Aktuelles aus dem Rathaus: Gemeinde Hohenfels

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Autor: Frau Baier
Artikel vom 21.03.2019

Landratsamt Konstanz

065/2020 - Coronavirus und Haushaltshygiene

065/2020 - Coronavirus und Haushaltshygiene

LANDKREIS KONSTANZ – Durch einfache Hygienemaßnahmen im Haushalt kann das Coronavirus unschädlich gemacht werden. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist in Privathaushalten nicht nötig.

Das Coronavirus hat eine Fetthülle und ist gegenüber Seife sehr empfindlich. Desinfektionsmittel sind daher in Privathaushalten nicht nötig. Folgende Maßnahmen sollten bei der Haushaltshygiene beachtet werden, um Coronaviren unschädlich zu machen:

- Gründliche und häufige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen mit üblichen Putzmitteln

- Putzlappen häufig wechseln

- Spüllappen und Putztücher sowie Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche bei mindestens 60°C mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel waschen

- Für die normale Oberbekleidung reichen in der Regel niedrigere Waschtemperaturen aus

- Regelmäßig Lüften

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Seite www.infektionsschutz.de. 

 

187/2020 - Dienststellen des Landratsamtes am 02.10.2020 geschlossen

Dienststellen des Landratsamtes Konstanz geschlossen

LANDKREIS KONSTANZ – Alle Dienststellen des Landratsamtes Konstanz bleiben am 2. Oktober 2020 geschlossen.

Am Freitag, 2. Oktober 2020, bleiben alle Dienststellen des Landratsamtes Konstanz, einschließlich des Amtes für Straßen­verkehr und Schifffahrt mit den Zulassungsstellen in Konstanz, Singen und Stockach, sowie der Wertstoffhof auf der Deponie Singen-Rickelshausen auf Grund einer internen Veranstaltung geschlossen.

185/2020 - L190 in der Ortsdurchfahrt Weiterdingen wegen Sanierung gesperrt

L 190 in der Ortsdurchfahrt Weiterdingen wegen Sanierung gesperrt

LANDKREIS KONSTANZ - Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist die Fahrbahn der L 190, innerhalb der Ortsdurchfahrt Weiterdingen, zwischen der Zufahrt der Amthausstraße und dem Ortsausgang Richtung Welschingen ab Montag, 28. September 2020 bis einschließlich Freitag, 2. Oktober 2020 vollständig für den Verkehr gesperrt. Alternativ kann die Umleitungsstrecke über die B 34 und K 6126 befahren werden.

Etwaige Verzögerungen bei der Fertigstellung können witterungsbedingt auftreten. Das Landratsamt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.

184/2020 - Landkreis tritt erstmals beim STADTRADELN in die Pedale (20.09.-10.10.2020)

Landkreis tritt erstmals beim STADTRADELN in die Pedale

LANDKREIS KONSTANZ – Gemeinsam mit neun Städten und Gemeinden lädt der Landkreis Konstanz vom 20. September bis 10. Oktober 2020 zum Kilometersammeln ein.

Vom 20. September bis 10. Oktober 2020 nimmt der Landkreis Konstanz erstmalig am Wettbewerb STADTRADELN teil. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei zu erleben, wie einfach und flexibel Fahrradfahren im Alltag ist. Unterstützung gibt es dabei von der Initiative RadKULTUR und den Städten und Gemeinden im Landkreis.

Beim STADTRADELN können alle Menschen mitmachen, die im Landkreis Konstanz wohnen, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder einem Verein angehören. Während des Aktionszeitraums heißt es: Drei Wochen in die Pedale treten und allein oder gemeinsam mit einem virtuellen Team Fahrrad-Kilometer sammeln. Auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen – jede noch so kurze Strecke zählt. Die Kilometer können auf stadtradeln.de eingetragen oder direkt über die STADTRADELN-App erfasst werden.

In folgenden Städten und Gemeinden können die Bürgerinnen und Bürger ihre gefahrenen Kilometer der eigenen Kommune zuschreiben lassen und so ihren Wohn- oder Arbeitsort unterstützen: Aach, Allensbach, Engen, Konstanz, Orsingen-Nenzingen, Rielasingen-Worblingen, Singen, Stockach, Tengen. Bürgerinnen und Bürger können sich unter

www.stadtradeln.de/landkreis-konstanz ab sofort und während des gesamten Aktionszeitraums vom 20. September bis 10. Oktober für eine Teilnahme am STADTRADELN registrieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.    

