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Autor: Frau Baier
Artikel vom 22.11.2021

Landratsamt Konstanz

222/2021 - 3G-Nachweispflicht für Besucherinnen und Besucher des Landratsamt Konstan

3G-Nachweispflicht für Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes Konstanz

LANDKREIS KONSTANZ – Alle Dienststellen des Landratsamtes sind weiter geöffnet. Ab Mittwoch, 1. Dezember 2021 ist das Betreten der Gebäude nur noch mit konkreter Terminvereinbarung möglich. Außerdem erhalten Besucherinnen und Besucher ausschließlich Zutritt zu den Dienstgebäuden und Außenstellen des Landkreises Konstanz, wenn sie nachweisen können, dass eine der 3G-Voraussetzungen (geimpft, genesen, getestet) erfüllt ist:

  • Eine vollständige Impfung kann nachgewiesen werden, indem das gelbe Impfbuch oder auch digitale Nachweise (z. B. CovPass-App oder Corona-Warn-App) in Verbindung mit einem gültigen Ausweisdokument vorgelegt werden.
  • Genesene können sowohl PCR-Befunde, ärztliche Atteste, Abson­derungsbescheinigung von Behörden als auch Genesenenzertifikate in Verbindung mit einem gültigen Ausweisdokument als Nachweise vorzeigen.
  • Für nicht geimpfte oder genesene Personen gilt: Es ist ein negatives Schnelltestergebnis vorzulegen, das nicht älter als 24 Stunden ist, oder ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist.

207/2021 - Wege in die Sucht - Wege aus der Sucht

Wege in die Sucht — Wege aus der Sucht

LANDKREISE KONSTANZ/WALDSHUT/LÖRRACH – Das gemeinsame Projekt „Wege in die Sucht — Wege aus der Sucht“ (WISWAS) der Landkreise Konstanz, Lörrach und Waldshut sowie der AOK Hochrhein-Bodensee bietet mit einer sechsmonatigen Veranstaltungsreihe von November 2021 bis April 2022 Informationen rund um das Thema Suchterkrankung.

Wege in die Sucht sind vielfältig, individuell und gehen oftmals mit einer Stigmatisierung einher. Das Projekt WISWAS möchte informieren, auf­klären, sensibilisieren sowie durch Hilfs- und Unterstützungsmöglich­keiten Wege aus der Sucht aufzeigen. Denn nach wie vor suchen sich nur zehn bis 15 Prozent der Betroffenen Hilfe – groß ist die Scham und die Angst davor, als willens- und charakterschwach verurteilt zu werden.

Ein umfangreiches Programm mit einem Mix aus sachlichen Infos, Work­shops, Fortbildungen, Lesungen, Kinofilmen, Theaterauf­führungen und vielem mehr soll einen klischeefreien Umgang mit der Krankheit ermög­lichen. Den Auftakt bildet ein Podiumsgespräch am 8. November ab 18 Uhr im Landratsamt Konstanz mit Suchtexperten, Betroffenen und Angehörigen von Suchterkrankten. Die Teilnahme ist vor dem heimischen Bildschirm oder nach Anmeldung mit 3G-Nachweis in Anwesenheit möglich.

Die Angebote richten sich sowohl an Interessierte in allen Lebenslagen als auch an Schulen, Schulsozialarbeiter, Lehrer, Eltern, Betriebe, Mitarbeiten­de in Migrations- und Integrationsdiensten sowie an Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Altenhilfe. Um so viele Menschen wie möglich zu erreichen, finden die Veranstaltungen überwiegend in digitaler oder hybrider Form statt, also via Streaming und Publikum vor Ort.

Alle Termine, Infos und Zugangsdaten gibt es unter www.wiswas.de. 

 

Statements der Projektpartner zur Veranstaltungsreihe WISWAS

Landrat Zeno Danner, Landkreis Konstanz

„Ich freue mich, dass wir mit den beiden Landkreisen Lörrach und Waldshut sowie der großen Unterstützung durch die AOK Hochrhein-Bodensee etwas Neues in der Prävention und Kommunikation beim Thema Sucht auspro­bieren: Nämlich landkreisübergrei­fend unsere Potentiale, Ressourcen und Kompetenzen zu bündeln und neue Wege einer gemeinsamen Öffentlich­keits- und Projektarbeit zu gehen. Es ist ein Experiment. Es ist ein kreatives Projekt. Es findet in verschiedenen Formaten statt. Und es ist in seiner Weise innovativ. Ich danke allen Partnern für die Zusammenarbeit und diesen mutigen Schritt, um mehr Menschen früher mit dem gemein­samen Anliegen zu erreichen: Wege in die Sucht vermeiden und Wege aus der Sucht aufzeigen.“

 

Landrätin Marion Dammann, Landkreis Lörrach

„Der Landkreis beschäftigt sich schon seit Jahren intensiv mit dem Thema Sucht und seinen Auswirkungen und unterstützt hier auch finanziell, um ausreichende Angebote und Maßnahmen bereitzustellen. Die Corona-Pandemie hat allerdings auch dieses wichtige gesamtgesellschaftliche Thema in den vergangenen Monaten in den Hintergrund treten lassen. Umso dankbarer bin ich den Kommunalen Suchtbeauftragten der drei Landkreise Konstanz, Waldshut und natürlich Lörrach, dass es ihnen gelungen ist, ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam mit der AOK in der Region Hochrhein-Bodensee ein solch beeindruckendes wie innovatives Veranstaltungsprogramm auf die Beine zu stellen. Sucht ist eine komplexe Krankheit, die in der Öffentlichkeit teilweise immer noch tabuisiert wird. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen macht das den Umgang mit dieser Krankheit nicht leichter. Darum ist die Aufklärungsarbeit, die die Vortrags- und Veranstaltungsreihe „WISWAS“ leisten möchte, so wichtig.“

