der hoch ansteckenden britischen Virusvariante können wir fast von einer Pandemie in der Pandemie sprechen. Hygienekonzepte, Abstand halten und Schutzmasken sind weiterhin die Mittel der Wahl“, mahnt Landrat Zeno Danner.

Im Landkreis Konstanz konnten bislang 36 Fälle der britischen und zwei Fälle der südafrikanischen Virusmutation nachgewiesen werden.

022/2021 - Kreis verleiht Preis für größten PV-Zuwachs auf Dächern

Kreis verleiht Preis für größten PV-Zuwachs auf Dächern

LANDKREIS KONSTANZ – Wie der Photovoltaik-Ausbau auch in außer­gewöhnlichen Zeiten vor Ort gelingt, beweisen die drei herausra­genden Gewinner der „Photovoltaik-Kreismeisterschaft 2020“ des Landkreises Konstanz und der Energieagentur Kreis Konstanz gGmbH. Die Auszeichnungen für den größten PV-Zuwachs wurden in diesem Jahr von Landrat Zeno Danner postalisch an die Gewinnerkommunen versendet.

Bereits zum zweiten Mal wurden im Rahmen der „Photovoltaik-Kreismeisterschaft 2020“ von Landkreis Konstanz und der Energiea­gentur Kreis Konstanz gGmbH die Städte und Gemeinden mit dem jährlich höchsten Zubau an Photovoltaik-Dachanlagen ausgezeichnet. Den 1. Platz für die stärkste PV-Zunahme belegt die Stadt Engen, gefolgt von den Gemeinden Hohenfels (2.Platz) und Orsingen-Nenzingen (3. Platz).

Landrat Zeno Danner: „Leider ist mir aufgrund der aktuellen Covid-Situation eine feierliche, persönliche Übergabe des Preises nicht möglich. Umso mehr freut es mich, dass auch jetzt Zukunftsthemen wie der Photovoltaik-Ausbau in unserer Region weiter so engagiert forciert und umgesetzt werden. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für Ihr Engagement und wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.“ Die „PV-Kreismeisterschaft“ beruht auf der Photovoltaik-Liga Baden-Württemberg, einer Rangliste der beim Solarstromausbau erfolg­reichsten Regionen, Landkreise und Kommunen im Südwesten.  Der Landkreis Konstanz liegt im Baden-Württembergischen Kreisvergleich aktuell auf Platz 21 von 44 Land- und Stadtkreisen.

Mit dem Preis wird das Engagement von Privatpersonen, Unternehmen und der Verwaltung bei der Installation von Photovoltaikanlagen - gebündelt je Kommune - in einem festgelegten Zeitraum betrachtet. Die Stadt Engen realisierte hierbei von Juli 2019 bis Ende Juni 2020 mit 127,3 Watt pro Einwohner den höchsten Zubau an Photovoltaik-Dachanlagen. Insgesamt existieren damit im Kreis Konstanz Dachanlagen mit einer installierten Leistung von 128,2 Megawatt beziehungsweise 447,9 Watt pro Einwohner. „Die größten Potenziale Erneuerbarer Energien im Landkreis Konstanz liegen im Ausbau der Photovoltaik. Neben großen Freiflächenanlagen müssen wir den Schwerpunkt auf große Unternehmensdächer richten. Denn PV-Strom kombiniert mit Elektromobilität macht das Laden beim Arbeitgeber zu einer wichtigen Säule der Energiewende,“ so Geschäftsführer der Energieagentur Gerd Burkert.

„Der Landkreis Konstanz hat sich die Nutzung der Sonnenenergie auf die Agenda geschrieben. Mit einer breit angelegten Solar-Offensive soll dies nun Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt werden. Neben der Ent­wicklung und Umsetzung einer Gesamtkonzeption für den PV-Ausbau auf Kreisliegenschaften setzen die Städte und Gemeinden mit Ihren Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern im Zuge der PV-Kreismeister­schaft ein weiteres starkes Zeichen für den gemeinsamen Ausbau der Erneuerbaren Energien in der ganzen Region“, erläutert Adrienne Metzl, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Konstanz.

Erstellt wird die Platzierung, indem die gesamte installierte PV-Leistung und die im letzten Jahr neu zugebaute Leistung in Watt pro Einwohner umgerechnet wird. Das macht Regionen mit unterschiedlicher Bevöl­kerungsdichte und Größe miteinander vergleichbar. Die Daten basieren auf dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur sowie Angaben der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW).