182/2020 - Kreisseniorenrat berichtet über seine Arbeit und Ziele

Kreisseniorenrat berichtet über seine Arbeit und Ziele

LANDKREIS KONSTANZ – Mit einer neuen Broschüre berichtet der Kreisseniorenrat (KSR) über seine Arbeit im ersten „Corona-Halbjahr“.

Trotz des allgemeinen Lockdowns hat der Kreisseniorenrat (KSR) an seinen Themen weitergearbeitet und eine Broschüre herausgegeben. Hier stellen die Auseinandersetzung mit dem Rentenproblem und die Überwindung der Altersarmut Schwerpunkte dar. Neben einem Covid-19-Zusatzblatt für die Patientenverfügung setzte sich der KSR im Rahmen der kommunalen Gesundheitskonferenz auch mit der medizinischen Versorgung auf dem Land auseinander. Besondere Relevanz wird hierbei der Ausbau der Telemedizin haben.

Eine menschenwürdige Pflege im Alter sieht der KSR als ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft. Hierbei weist der KSR darauf hin, dass viele Menschen, insbesondere in der letzten Lebensphase, auf ein Leben in einem vollstationären Pflegeheim angewiesen sind. Die Kosten hierfür sind meist höher als die Renten der Bewohnerinnen und Bewohner. Da Ersparnisse oftmals schnell aufgebraucht sind, muss in vielen Fällen Unterstützung vom Sozialamt beantragt werden. Diesem Missstand möchte der KSR entgegentreten und setzt sich für ein radikales Umdenken in der Pflegefinanzierung ein.

Zudem informiert der KSR Ratsuchende über die Möglichkeiten und Finanzierung in der häuslichen und teilstationären Pflege im Landkreis Konstanz. Er macht sich stark für eine Erweiterung des Angebots und fordert, dass der Personalschlüssel in der Altenpflege durch die Schaffung weiterer Stellen für Pflegekräfte zugunsten der zu Pflegenden verbessert wird.

Die Broschüre „Arbeitsergebnisse - Berichte - Impulse - Ziele, aus den Arbeitsgruppen der KSR Denkfabrik & zu aktuellen Themen 2020 / 2021“, herausgegeben vom Kreisseniorenrat Konstanz, ist erhältlich über das Büro des Kreisseniorenrats im Landratsamt unter der Telefonnummer 07531 800-1787 oder per E-Mail an ksr@landkreis-konstanz.de 

181/2020 - Neues Biobier vom Bodensee setzt auf lokale Akteure und ökologische Rohstoffe

Neues Biobier vom Bodensee setzt auf lokale Akteure und ökologische Rohstoffe

LANDKREIS KONSTANZ – Mehrere Partner aus der Region haben sich zusammengetan, um mit reinen Bio-Zutaten vom Bodensee ein besonderes Bier zu kreieren und damit zugleich auf die Mehrwerte hinzuweisen, die eine Zusammenarbeit von lokalen Akteuren haben kann.

„Alles, was mit diesem Bier zu tun hat, ist lokalen Ursprungs“, erklärt Projektkoordinator Rainer Grimminger von der BioMusterregion Bodensee – eine Initiative des Landes Baden-Württemberg, um die regionalen Bio-Wertschöpfungsketten und den ökologischen Landbau aktiv zu stärken. „Der Hopfen kommt aus Tettnang, die Gerste aus dem Hegau und das Trinkwasser aus dem Bodensee bei Konstanz, geliefert von den Stadtwerken. Gebraut wird in klassischer handwerklicher Manier auf der Insel Reichenau.“