 

Landrat Dr. Martin Kistler, Landkreis Waldshut

„Wie in vielen Lebensbereichen hat sich die Corona-Pandemie auch negativ auf die Suchthilfe und Suchtprävention ausgewirkt. Durch die Kontaktbeschränkungen konnten Angebote nicht in dem sonst üblichen Umfang stattfinden. Vor allem Gruppenangebote mussten zwischenzeitlich ausgesetzt werden. Unter den geltenden Bestimmungen sind diese nun wieder möglich. Gleichzeitig haben durch die Pandemie die Belastungen im Alltag der Betroffenen zugenommen. Neue Wege der Kommunikation mussten gesucht werden. Gemeinsam mit unseren Nachbarlandkreisen aus Lörrach und Konstanz sowie mit der Krankenkasse AOK Hochrhein-Bodensee haben wir die Veranstaltungsreihe „Wege in die Sucht – Wege aus der Sucht“ ins Leben gerufen. Damit möchten wir Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte informieren, aufklären sowie für das vielfältige Thema einer Suchterkrankung sensibilisieren. Gleichzeitig soll auf Hilfsangebote hingewiesen werden. Wir als Landkreis Waldshut unterstützen deshalb die innovative landkreisübergreifende Veranstaltungsreihe „Wege in die Sucht – Wege aus der Sucht“.

 

Uwe Schreiber, Geschäftsführer der AOK Hochrhein-Bodensee

Durch die Angebote im Rahmen von WISWAS wird versucht, Sucht oder Abhängigkeit zu verhindern, bevor diese eintritt. Die Suchtbeauftragten der Landkreise Lörrach, Waldshut und Konstanz orientieren ihre Arbeit an den jeweiligen örtlichen oder regionalen Bedingungen. Sie stehen für Kontinuität und Nachhaltigkeit, weil sie in regionalen Netzwerken tätig sind. Das passt zu uns, denn auch die Gesundheitskasse richtet ihr Engagement auf die konkreten Bedürfnisse ihrer Versicherten vor Ort aus. Langfristig entlastet die Suchtprävention uns als Kostenträger bei teuren Maßnahmen und Behandlungen in Zusammenhang mit Suchtmittelmissbrauch und Abhängigkeitserkrankungen. Noch wichtiger ist uns aber, dass wir damit mittelbar Menschen bei der Bewältigung von Suchtproblemen helfen können. Wer den Eindruck hat, dass er allein auf Suchtmittel nicht mehr verzichten kann, sollte sich unbedingt professionelle Hilfe holen. Die Fachkräfte des Sozialen Dienstes der AOK bieten Erstberatung an und vermitteln weitere Hilfen, wie zum Beispiel Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen.

214/2021 - VHB-Führerschein-Abo

VHB-Führerschein-Abo

LANDKREIS KONSTANZ – Das Land hat eine Aktion zur Verkehrssicherheit im Straßenverkehr vorgestellt: Seniorinnen und Senioren, die ihren Füh­rerschein abgeben, dürfen ein Jahr kostenlos den öffentlichen Nahverkehr in ihrem Verkehrsverbund nutzen. Bereits seit 2005 bietet der Landkreis Konstanz zusammen mit dem Verkehrsverbund Hegau-Bodensee das VHB-Führerschein-Abo an. Über 3.600 Führerscheininhaber haben es bislang in Anspruch genommen.

Älteren Verkehrsteilnehmern, die spüren, dass sie den Anforderungen des Autoverkehrs nicht oder nur noch eingeschränkt gerecht werden können, soll hierdurch der dauerhafte Umstieg vom Auto auf die Fortbewegungs­möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs erleichtert werden. So wird ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit auf unseren Straßen geleistet. Bis­lang nutzten bereits über 3.600 Führerscheininhaber im Landkreis diesen Service. Aktuell sind 250 dieser Abos ausgegeben.

Das netzweit gültige persönliche Abo-Ticket für Bus und Bahn macht die Interessenten ein ganzes Jahr im gesamten Landkreis mobil. Und nicht nur sie: Wie beim richtigen Abo-Ticket können an Wochenenden kostenlos eine weitere erwachsene Person, vier Kinder bis 14 Jahre und sogar ein Hund mitgenommen werden. „Das VHB-Führerschein-Abo ist ein tolles Angebot, um auch im Alter mobil zu bleiben und sicher durch den Landkreis zu fahren“, so Landrat Zeno Danner.