Bild 1: Bildunterschrift: Über den 1. Platz für die stärkste PV-Zunahme freuen sich von der Stadt Engen Michaela Schramm (Bauamt – Umweltbereich) und Bürgermeister Johannes Moser. | Bildnachweis: Stadt Engen

Bild 2: Bildunterschrift: Bürgermeister Florian Zindeler freut sich über den 2. Platz für die Gemeinde Hohenfels. | Bildnachweis: Gemeinde Hohenfels

Bild 3: Bildunterschrift: Bürgermeister Bernhard Volk freut sich über den 3. Platz für die Gemeinde Orsingen-Nenzingen. | Bildnachweis: Gemeinde Orsingen-Nenzingen

017/2021 - Sachkundefortbildung Pflanzenschutz

Sachkundefortbildung Pflanzenschutz

LANDKREIS KONSTANZ – Das Landwirtschaftsamt des Landratsamts Konstanz bietet am Donnerstag, 25. Februar 2021, um 20 Uhr eine Online-Fortbildung zur Sachkunde im Pflanzenschutz in Form einer ZOOM-Videoveranstaltung an.

Eine Anmeldung ist bis Montag, 22. Februar 2021, per Email unter cornelia.renner(@)LRAKN.de mit Angabe des Namens, der Adresse und des Geburtsdatums möglich. Vor der Veranstaltung bekommen die Teil­nehmenden einen Link zur Online-Veranstaltung per Mail zugesandt. Die Teilnehmerzahl ist aus technischen Gründen auf 100 begrenzt. Bei mehr Anmeldungen wird eine Warteliste erstellt und gegebenenfalls ein zweiter Termin angeboten. Die Teilnahme wird, bei vollständiger Anwesenheit, als zweistündige Fortbildung zur Sachkunde Pflanzenschutz anerkannt. Die Teilnahmebescheinigung wird anschließend verschickt. Vorgesehene Themen sind: Ergebnisse Begrünungsversuch im Wasser­schutzgebiet, Rechtsgrundlagen im Pflanzenschutz, Strategien und Verfahren des integrierten Pflanzenschutzes, Neues zur Düngeverordnung.

Für weitere Informationen stehen Oliver Bumann unter der Nummer 07531 800-2920 oder per Mail an oliver.Bumann@LRAKN.de sowie Richard Auer  unter Telefonnummer: 07531 800-2926 oder richard.auer@LRAKN.de als auch Franz Steidle unter Telefonnummer: 07531 800-2923 oder franz.steidle(@)LRAKN.de vom Landwirtschafts­amt zur Verfügung.

014/2021 - Zweiter Fall von Geflügelpest im Landkreis Konstanz nachgewiesen

Zweiter Fall von Geflügelpest im Landkreis Konstanz nachgewiesen

LANDKREIS KONSTANZ - Mit einem am Seerhein in Konstanz aufgefundenem verendeten Schwan fand das hochpathogene Aviäre Influenza Virus H5 - Geflügelpest – den Weg an den Bodensee. Nun wurde das Virus bei einer Krähe festgestellt.

Das flugunfähige Tier wurde in Radolfzell aufgefunden und durch das Veterinäramt zur Untersuchung gebracht. Nach einem Anfangsverdacht durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Freiburg wurde der zweite Fall am 18. Januar 2021 durch das Friedrich-Löffler-Institut bestätigt. Es handelt sich um das Aviäre Influenza Virus H5N5.

Das Virus wird aktuell überwiegend bei Wasservögeln aber auch bei Vogelarten wie Greif- und Rabenvögel nachgewiesen. Tote Greif- und Rabenvögel ernähren sich auch von Aas und sind hierbei als Indikatoren für ein lokalisiertes Ausbruchgeschehen in der Umgebung zu werten. Die Tiere können das Virus ausscheiden, ohne sichtbar zu erkranken. Diese oft lange Zeit symptomlos infizierten Wildvögel sind mobile Virusträger und verbreiten das Virus von den Rastgewässern weg in das Hinterland. Zusätzlich sind Greifvögel und Rabenvögel so genannte „Räuber“. Tote Wasservögel werden von ihnen geöffnet und Körperteile mit hohe Viruslasten verschleppt und dabei Acker- und Weideflächen kontaminiert. Personen und Fahrzeuge, die solche Flächen betreten, können dieses Virus weiterverbreiten und auch in Geflügel haltende Betriebe eintragen.