Und das ist der leitende Grundgedanke hinter dem „Bodensee Biobier“, wie die neue Kreation heißt: Es werden ausschließlich Rohstoffe aus ökologischer und somit nachhaltiger Landwirtschaft verwendet, kurze Transportwege genutzt und der Fokus auf die heimischen Akteure gelegt. Dadurch möchten die Initiatoren auch ein Bewusstsein für den Wert des Bodensees und seiner Ressourcen schaffen: „Unsere Bodenseeregion und ihre Wertstoffe sind eine Lebensgrundlage, die es zu erhalten gilt. Wir möchten mit dem Biobier zeigen, dass allein mit Zutaten von hier und durch die Zusammenarbeit lokaler Akteure ein tolles Produkt entstehen kann, das nachhaltig und ressourcenschonend ist“, erklärt Sigrun Bundschuh, Geschäftsführerin der Reichenauer Brauwerkstatt. „Gleichzeit zeigt diese Zusammenarbeit auch, dass der See uns verbindet und neue Möglichkeiten schafft. Vielleicht wären wir sonst als Partner nie zusammengekommen.“

Das Ergebnis ist ein helles Lager, dass durch den Tettnanger Bio-Hopfen und Bio-Braugerste aus dem Hegau leicht hopfig schmeckt und eine ausgewogene Bittere hat. „Es ist ein Bier zum Genießen, und das mit gutem Gewissen“, freut sich Sigrun Bundschuh von der Brauwerkstatt. Die erste Abfüllung umfasst circa 2.300 Flaschen. Das Biobier kann man in Kürze im Edeka-Markt in der Reichenaustraße sowie am 11. Oktober beim Konstanzer Bio-Markt testen (vorbehaltlich der Corona-Entwicklungen). Auch in ausgewählten Geschäften und natürlich in der Brauwerkstatt Reichenau ist das Bier erhältlich. Alle Informationen und Händler findet man unter www.bodensee-biobier.de 

Das sind die Kooperationspartner

Bio-Musterregion Bodensee: Eine Initiative des Landes Baden-Württemberg, um die regionalen Bio-Wertschöpfungsketten und den Ökologischen Landbau aktiv zu stärken. www.biomusterregionen-bw.de 

Reichenauer Inselbier: In der Region und mittlerweile auch darüber hinaus bekannt als die innovative Brauwerkstatt vom See, mit ihren leckeren Inselbieren und ihren immer wieder neu entwickelten Sondereditionen. Experimentierfreudig und kooperativ. www.reichenau-inselbier.de 

Stadtwerke Konstanz: Die Stadtwerke sorgen für „Mehr Konstanz im Leben“ – und das weit über die klassische Energie- und Trinkwasserversorgungen hinaus. www.stadtwerke-konstanz.de 

Demeterhof Bentele: Als erste Hopfenbauern im Traditionsanbaugebiet Tettnang hat der Demeterhof 1984 auf biologische Landwirtschaft umgestellt. Den Anbau von Hopfen und Äpfeln verbinden sie mit ihrem Engagement für Naturschutz, Humusaufbau und ressourcenschonende Technologien.

HegauKorn-Landwirte: Bio-Bauern aus dem Landkreis Konstanz, die Steigmühle Engen und die Bio-Musterregion Bodensee arbeiten seit Anfang 2019 zusammen für mehr Bio-Getreide aus dem Landkreis Konstanz. www.hegaukorn.de 

180/2020 - B314 innerhalb der Ortsdurchfahrt Blumenfeld wegen Sanierungsarbeiten halbseitig gesperrt (17.-28.9.2020)

B 314 innerhalb der Ortsdurchfahrt Blumenfeld wegen Sanierungsarbeiten halbseitig gesperrt

LANDKREIS KONSTANZ – Der Landkreis Konstanz saniert auf der B 314 in Blumenfeld die Randsteine. Aufgrund der Bauarbeiten muss die Bundesstraße (Randenstraße) zwischen der Breiten­straße und der Mühlenstraße ab Donnerstag, 17. September, bis einschließlich Montag, 28. September 2020, für den Verkehr halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr an der Baustelle wird mittels Ampelanlage geregelt.

Das Straßenbauamt bittet um Verständnis, dass die halbseitige Sperrung nach Abschluss der Bauarbeiten bis zum Aushärten des Fundamentbetons bestehen bleiben muss. Bei schlechter Witterung kann sich die Fertigstellung verzögern.