Die Voraussetzungen für ein VHB-Führerschein-Abo sind:

  • Freiwilliger Verzicht und unwiderrufliche Rückgabe des Führerscheins
  • ab dem 65. Lebensjahr möglich
  • es darf keine Überprüfung der Fahrtauglichkeit anhängig sein
  • Abgabe des Führerscheins inklusive Verzichtserklärung in der Führerscheinstelle oder Zusendung
  • Vordruck der Verzichtserklärung unter www.LRAKN.de/fuehrerscheinstelle abrufbar („Verzichtserklärung für VHB-Abo“) oder bei der Führerscheinstelle erhältlich

Wer das VHB-Führerschein-Abo nutzen möchte, sollte bei der Abgabe des Führerscheins darauf hinweisen. Die Führerscheinstelle leitet den ent­sprechenden Antrag an den VHB weiter. Der Versand des VHB-Jahres­abonnements erfolgt dann per Post.

Adresse zur Führerscheinabgabe: Landratsamt Konstanz, Amt für Straßenverkehr und Schifffahrt, Führerscheinstelle, Max-Stromeyer-Str. 47, 78467 Konstanz, Mail: fuehrerscheinstelle(@)LRAKN.de 

Information zum Geflügelpestgeschehen

216/2021 - Selbständige Verfahrenspfleger gesucht

Selbstständige Verfahrenspfleger gesucht

LANDKREIS KONSTANZ – Im Landkreis Konstanz besteht im Einvernehmen mit den Betreuungsgerichten die Zielsetzung, dass in Anlehnung an den „Werdenfelser Weg“ Fixierungen und Freiheitsentziehungen von kranken und alten Menschen vermieden werden, wo immer das vertretbar ist. Hier­bei kommen Verfahrenspfleger mit pflegefachlichem Grundwissen für das gerichtliche Genehmigungsverfahren von Fixierungen zum Einsatz.

Verfahrenspfleger erörtern im gerichtlichen Auftrag jeden Fixierungsfall individuell und gehen Alternativüberlegungen gemeinsam mit den Einrich­tungen und den Angehörigen bzw. den Betreuern durch, im Einzelfall regen sie auch Erprobungen von Alternativmaßnahmen an.

Verfahrenspflegerinnen und Verfahrenspfleger üben ihre Tätigkeit selbst­ständig aus, es handelt sich nicht um ein sozialversicherungspflichtiges Be­schäftigungsverhältnis. Das Auswahlverfahren erfolgt in Abstimmung mit dem jeweils zuständigen Betreuungsgericht. Durch Schulungen bildet insbe­sondere die Werdenfelser Weg GbR Pflegefachleute zu spezialisierten Ver­fahrenspflegern auf der Basis des vorhandenen pflegefachlichen Grundwis­sens für das gerichtliche Genehmigungsverfahren fort.

Wer sich beruflich gerne im Sinne des geschilderten Anliegens engagieren möchte, den notwendigen pflegefachlichen Hintergrund mitbringt und künftig im Rahmen einer Selbstständigkeit tätig werden will, kann seine schriftliche Interessensbekundung zusammen mit aussagekräftigen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf und Nachweisen zu Ausbildung und Berufstätigkeit) an das Landratsamt Konstanz, Betreuungs- und Pflegeangelegenheiten, Scheffelstraße 15, 78315 Radolfzell oder an Betreuungsbehoerde(@)LRAKN.de richten.

Für Fragen und weitere Informationen stehen Heike Strittmatter unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800-2623 oder Markus Jungk unter Telefonnummer: 07531 800-2622 zur Verfügung. Weitere Informationen zur Tätigkeit als Verfahrenspfleger gibt es auch unter www.werdenfelser-weg-original.de. 

217/2021 - Selbständige Berufsbetreuer gesucht

Selbstständige Berufsbetreuer gesucht

LANDKREIS KONSTANZ – Im Landkreis Konstanz benötigen derzeit über 3.600 Menschen eine gesetzliche Betreuung. Für diese Aufgabe werden zusätzliche selbstständige berufliche Betreuerinnen und Betreuer gesucht.

Das Aufgabengebiet umfasst die Vertretung der rechtlichen Interessen der betreuten Personen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung, einer geistigen Behinderung oder dementieller Erkrankung ihre Angelegenheiten ganz oder zum Teil nicht mehr selbstständig besorgen können. Sie erfolgt in den vom Gericht festgelegten Aufgabenkreisen. Im Vordergrund stehen das Wohl des Betroffenen und dessen Wünsche. Berufsbetreuer werden vom Betreuungsgericht bestellt und unterliegen der Aufsicht durch das Gericht. Die Vergütung erfolgt im Rahmen von Fallpauschalen.

Die Voraussetzungen für die Tätigkeit als selbstständiger Berufsbetreuer sind:

  • nachgewiesene berufliche Erfahrungen in der Arbeit mit psychisch kranken, geistig und seelisch behinderten Menschen
  • Rechtliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse insbesondere im Sozialrecht und Betreuungsrecht

In Frage kommen deshalb insbesondere Personen mit beruflicher Qualifika­tion als Sozialpädagoge, Sozialarbeiter, Betriebswirt, Jurist, Psychologe oder andere Fachkräfte mit vergleichbarem Hochschulabschluss oder schulischer bzw. beruflicher Ausbildung. Die Bereitschaft zur Fortbildung wird erwartet. Das Auswahlverfahren erfolgt in Abstimmung mit dem jeweils zuständigen Betreuungsgericht. Rechtliche Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer üben ihre Tätigkeit selbstständig aus. Bei der Tätigkeit als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer handelt es sich nicht um ein sozialversicherungspflich­tiges Beschäftigungsverhältnis.