Die Aufstallung des Geflügels sowie verstärkte Biosicherheitsmaßnahmen sind daher von größter Bedeutung, um das hochempfängliche Geflügel wie Hühner und Puten vor der meist tödlich verlaufenden Seuche zu schützen. Die entsprechende Allgemeinverfügung des Landratsamtes Konstanz vom 11. Januar 2021 ist unter www.LRAKN.de unter „Bekanntmachungen“ einsehbar. Ausnahmegenehmigungen werden auf Antrag und nach Risikobewertung für den Einzelfall erteilt. Die Entscheidung ergeht kostenfrei.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, aufgefundene verendete oder kranke wildlebende Wasservögel und Greifvögel den jeweiligen Städten oder Gemeinden zu melden. Die Tiere sollten nicht berührt oder vom Fundort verbracht werden, um eine weitere Verschleppung der Seuche zu vermeiden. Weiterhin sind auffällige Häufungen von Totfunden und Erkrankungen von Vögeln jeder Art dem zuständigen Veterinäramt zu melden.

Die Geflügelpest betreffende Anliegen werden über das Bürgertelefon unter der Tel. Telefonnummer: 07531 8002579 entgegengenommen. Die Nummer ist erreichbar von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Weitere Informationen unter:

https://www.lrakn.de/Lde/service-und-verwaltung/aemter/veterinaeramt/ 

https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/ 

https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/tierschutz-tiergesundheit/tiergesundheit/tierkrankheiten-tierseuchen-zoonosen/vogelgrippe/ 

Allgemeinverfügung

230/2020 - Rücksichtnahme auf Wildtiere in der Winterzeit

Rücksichtnahme auf Wildtiere in der Winterzeit

LANDKREIS KONSTANZ – Zum Schutz der Wildtiere bittet die Untere Jagdbehörde des Landratsamtes Konstanz die Bevölkerung, während der Wintermonate in der Natur nur die ausgewiesenen Wege zu nutzen und Hunde an der Leine zu führen. Damit sollen Störungen und Übergriffe von freilaufenden und stöbernden Hunden auf Wildtiere verringert werden. Rückzugsorte von Wildtieren sind insbesondere Dickicht und großflächige Wiesengebiete.

In den Wintermonaten von Mitte Dezember bis Ende Februar sind Wildtiere wie zum Beispiel das Rehwild oder Hasen in besonderer Art und Weise gefährdet. Wildtiere schränken in dieser Zeit ihre Nahrungs­aufnahme ein, vermindern ihre Bewegungsaktivität und leben vor allem von angesammelten Fettreserven. Um diese Zeit zu überstehen, be­nötigen die Wildtiere vor allem Ruhe, um Energie zu sparen und sollten daher nicht unnötig gestört werden. Gerade wenn sich Menschen, insbesondere Spaziergänger mit Hunden, abseits der vorgegebenen Wege bewegen, kann dies bei den Tieren Stress auslösen. Darüber hinaus veranlasst die Störung die Wildtiere zu weiten Fluchten, was zu einem schnelleren Verbrauch der Fettreserven führen kann.   

Die Untere Jagdbehörde weist darauf hin, dass sich Hunde stets unter Einwirkung – Sicht-, Hör- und Rufweite – ihres Halters befinden müssen. Die vorsätzliche und fahrlässige Zuwiderhandlung kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Innerhalb von bestimmten Natur­schutzgebieten und städtischen Erholungsbereichen können weiter­gehende Regelungen zum Beispiel für eine Leinenpflicht gelten. Hier informieren in der Regel Schilder über die jeweiligen Bestimmungen vor Ort.

223/2020 - Bund unterstützt Waldeigentümer und den Forstsektor mit über 500 Millionen Euro

Bund unterstützt Waldeigentümer und den Forstsektor mit über 500 Millionen Euro

LANDKREIS KONSTANZ – Extremwetterereignisse haben den Wäldern mit Dürre, Sturm und Schädlingen auch in diesem Jahr wieder stark zugesetzt. In dieser Krisensituation hat die Bundesregierung als Teil des Corona-Konjunkturpakets zwei forstliche Förderprogramme auf den Weg gebracht.

Extremwetterereignisse haben den Wäldern mit Dürre, Sturm und Schädlingen auch in diesem Jahr wieder stark zugesetzt. Die Waldbesitz­erinnen und Waldbesitzer sowie der ganze Forstsektor stehen damit das dritte Jahr in Folge vor großen Herausforderungen. In dieser Krisensitua­tion hat die Bundesregierung als Teil des Corona-Konjunkturpakets zwei forstliche Förderprogramme auf den Weg gebracht. Dabei handelt es sich um die flächenbezogene „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ mit einem Gesamtvolumen von bundesweit 500 Millionen Euro sowie das „Investi­tionsprogramm Wald“ mit einer Mittelausstattung in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro.