172/2020 - Informationen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) - Arbeitsschutz und Prävention

Informationen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)

Arbeitsschutz und Prävention

LANDKREIS KONSTANZ – Die Koordinierungsstelle Betrieb­liches Gesundheitsmanagement (BGM) des Landkreises stellt auf der Website des Landratsamtes Informationen zum BGM in Zeiten von Corona sowie zu Unterstützungsangeboten der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zur Verfügung.

Seit Ausbruch der Corona-Krankheitswelle steht der Gesundheits­schutz in einem besonderen Fokus. Arbeitsschutz ist gesetzlich vorgeschrieben – in der aktuellen Situation sind auch gesonderte Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Belegschaften zu ergreifen. Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement geht darüber hinaus.

In Zeiten der Corona-Pandemie stellen wir die Mitglieder der Arbeitsgruppe BGM des Landkreises Konstanz vor und machen auf Ansprechpartner beziehungsweise hilfreiche, weiterführende Informationen zum Thema aufmerksam: Eine Liste „Betriebliches Gesundheitsmanagement in Corona-Zeiten“ steht unter www.LRAKN.de/wirtschaft/bgm zur Verfügung. Ebenso sind auf der Website Verweise auf die Angebote der Berufsgenossenschaf­ten und Unfallkassen zu branchenspezifischen Arbeitshilfen zum Arbeitsschutz beziehungsweise zur Prävention hinterlegt. Auch in Punkto Corona gibt es seitens der Träger Sonderseiten, die für Arbeitgeber von Interesse sein können.

170/2020 - Finanzhilfen für Waldbesitzer nach extremen Wetterereignissen

Finanzhilfen für Waldbesitzer nach extremen Wettereignissen

LANDKREIS KONSTANZ – Für die von Stürmen, Trockenheit und Käferschäden belasteten Waldbesitzer gewährt das Land umfangreiche Hilfen über die forstliche Förderung.

Zu der Förderung gehören unter anderem die Aufarbeitung und die Entrindung von Schadholz sowie dessen Transport auf Trocken­lager. Auch die Hackung von käferbefallenen Hölzern wird bezuschusst. Die Wiederbewaldung von Schadflächen wird sowohl bei Pflanzung als auch bei Naturverjüngung mit bedeutsamen Beiträgen gefördert. Hierzu gehören auch Schutzhüllen für Eichen und für besonders dem Klimawandel angepasste Baumarten. Eine erforderliche Kultursicherung auf diesen Wiederbewaldungs-flächen kann ebenfalls bezuschusst werden. Aufgrund der drastisch gefallenen Nadelholzpreise ist die Aufarbeitung der Schadhölzer aktuell nicht mehr kostendeckend. Daher soll die finanzielle Unterstützung der Waldbesitzer einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Stabilisierung der Wälder leisten.

Die Forstrevierleiter beraten die Privatwaldbesitzer hierzu vor Ort. Das Kreisforstamt bietet unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800­2112 Termine für eine persönliche Förderberatung im Behörden­zentrum Radolfzell an.

Wichtiger Hinweis: Seit August müssen geplante Maßnahmen zur Schadensbeseitigung vor Beginn der Arbeiten bei den Revierleitern oder dem Forstamt angezeigt werden, wenn Fördermittel beantragt werden sollen.

Weitere Informationen enthält der Förderwegweiser im Internet:

https://foerderung.landwirtschaft-bw.de/pb/ ,Lde/Startseite/Foerderwegweiser/NachhaltigeWaldwirtschaftNWWTeilF

169/2020 - Kreisbereisung - Gemeinden in der Coronakrise

Kreisbereisung - Gemeinden in der Coronakrise

LANDKREIS KONSTANZ – Die Corona-Pandemie belastet den Landkreis, insbesondere die Kommunen müssen mit den Folgen des Virus kämpfen. Um sich über die Lage vor Ort zu informieren, suchte Landrat Zeno Danner das Gespräch mit Bürgermeistern und Gewerbetreibenden der jeweiligen Gemeinden.