Wer sich beruflich gerne im Sinne des geschilderten Anliegens engagieren möchte, kann seine schriftliche Interessensbekundung zusammen mit aussagekräftigen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf und Nachweisen zu Ausbildung und Berufstätigkeit, sowie Selbstauskunft Vollstreckungsportal und polizeiliches Führungszeugnis) an das Landratsamt Konstanz, Betreuungs- und Pflegeangelegenheiten, Scheffelstraße 15, 78315 Radolfzell oder an Betreuungsbehoerde(@)LRAKN.de richten.

Für Fragen und weitere Informationen stehen Heike Strittmatter unter der Te.Nr. Telefonnummer: 07531 800-2623 oder Markus Jungk unter Telefonnummer: 07531 800-2622 zur Verfügung. Weitere Informationen zur Tätigkeit als Berufsbetreuerin bzw. Berufsbetreuer gibt es unter Bundesverband der Berufsbetreuer e.V. www.bdb-ev.de und  Bundesverband Freier Berufsbetreuer e.V. www.bvfbev.de. 

218/2021 - Reserveunterkunft in Singen wird belegt

Reserveunterkunft in Singen wird belegt

LANDKREIS KONSTANZ – Seit dem Jahr 2018 wurden nach der Vorgabe des Landes Baden-Württemberg viele Gemeinschaftsunterkünfte des Landkreises Konstanz abgebaut. Von dem geplanten Abbaukonzept muss nun Abstand genommen werden.

Im letzten Quartal 2021 sind die Zugänge an Geflüchteten in Baden-Württemberg und im Landkreis Konstanz stark gestiegen. Im Monat Okto­ber sind 70 Personen in den Landkreis gekommen. Im November wird mit mindestens 77 weiteren Zuweisungen durch das Land gerechnet. Die ge­planten 30 Zugänge pro Monat werden somit um ein Vielfaches überstie­gen. Die derzeit aktiv betriebenen Gemeinschaftsunterkünfte des Land­kreises bieten in absehbarer Zeit nicht mehr genügend Platz, um alle Geflüchtete unterzubringen. Die Reserveunterkünfte und zum Abbau vorbereitete Gebäude müssen daher nacheinander reaktiviert werden. Somit soll vor allem eine Belegung von Kreissporthallen wie in den Jahren 2015 und 2016 verhindert werden.

Das Landratsamt Konstanz hat die Unterkunft in der Güterstraße in Singen seit Dezember 2020 nicht mehr belegt und seither als Reservekapazität vorgehalten. Ab Dezember 2021 muss diese nun wieder in Betrieb genom­men werden. Durch die Reaktivierung stehen rund 100 weitere Plätze zur vorläufigen Unterbringung zur Verfügung.

Die Stadt Singen übererfüllt die Quote zur Aufnahme von Geflüchteten bei weitem und leistet hervorragende Integrationsarbeit. Trotz der hohen Anzahl an Geflüchteten in der Stadt Singen ist der Landkreis aufgrund der hohen Zugangszahlen gezwungen, die Güterstraße in Singen wieder als Gemeinschaftsunterkunft aktiv zu nutzen. Eine faire Verteilung der Personen in die Kommunen des Landkreises nach Ablauf der Zeit in den Gemeinschaftsunterkünften wird durch ein neues Zuteilungsverfahren sichergestellt.

219/2021 - Geflügelpest - Geflügelhaltung schnellstmöglich beim Veterinäramt anmelden

Geflügelpest —Geflügelhaltung schnellstmöglich beim Veterinäramt anmelden

LANDKREIS KONSTANZ – Damit das Veterinäramt des Landratsamtes Konstanz im Seuchenfall alle Geflügelhalter über den Stand und die zu ergreifenden Maßnahmen bezüglich der Geflügelpest informieren kann, ist es unbedingt notwendig, die Geflügelhaltung beim Veterinäramt zu melden.

Erst letzte Woche wurde die Geflügelpest erneut bei vier Schwänen im Schwarzwald-Baar-Kreis bestätigt. In weiteren Bundesländern geschah dies bereits in den vergangenen Wochen. Die Geflügelpest (Aviäre Influenza – AI), umgangssprachlich auch Vogel­grippe genannt, ist eine durch Viren aus­gelöste Infektionskrankheit. Der natürlichen Reservoirwirt für die Viren ist der wilde Wasservogel und Aasvögel. Allerdings sind auch Hühner, Gänse, Puten (Truthühner), Wachteln, Tauben, Fasane, Pfaue, Strauße, Emus und Nandus empfänglich für diese Viren.

Möglich ist das Auftreten des gering- oder hochpathogenen Virentyps, was jeweils im Einzelfall labordiagnostisch bestimmt wird. Beide Varianten sind hochansteckend. Da auch der geringpathogene Typ bereits Symptome wie Atemnot, Apathie, Flüssigkeitsansammlungen an der Kopfregion, Durchfall, eine Blauverfärbung der Haut, eine sinkende Eiproduktion oder eine er­höhte Todesrate hervorrufen kann, ist bei allen Geflügelhaltungen Vorsicht geboten.