Die Nachhaltigkeitsprämie Wald kann von privaten und kommunalen Waldbesitzern beantragt werden. Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist eine Zertifizierung der Waldfläche, zum Beispiel nach den Programmen PEFC oder FSC. Die Förderleistung beträgt je nach Zertifizierungssystem 100 Euro oder 120 Euro pro Hektar und richtet sich an Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die mindestens einen Hektar Waldfläche besitzen. Förderanträge werden von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) entgegengenommen. Weitere Infos hierzu gibt es unter www.bundeswaldpraemie.de. Anträge können bis zum 30. Oktober 2021 gestellt werden. Die Fachagentur steht auch als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Im Antragsverfahren ist ein Eigentumsnachweis für die Waldfläche in Form des letzten Beitrags­bescheids der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft vorgesehen.

Als weiteres Förderprogramm bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank Zuschüsse von bis zu 40 % zu darlehensbasierten Investitionen in Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft an. Antragsberechtigt sind Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, Forstverbände, forstliche Dienstleistungsunternehmen sowie Forstbaumschulen. Zu den förderfähigen Investitionen steht eine Positivliste der Landwirtschaft­lichen Rentenbank zur Verfügung. Abgedeckt sind zum Beispiel Maschinen und Geräte zur boden- und bestandsschonenden Holzernte und -bringung oder Hard- und Software zur IT-Unterstützung in Forstbetrieben und Holzlogistik. Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank eingereicht werden. Weitere Informationen und Antragsunterlagen gibt es online unter https://www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme/waldwirtschaft/ oder über die Service-Rufnummer Telefonnummer: 069 2107-800.

219/2020 - Zulassungsstelle Stockach ab 30.11.2020 bis auf Weiteres geschlossen

Zulassungsstelle Stockach bis auf Weiteres geschlossen

LANDKREIS KONSTANZ – Um das Gesundheitsamt bei der Corona-Kontaktpersonennachverfolgung zu unterstützen, werden Mitarbeitende aus allen Bereichen des Landratsamtes eingesetzt. Auch Personal der Zulassungsstellen ist davon betroffen. Um den Betrieb in den Stellen Konstanz und Singen aufrecht zu erhalten, wird die Zulassungsstelle in Stockach ab Montag, 30. November 2020, bis auf Weiteres geschlossen. In dringenden Fällen sind die Zulassungsstellen in Singen unter der Tel.Nr. Telefonnummer: 07531 800-2720 und Konstanz unter Telefonnummer: 07531 800-1955 erreichbar. Es muss weiterhin zwingend vorab über www.LRAKN.de ein Online-Termin reserviert werden. Ein Erscheinen ohne gebuchten Termin ist nicht möglich.

Start: Gruppe für trauernde Jugendliche

Start: Gruppe für trauernde Jugendliche

Unter der Überschrift „los(t)“ startet am 22. Oktober wieder die monatliche Gruppe für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren, die Erfahrung mit dem Tod eines Menschen gemacht haben, der ihnen wichtig war. Bei der Vielzahl von Gefühlen, die ein Verlust mit sich bringt wie z.B. Traurigkeit, Unsicherheit, Angst, Wut und Schuldgefühle bis zu Dankbarkeit und Freude, kann es helfen, sich mit anderen Jugendlichen zu treffen, die Ähnliches erlebt haben. In der Gruppe wird es Zeit und Raum geben für das, was jede/n beschäftigt. Der Austausch bietet Anregungen, wie man der eigenen Trauer und dem, was sie mit sich bringt, begegnen kann. Aber auch Freude, Entspannung und Kreativität haben ihren Platz.

Das Angebot ist eine Kooperation der Kinder- und Jugendhospizarbeit im Landkreis Konstanz mit der Psychologischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Landkreises Konstanz.

Die Gruppe wird von 2 Fachkräften begleitet. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zeitpunkt: 1 x im Monat donnerstags, von 18.15 bis 20.15 Uhr.

Termine: 22. Oktober, 19. November, 17. Dezember 2020, 14. Januar, 4. Februar, 4. März, 25. März 2021

Ort: Psychologische Beratungsstelle des Landkreises Konstanz, Maggistraße 7, Singen (3. Stock) – 10 Minuten Fußweg vom Singener Bahnhof.

Kontakt und Anmeldung: Alexandra Maigler, Tel Telefonnummer: 07531 69138-19 oder Simona Bozzonetti Telefonnummer: 07531 800-3313