In diesen Punkten waren sich die Gemeinden einig: Grenzschlie­ßungen zur Schweiz sowie Schul- und Kindergartenschließungen dürfe es in dieser rigorosen Form nicht mehr geben. Sowohl die wirtschaftlichen als auch die sozialen Beziehungen haben unter diesen Maßnahmen stark gelitten. Diese Beschlüsse wurden zwar auf Bundes- beziehungsweise Landesebene getroffen, dennoch machte Landrat Zeno Danner klar, eine Wiederholung nach Möglichkeit zu vermeiden.

Dafür setzt sich der Landkreis bereits ein, indem beispielsweise ein regelmäßiger Austausch mit benachbarten Landkreisen und Kantonen initiiert wurde. „Pandemiebekämpfung schaffen wir nur gemeinsam mit wirksamen und nachvollziehbaren Mitteln“, ist sich Landrat Danner sicher. Auch ein enger Austausch zwischen dem Landkreis und den Gemeinden sei dafür unabdingbar, da je nach Steigerung der Neuinfektionen die Gemeinden oder der Kreis in der Verantwortung für das weitere Vorgehen stehen. Eine Heraus­forderung war für alle Gemeinden die häufig kurzfristig umzuset­zenden Corona-Verordnungen des Landes.

Was Kindergärten und Schulen aus der bisherigen Krise gelernt haben: Hygienekonzepte sind unabdingbar, um Kontaktpersonen einzuschränken und gegebenenfalls nur einzelne Klassen oder Gruppen und nicht die ganze Schule schließen zu müssen. Wenn sich das Geschehen klar nachvollziehen und abgrenzen lässt, können die Folgemaßnahmen dementsprechende reduzierter ausfallen. Dies gilt entsprechend auch für Betriebe. Landrat Danner erklärt: „Wir wollen Maßnahmen so gut wie möglich auf Einzelgeschehen anwenden, um ein weitgehend normales Alltagsleben zu ermöglichen.“

Die finanziellen Folgen der Krise beurteilen Gemeinden und Unter­nehmen unterschiedlich. Durch Urlaubsstornierung gespartes Geld wurde in den Gartenbau oder in die Hausrenovierung investiert, die Gastronomie- und Tourismusbranche hingegen leidet stark unter den im Frühjahr ausgebliebenen Gästen und Reisebeschrän­kungen. Noch härter hat es die Veranstaltungsbranche getroffen.

Die Steuereinnahmen fallen in der Folge vielerorts geringer aus, was sich auf den Haushalt der Gemeinden und des Kreises auswirkt, wenn auch zeitverzögert. Dennoch sieht es Landrat Danner als ein falsches Signal, Projekte generell zu streichen, um Geld einzusparen: „Als öffentliche Verwaltung sollten wir gerade jetzt Projekte wie Straßen- oder Gebäudebau weiter voranbringen, um Firmen aus der Region wirtschaftlich zu unterstützen.“

Bürgermeister und Gewerbetreibende freuten sich im Allgemeinen, dass sich die allermeisten an die Coronagrundregeln wie Mund-Nasen-Schutz, Abstand und Hygienemaßnahmen halten. Gleich­zeitig muss die Disziplin weiter hoch bleiben. Landrat Danner richtete daher einen Appell an seine Gesprächspartnerinnen und -partner: „Wir brauchen Sie in der Krise als Multiplikatoren. Gehen Sie in die Vereine, ihren Betrieb zu ihren Kunden und verdeutli­chen Sie, dass die Krise noch nicht überstanden ist und es auf das Mitwirken jedes einzelnen ankommt. Gegen das Coronavirus können wir nur gemeinsam vorgehen.“

Um die Bürgerinnen und Bürger stärker für die Gefahren der Pandemie zu sensibilisieren, hat der Landkreis gemeinsam mit den Städten und Gemeinden auch eine Präventionskampagne gestartet: „Wir bleiben ON. Jetzt dranbleiben und Corona ausschalten.“ Weitere Infos dazu gibt es auf: www.wir-bleiben-on.de 

166/2020 - Neugründung Selbsthilfegruppe Endometriose

Neugründung Selbsthilfegruppe Endometriose

LANDKREIS KONSTANZ – Das Leben mit dieser chronischen Krankheit schafft für jede Frau ihre individuellen Herausforderungen und Belastungen. Seien es Schmerzen, die Betroffene vom sozialen Miteinander fernhalten oder ein unerfüllter Kinderwunsch. Dieser Aufruf der Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises richtet sich an alle Frauen, die von Endometriose betroffen sind und sich eine Plattform für Aufklärung, Austausch und gegenseitige Unterstützung wünschen. „Selbsthilfe ist das Gegenteil von Selbstmitleid“, so Margarete Krenz, Initiatorin der Selbsthilfegruppe Endometriose. Sie möchte weitere Frauen ansprechen und wendet sich mit ihrem Anliegen daher an die Öffentlichkeit.