Damit das Veterinäramt des Landratsamtes Konstanz im Seuchenfall auch wirklich alle Geflügelhalter über den Stand und die zu ergreifenden Maß­nahmen informieren kann, ist es unbedingt notwendig die Geflügelhaltung beim Veterinäramt zu melden. Das ist telefonisch möglich unter der Num­mer 07531 800-2501 direkt beim Veterinäramt oder über das Tierhalter­formular auf der Homepage des Landratsamts Konstanz  unter www.lrakn.de/veterinaeramt/tiergesundheit. 

220/2021 - Petition zum Schutz von Grünflächen an Landrat Danner übergeben

Petition zum Schutz von Grünflächen an Landrat Danner übergeben

LANDKREIS KONSTANZ – Durch die beiden Petenten Juliane Büttner und Harald Kühn einer Konstanzer Bürgerinitiative wurde am 18. November 2021 eine Petition zum Schutz und Erhalt von Grünflächen im Landkreis Konstanz an Landrat Danner übergeben.

Die beiden Petenten gaben hierzu eine Erklärung ab und tauschten sich mit Landrat Danner zu bestehenden Problemen, Wünschen und Möglichkeiten in diesem Bereich aus. Die Konstanzer Bürgerinitiative verfolgt zwei Ziele mit der Petition. Zum einen geht es darum, Neubauten nur auf bereits ver­siegelten Flächen zu erstellen, jedenfalls aber nur minimale Neuversiege­lungen durchzuführen. Die Initiative hofft, der Landkreis Konstanz könne so zur wegweisenden Modellregion werden. Zum anderen bezieht sich die Petition auf den Schutz von Streuobstwiesen. Landrat Danner nahm die Petition entgegen. Auch er sehe die Problematiken und stimmt der enor­men Wichtigkeit des Umwelt- und Klimaschutzes zu. Zunächst wird die Befassungskompetenz des Kreistags mit der Thematik geprüft.

221/2021 - Mitmachen, mitgestalten, mitentscheiden: Bewerbungsprozess um LEADER Westlicher Bodensee gestartet

Mitmachen, mitgestalten, mitentscheiden: Bewerbungsprozess um LEADER Westlicher Bodensee gestartet

LANDKREIS KONSTANZ – Die Landkreise Konstanz und Bodenseekreis bewerben sich als Region „Westlicher Bodensee“ um eine Förderung aus dem EU-Programm LEADER. Das von 2023 bis 2027 laufende Programm unterstützt innovative Projekte, die zur zukunftsfähigen Weiterentwick­lung des ländlichen Raumes beitragen. Die geplante Gebietskulisse um­fasst zwanzig Gemeinden im Landkreis Konstanz sowie sechs Gemeinden im Westen des Bodenseekreises.

Den Auftakt des Bewerbungsprozesses bildete eine Online-Veranstaltung, zu der über vierzig Multiplikatoren von Verbänden, Wirtschaft und Kom­munen am 24. November 2021 zusammenkamen. Neben Informationen zum Förderprogramm und einem Erfahrungsbericht aus der österreichi­schen LEADER-Region Vorderland-Walgau-Bludenz stand eine erste Dis­kussion über mögliche Schwerpunkte der künftigen Regionalentwicklung auf der Agenda.

„Der Erfolg der Bewerbung wird von einem schlüssigen Regionalentwick­lungskonzept abhängen“, machten Philipp Gärtner, Erster Landesbeamter des Landkreises Konstanz, und Irmtraud Schuster, Dezernentin für Umwelt und Technik des Bodenseekreises, deutlich. Die Impulse dazu sollen in offenen Beteiligungsformaten entwickelt werden. Interessierte Personen sind zur Mitwirkung herzlich eingeladen.

Der erste Workshop richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Er­wachsene: Beim Online-Bürgerforum „Young Generation Bodensee“ wird es am 15. Dezember um 19:30 Uhr um die Region als attraktiven Lebens- und Arbeitsort für junge Menschen gehen. Informationen zu dieser und allen weiteren Veranstaltungen gibt es auf www.leader-westlicher-bodensee.de. 

Ansprechpartner für die Landkreise Bodenseekreis und Konstanz und weitere Infos:

Michael Baldenhofer / Christine Derschka, Telefonnummer: Telefonnummer: 07771 916244-4 oder Telefonnummer: 07771 916244-5, E-Mail: info(@)leader-westlicher-bodensee.de 

 

Weiterführende Informationen:

Was ist LEADER?

LEADER steht für die „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der länd­lichen Wirtschaft“ („Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“) und ist ein Förderinstrument der Europäischen Union zur Stärkung und Weiterentwicklung ländlicher Räume. Die EU unterstützt mit dem LEADER-Ansatz seit 1991 modellhafte Projekte im ländlichen Raum.

LEADER ist ein Kulissenprogramm. Das bedeutet, dass die Förderung nur in sogenannten LEADER-Aktionsgebieten möglich ist. Dies sind kleinere, abge­grenzte Gebiete des ländlichen Raums, die unter geografischen, wirtschaft­lichen und sozialen Gesichtspunkten eine Einheit bilden. In der laufenden LEADER-Förderperiode gibt es in Baden-Württemberg 18 solcher Aktions­gebiete.

Bottom-Up Ansatz

Das LEADER-Programm zeichnet sich durch seinen „Bottom-Up-Ansatz“ aus, d. h. Menschen vor Ort entscheiden innerhalb einer LEADER-Aktionsgruppe (LAG) über die Entwicklungsstrategie für ihre Region und die zu fördernden Projekte. Eine LAG besteht ausschließlich aus lokalen Akteuren. Dazu gehö­ren engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Wirtschaft, der Verbände, der Verwaltung sowie der Politik.