Weitere Informationen gibt es beim Landratsamt Konstanz, Selbsthilfekontaktstelle, unter der Tel.Nr. Telefonnummer: 07531 8001787, oder per E-Mail an info(@)selbsthilfe-kommit.de oder Endometriose-Bodensee(@)web.de 

160/2020 - Veranstaltungsreihe "Mahl anders" - Schlemmen an besonderen Orten am 16./27.09. und 06.11.20

Veranstaltungsreihe „Mahl anders“ - Schlemmen an besonderen Orten

LANDKREIS KONSTANZ – Zu einer besonderen kulinarischen Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Mahl anders“ laden die Bio-Musterregion Bodensee und der Verein ILE-Bodensee e. V. in der zweiten Jahreshälfte ein. An drei Abenden präsen­tiert sich die Bodenseeregion mit ihren kulinarischen Genüssen an ungewöhnlichen Orten.

Auftakt bildet am 16. September 2020 ein 5-Gang-Bio-Menü auf der Insel Mainau, das neben einer köstlichen Speisenfolge auch eine Sonderführung entlang des Nachhaltigkeitsparcours, Wissenswertes über den Bio-Obstbau sowie eine Verkostung von Mainau-Bio-Weinen und Bio-Apfelsaft verspricht. Auf die Insel führt auch der zweite Abend. Am 27. September 2020 wird im besonderen Ambiente eines Gewächshauses auf der Insel Reichenau ein regionales 3-Gänge-Menü durch das Team des Strandhotels Löchnerhaus kredenzt. Nebenbei erfahren die Gäste Wissenswertes zum Gemüse- und Weinanbau auf der Reichenau. Stimmungsvoll und gemütlich wird dann der dritte Abend auf dem Weingut Vollmayer in Hilzingen am 6. November 2020. Passend zum hauseigenen Bio-Wein vom Hohentwiel serviert die Demeter Hofkäserei Heggelbach aus Herdwangen-Schönach dampfendes Käsefondue und köstliches Schweizer Käseraclette. Auch hier kommen Informationen über den höchstgelegenen ökologisch bewirtschafteten Weinberg und die handwerkliche Käseherstellung nicht zu kurz.

Die abwechslungsreiche Kulturlandschaft in der Bodenseeregion bringt eine große Vielfalt hochwertiger, regionaler Lebensmittel hervor. Und auch die ökologische Landwirtschaft hat hier eine langjährige Tradition. Mit „Mahl anders“ wollen die Veranstalter mit besonderen Schlemmererlebnissen inmitten der Anbaugebiete sowohl die Produktion als auch den Genuss von regionalen Spezialitäten und Bio-Produkten Feinschmeckern nahebringen.

Die drei Veranstaltungen sind unabhängig voneinander buchbar. Reservierungen bzw. Vorverkauf erfolgen bei den jeweiligen Veranstaltern. Die Kontaktdaten und weitere Informationen zu „Mahl anders“ sind auf www.ile-bodensee.de zusammengestellt.

Die Veranstaltungen finden unter den zum Veranstaltungszeit­punkt gültigen Coronabestimmungen statt.

155/2020 - Ausschreibung des Inklusionspreises 2020

Ausschreibung des Inklusionspreises 2020

LANDKREIS KONSTANZ - Der Landkreis Konstanz verleiht auch 2020 wieder einen Inklusionspreis in den drei Kategorien „Wohnen“, „Bildung/Arbeit“ und „Freizeit“. Die Gewinner der einzelnen Kategorien erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Bis spätestens 30. September 2020 können Bewerbungen eingereicht werden.

Teilnahmeberechtigt sind Vereine, Initiativen, Netzwerke, Selbst­hilfegruppen, freie und öffentliche Träger, Verbände, Bildungsein­richtungen und Firmen, deren Aktivitäten im Landkreis Konstanz stattfinden. Ziel des Preises ist es, über neue Wege zur Inklusion nachzudenken und das Bewusstsein für die Belange von Men­schen mit Behinderung zu schärfen, damit das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich wird. „Es sollen Projekte ausgezeichnet werden, die den Prozess der Inklusion auf örtlicher Ebene aktiv fördern“, erklärt Oswald Ammon, Behindertenbeauftragter des Landkreises Konstanz und Initiator des Inklusionspreises. Die Preisträger werden voraus­sichtlich in der letzten Sitzung des Kreistags im Dezember 2020 prämiert.

Die weiteren Voraussetzungen und das Prozedere bezüglich der Verleihung des Inklusionspreises für das Jahr 2020 erfolgen nach bestimmten Richtlinien. Diese sind gemeinsam mit dem Bewerbungsformular auf der Homepage des Landkreises Konstanz unter www.LRAKN.de/pb/Inklusionspreis  eingestellt. Dieses Jahr wurden die Ausschreibungskriterien der aktuellen Situation angepasst. Ins­besondere sollen inklusive Bemühungen in Coronozeiten bevor­zugt berücksichtigt werden.

Ansprechpartnerin für weitere Auskünfte ist Susanne Mende. Sie ist telefonisch erreichbar unter der Nummer 07531 8001673 oder per E-Mail an susanne.mende@LRAKN.de. 

153/2020 - Vollsperrung der K6178 zwischen L194 und K6177

Vollsperrung der K 6178 zwischen L194 und K6177

LANDKREIS KONSTANZ – Der Landkreis Konstanz saniert im Wasserburger Tal die Fahrbahn der K 6178 zwischen der L194 und der K6177. Die Zufahrt zur Landesjagdschule Dornsberg ist über die K6178 von der L194 kommend weiterhin möglich. Die Bauarbeiten beinhalten umfangreiche Sanierungen der bestehenden Entwässerungseinrichtungen sowie die grundhafte Sanierung des Straßenaufbaus. Baubeginn ist der 30. Juli 2020. Es wird von einer Bauzeit von circa acht Wochen ausgegangen.

Die Umleitungsstrecken sind großräumig ausgeschildert. Bei schlechter Witterung kann sich die Fertigstellung verzögern. Das Landratsamt bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

138/2020 - Elternabend für Trennung und Scheidung erst wieder im Herbst - Erziehungsberatung wieder vor Ort

Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Landkreises Konstanz

Elternabend für Trennung und Scheidung erst wieder im Herbst – Erziehungsberatung wieder vor Ort möglich

Der für Mittwoch, 24. Juni 2020 in der Außenstelle in Singen, Maggistr. 7, geplante Elternabend für Eltern in Trennungs­phasen unter dem Motto „und was wird jetzt aus mir...?“ entfällt leider aus aktuellem Anlass. Zum anvisierten Ersatztermin am 14. Oktober 2020 um 18.30 Uhr sind betroffene Eltern herzlich eingeladen.

Ab jetzt sind in unserer Hauptstelle in Radolfzell, Otto-Blesch-Str. 49, sowie in der Außenstelle der Psychologischen Bera­tungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Singen auch wieder Liveberatungen vor Ort möglich. Anmeldungen werden erbeten über die Service- und Infostelle unter Telefonnummer: 07531 8003211.

Die offene Telefonsprechstunde endet am 25. Juni 2020. Telefonische Erziehungsberatungen sind auf Wunsch auch weiterhin jederzeit möglich.

044/2020 - Sperrungen und Umleitungen im Regionalverkehr

044/2020 - Sperrungen und Umleitungen im Regionalbusverkehr

LANDKREIS KONSTANZ – Durch die Ortskernsanierung an der Hilzinger Hauptstraße vom 16. März bis 30. September 2020 und die Sperrung des Singener Bahnhofsvorplatz bis 30. November 2020 kommt es zu Änderungen im Regionalbusverkehr.