Ziele der Förderung

Ziel von LEADER ist es, die ländlichen Räume zukunftsfähig zu machen. Daher stehen nachhaltige Projekte und Prozesse im Mittelpunkt der Förderung, die in den Regionen die Innovations- und Wirtschaftskraft, die interkommunale Zusammenarbeit und den Tourismus stärken. Dabei sollen Antworten auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit entwickelt und erprobt werden. Hierzu zählen zum Beispiel der demografische Wan­del, der Klimawandel und der Ressourcenschutz. Gefördert werden u. a. Projekte in den Bereichen Dorferneuerung und -entwicklung, Tourismus und Dienstleistungen zur Grundversorgung.

Gebietskulisse „Westlicher Bodensee“

Der geplanten Kulisse „Westlicher Bodensee“ gehören aus dem Landkreis Konstanz die Gemeinden Aach, Bodman-Ludwigshafen, Büsingen am Hoch­rhein, Eigeltingen, Engen, Gaienhofen, Gailingen am Hochrhein, Gottma­dingen, Hilzingen, Hohenfels, Moos, Mühlhausen-Ehingen, Mühlingen, Öhningen, Orsingen-Nenzingen, Reichenau, Steißlingen, Stockach, Tengen und Volkertshausen an. Aus dem Bodenseekreis sind die Gemeinden Deggenhausertal, Frickingen, Heiligenberg, Owingen, Sipplingen und Überlingen vertreten.

Gemeinden, die zu Verdichtungsräumen nach dem Landesentwicklungsplan zählen, können nicht Teil einer LEADER-Region sein. Das trifft im Landkreis Konstanz auf die Städte und Gemeinden Konstanz, Singen, Radolfzell, Rielasingen-Worblingen und Allensbach zu.

223/2021 - Naturschutzbeauftragte des Landkreises Konstanz

Naturschutzbeauftragte des Landkreises Konstanz

LANDKREIS KONSTANZ – Im Jahr 2021 wurden fünf der insgesamt sieben Naturschutzbeauftragten des Landkreises Konstanz durch den Technischen und Umweltausschuss (TUA) wieder- bzw. neu bestellt.

In seiner Sitzung am 25. Januar 2021 bestellte der TUA Herbert Schmitz als Nachfolger von Reinhard Nitzinger und am 13. September Christiane Kaluza-Däschle zur Nachfolgerin von Dr. Rainer Bretthauer. Nach fünf Amtszeiten endete die Bestellung von Dr. Rainer Bretthauer am 31. Juli 2021. Reinhard Nitzinger schied nach einer Amtszeit zum 30. November 2020 aus. Zudem wurden zum 1. August 2021 die Naturschutzbeauftragten Franziska Ponesch, Rein­hard Homburg und Wolfgang Keller für eine weitere Amtszeit bestellt. Klaus Heck und Wilfried Durejka sind ebenfalls bereits als Naturschutzbeauftragte für den Landkreis Konstanz im Einsatz.

Naturschutzbeauftragte, deren Amtszeit fünf Jahre beträgt, sind ehrenamt­lich tätig.  Sie beraten und unterstützen die untere Naturschutzbehörde insbesondere bei der Beurteilung von Vorhaben und Planungen, die mit Eingriffen in die Natur und Landschaft verbunden sind.

Die Naturschutzbeauftragten sind für die Städte und Gemeinden des Land­kreises wie folgt zuständig: Christiane Kaluza-Däschle (Aach, Engen, Mühl­hausen-Ehingen, Tengen), Franziska Ponesch (Gottmadingen, Hilzingen, Radolfzell), Wilfried Durejka (Bodman-Ludwigshafen, Orsingen-Nenzingen, Stockach), Klaus Heck (Eigeltingen, Hohenfels, Mühlingen), Reinhard Hom­burg (Büsingen, Gaienhofen, Gailingen, Moos, Öhningen), Wolfgang Keller (Rielasingen-Worblingen, Singen, Steißlingen, Volkertshausen) und Herbert Schmitz (Allensbach, Konstanz, Reichenau).

Anlässlich ihres Dienstjubiläums erhielten Franziska Ponesch (20 Jahre) und Dr. Rainer Bretthauer (25 Jahre) eine Dankurkunde, ein Glückwunschschrei­ben und ein Buchgeschenk des Ministeriums für Umwelt, Klima und Ener­giewirtschaft Baden-Württemberg. Erster Landesbeamter Philipp Gärtner überreichte die Urkunden und dankte den Naturschutzbeauftragten im Namen von Landrat Danner für deren ehrenamtliches Engagement.

224/2021 - Schutz der Vögel beim Wassersport im Winter

Schutz der Vögel beim Wassersport im Winter

LANDKREIS KONSTANZ – Die Untere Naturschutzbehörde des Landrats­amtes Konstanz informiert über ein naturverträgliches Verhalten beim Stand-Up-Paddling im Winter zum Schutz der Wasservögel. Auch für Kanuten, Bootsführer und andere Wassersportler sind die Verhaltens­regeln relevant und zu beachten.