Aufgrund der Baumaßnahmen in Hilzingen und Singen müssen die Linien 300, 301, 302, 303 und 400, 401, 402, 403, 404 angepasst werden. Das betrifft umleitungsbedingt geänderte Fahrwege, An- und Abfahrtsstellen und Fahrzeiten. Bitte beachten Sie die Änderungen im Fahrplan und den Fahrplanaushang an den Haltestellen. Online sind die Fahrpläne über die VHB-Homepage abrufbar: www.vhb-info.de 

Die geplante Sperrung des Singener Bahnhofvorplatzes verschiebt sich entsprechend einer Mitteilung der Stadt Singen vom 16. März 2020 auf Ende April. Die jetzt ab 16.03.20 erstellten Umleitungsfahrpläne sind ab diesem Zeitpunkt weiterhin gültig.
Lediglich die in den Fahrplänen enthaltene Haltestelle Singen Bahnhof wird an die Ersatzhaltestelle „Bandoleros“ verschoben.

Folgende Änderungen ergeben sich aufgrund der Baumaßnahmen ab 16.03.20:

Linie 300: Abfahrt ab Singen Haltestelle Bahnhofsvorplatz (Fahrten 626+630+726 Bandoleros) – Ankunft Bahnhof Süd/Maggi (Fahrten 627+629+723 Bandoleros)

Linie 302: Abfahrt ab Singen Haltestelle Bahnhofsvorplatz (112 Bandoleros) - Ankunft Bahnhof Süd/Maggi (Fahrt 111 Bandoleros)

300+302: Die Fahrten von Singen werden ab Hilzingen Haltestelle Sonne über die Hauptstraße, Peter-Thumb-Straße, Braungasse und Gottmadinger Straße zur Haltestelle Kreuz Ersatz umgeleitet. Die Weiterfahrt nach Tengen und Engen wird wie gewohnt durchgeführt.

Die Fahrten nach Singen werden ab Kreuz Ersatz über die Gottmadinger Straße und der Braungasse (Einbahnstraßen­reglung) zur Haltestelle Hilzingen Sonne umgeleitet.

Linie 301+303: Da diese Linien eng mit den Linie 300 und 400 verknüpft sind, werden die Fahrzeiten auf die Anschlussverbindungen angepasst.

Linie 400: Abfahrt ab Singen Haltestelle Bahnhof Süd/Maggi – Ankunft Singen Bahnhof Süd/Maggi. Teilweise enden die Fahrten umlaufbedingt am Bahnhofsvorplatz. Die Fahrzeiten der Linie mussten aufgrund der Umleitungsstrecke teilweise erheblich angepasst werden.

Linie 401: Abfahrt ab Singen Haltestelle Bahnhof Süd/Maggi – Ankunft Singen Bahnhof Süd/Maggi. Zum Teil enden die Fahrten umlaufbedingt am Bahnhofsvorplatz. Die Fahrzeiten der Linie mussten aufgrund der Umleitungsstrecke teilweise erheblich angepasst werden.

Linie 402: Diese Linie wurde bereits im Rahmen der Vollsperrung in Arlen ab 2. März 2020 angepasst.

Linie 403: Abfahrt ab Singen Haltestelle Bahnhofsvorplatz – Ankunft Singen Bahnhof Süd/Maggi.

Linie 404: Abfahrt ab Singen Haltestelle Bahnhofsvorplatz – Ankunft Singen Bahnhof Süd/Maggi. Diese Linie erhält zusätzlich zur Haltestelle Kreuz Ersatz eine weitere Ersatzhaltestelle zur Be­dienung des Industriegebietes. Die Haltestelle Industriegebiet Er­satz wird in der Gottmadinger Straße eingerichtet, ortsauswärts auf Höhe der Zufahrt Brühlstraße und ortseinwärts auf Höhe der Hausnummer 51. Dadurch entfallen umlaufbedingt bei allen Fahr­ten, die durch das Industriegebiet führen, die Haltestellen Sonne und Friedhof und die ursprüngliche Haltestelle Industriegebiet. Ausgenommen sind die beiden Fahrten 107 und 108, die die Haltestellen Sonne und Friedhof anfahren.

Allgemeinverfügung zur Festlegung des Kreisgebietes als Sperrbezirk zum Schutz gegen die Blauzungekrankheit bis 31.12.2020