Um die Wasservögel im Winter möglichst wenig zu beeinträchtigen, ist eine Distanz von mindestens 300 Metern zu Wasservögeln zu wahren und Winterruhezonen wie der Markelfinger Winkel, die Halbinsel Mettnau, das Wollmatinger Ried sowie die Mainaubuchten „Untere und Obere Güll“ zu meiden. Zum Einstieg ins Wasser sollen nur bestehende Häfen und Slipan­lagen genutzt werden. Außerdem soll ein ausreichender Abstand zu den Schilfgürteln im Flachwasserbereich gehalten werden und nur bei Tages­licht gepaddelt werden.  Das Paddeln in der Dämmerung und in der Dunkelheit ist für die flüchtenden Tiere eine Gefahr, da sie im Dunkeln leicht die Orientierung verlieren.

In den Monaten November bis März leben in den Rastgebieten im Landkreis Konstanz jeweils zwischen 15.000 und 40.000 Wasservögel. Durch die Was­sersportler werden diese Vögel aufgeschreckt. In den Wintermonaten ist dies besonders gravierend, da die Vögel durch das Auffliegen viele Fettre­serven verbrauchen, welche sie für den kräftezehrenden Rückflug zu ihren Brutgebieten im Norden benötigen. 

225/2021 - Online-Bürgerdialog für junge Erwachsene zu LEADER Westlicher Bodensee am 15.12.2021

Online-Bürgerdialog für junge Erwachsene zu LEADER Westlicher Bodensee am 15. Dezember 2021

LANDKREIS KONSTANZ – Wie wollen junge Menschen im ländlichen Raum in unserer Region leben? Wie sieht eine attraktive Lebens- und Arbeits­welt heute aus? In einer Videokonferenz am 15. Dezember 2021 um 19:30 Uhr im Rahmen der LEADER-Bewerbung der Landkreise Konstanz und Bodenseekreis sind alle interessierten jungen Erwachsenen zwischen An­fang 20 und Mitte 30 eingeladen, ins Gespräch zu kommen über Themen wie junges Wohnen, Treffpunkte (Kultur, Freizeit, Kinderbetreuung), neue Arbeitsformen (Co-Working, Gründungen), nachhaltigen Konsum (regio­nale Produkte, Sharing) oder Klima- und Artenschutz.

Die beiden Landkreise Konstanz und Bodenseekreis bewerben sich gemeinsam als Region Westlicher Bodensee mit einem regionalen Entwicklungskonzept um Fördermittel aus dem EU-Programm LEADER. Die geplante Gebietskulisse umfasst 20 ländlich geprägte Gemeinden im Landkreis Konstanz sowie die Gemeinden Sipplingen, Überlingen, Owingen, Frickingen, Heiligenberg und Deggenhausertal im Westen des Bodenseekreises. Das Programm unterstützt von 2023 bis 2027 innovative Projekte, die einen Beitrag zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung des ländlichen Raumes leisten, beispielsweise die Grundversorgung in den Dörfern, die innovative und nachhaltige Wirtschaft, eine umweltverträgliche Land- und Forstwirtschaft, den Landschaftsschutz oder nachhaltigen Tourismus.

Der Anmeldelink für die Veranstaltung und weitere Informationen finden sich unter www.leader-westlicher-bodensee.de. 

Ansprechpartner für die Landkreise Bodenseekreis und Konstanz und weitere Infos:

Michael Baldenhofer / Christine Derschka, Tel.: 0Telefonnummer: 7771 9162444 oder Telefonnummer: 07771 9162445, E-Mail: info(@)leader-westlicher-bodensee.de 

                    

Weiterführende Informationen:

Was ist LEADER?

LEADER steht für die „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und ist ein Förderinstrument der Europäischen Union zur Stärkung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume. Die Europäische Union unterstützt mit dem LEADER-Ansatz seit 1991 modellhafte Projekte im ländlichen Raum.

Der Bottom-Up Ansatz

Das LEADER-Förderprogramm zeichnet sich insbesondere durch seinen „Bottom-Up-Ansatz“ aus, d. h. die Menschen vor Ort entscheiden innerhalb einer LEADER-Aktionsgruppe (LAG) über die Entwicklungsstrategie für ihre Region und über die zu fördernden Projekte. Eine solche LAG besteht deshalb ausschließlich aus lokalen Akteuren. Zu diesen Akteuren gehören engagierte Bürger, Interessensvertreter der örtlichen Wirtschaft und Verwaltung sowie der regionalen Politik.

Ziele der Förderung

Ziel von LEADER ist es, die ländlichen Räume zukunftsfähig zu machen, daher stehen nachhaltige Projekte und Prozesse im Mittelpunkt der Förderung. Darüber hinaus sollen die Innovations- und Wirtschaftskraft in den Regionen, die interkommunale Zusammenarbeit und der Tourismus gestärkt werden. Eine nachhaltige strukturelle Weiterentwicklung der LEADER-Regionen soll erreicht werden, indem Antworten auf drängende Herausforderungen unserer Zeit entwickelt und erprobt werden. Hierzu zählen insbesondere auch der demografische Wandel, der Klimawandel und der Ressourcenschutz.

Gefördert werden u. a Projekte in den Bereichen Dorferneuerung und -entwicklung, Förderung des Tourismus oder Dienstleistungen zur Grundversorgung.

Unverzichtbare Bestandteile von LEADER stellen der Erfahrungsaustausch und die Kooperationen der Kommunen und der Aktionsgruppen untereinander dar. Dabei wird besonderer Wert auf die Durchführung gemeinsamer Aktionen innerhalb Deutschlands und im europäischen Ausland gelegt.

226/2021 - Online-Buchvorlesung: "Platzspitzbaby - Meine Mutter, die Drogen und ich" am 08.12.21

Online-Buchvorlesung: „Platzspitzbaby – Meine Mutter, ihre Drogen und ich“

LANDKREIS KONSTANZ – Online-Buchvorlesung von Michelle Halbheer „Platzspitzbaby – Meine Mutter, ihre Drogen und ich“ am Mittwoch, 8. Dezember 2021 um 18 Uhr.

Im Rahmen der landkreisübergreifenden Veranstaltungsreihe „Wege in die Sucht – Wege aus der Sucht“ findet am Mittwoch, 8. Dezember 2021 um 18 Uhr die Online-Buchvorlesung der Autobiographie von und mit Michelle Halbheer statt. Der in der Schweiz bekannte Bestseller beruht auf einer wahren Begebenheit und war zugleich die Inspiration für den gleichnami­gen erfolgreichen Kinofilm. Mit ihrem Buch möchte die Autorin auf „verges­sene Kinder“ aufmerksam machen, die in suchtbelasteten Familien auf­wachsen. Im Anschluss an die ungefähr einstündige Buchvorlesung besteht die Möglichkeit, Fragen an die Autorin zu stellen. Die Zugangsdaten für die kostenfreie Buchvorlesung können der Homepage www.wiswas.de unter der Rubrik Veranstaltungen entnommen werden.

228/2021 - Zensus 2022: Interviewer gesucht

Zensus 2022: Interviewer gesucht

LANDKREIS KONSTANZ – Ab Mai 2022 findet wieder ein bundesweiter Zensus zur Bevölkerungszählung statt. Für die Durchführung der persön­lichen Befragungen im Landkreis Konstanz sucht die Zensus-Erhebungs­stelle des Landratsamtes derzeit ehrenamtliche Interviewerinnen und Interviewer.

Der Stichtag für den Zensus 2022 rückt näher: Ab dem 15. Mai 2022 finden wieder in ganz Deutschland Befragungen in den Haushalten statt. Durch den Zensus als wichtige statistische Erhebung wird ermittelt, wie viele Men­schen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entschei­dungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig. In erster Linie werden hierfür Daten aus Verwaltungsregistern genutzt, sodass die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft leisten muss. In Deutschland ist der Zensus 2022 eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird.

Die Durchführung des Zensus im Gebiet des Landkreises ist Aufgabe des Landratsamtes. Dafür hat der Landkreis Konstanz eine Erhebungsstelle am Landratsamt eingerichtet. Von dort werden die Befragungen organisiert und sie ist Ansprechpartner für die auskunftspflichtigen Einwohnerinnen und Einwohner. Ausgenommen davon sind die Städte Konstanz, Singen und Radolfzell, die ihre Bevölkerung jeweils selbst zählen müssen. Fast 30.000 auskunftspflichtige Bürgerinnen und Bürger an über 6.000 Anschriften im ganzen Landkreis sind in der Stichprobe enthalten und werden ab Mai von ehrenamtlichen Zensus-Interviewern des Landkreises befragt.  

Für die Befragungen der Haushalte sucht die Zensus-Erhebungsstelle des Landkreises deshalb aktuell ehrenamtliche Interviewerinnen und Interview­er. Die Tätigkeit im Frühjahr 2022 erstreckt sich über wenige Wochen, die Zeiteinteilung ist – abgesehen von wenigen Regelungen – frei. Vorausge­setzt werden Zuverlässigkeit und Genauigkeit, Verschwiegenheit, zeitliche Flexibilität und Mobilität, sympathisches und freundliches Auftreten, gute Deutschkenntnisse (weitere Sprachkenntnisse sind von Vorteil) sowie Voll­jährigkeit. Abhängig von der Pandemiesituation und den dann geltenden Regelungen sollen die Befragungen persönlich an der Wohnungstüre oder telefonisch durchgeführt werden. Für die ehrenamtliche Tätigkeit werden die Interviewer durch die Erhebungsstelle geschult und erhalten eine steuerfreie Aufwandsentschädigung in Höhe von bis zu 1.000 Euro.

Interessierte Personen können sich mit ihrer E-Mail, dem vollständigen Namen, Adresse, Geburtsdatum und einer Kontaktmöglichkeit an das Landratsamt wenden: Landratsamt Konstanz, Erhebungsstelle Zensus 2022, Otto-Blesch-Straße 49, 78315 Radolfzell, T. Telefonnummer: +49 7531 800-2022, Zensus(@)LRAKN.de. 

Weitere Informationen gibt es unter www.LRAKN.de/zensus2022. 

229/2021 - 25 Jahre seehäsle

25 Jahre seehäsle

LANDKREIS KONSTANZ – Vor 25 Jahren ging das seehäsle auf der Strecke zwischen Radolfzell und Stockach in Betrieb. Seither hat es Erfolgsge­schichte geschrieben und sichert ein attraktives Verkehrsange­bot zwischen den beiden Städten.

Die Fahrgastzahlen steigerten sich kontinuierlich, sieht man von den letzten zwei Jahren der Pandemie ab. Damit hat sich das seehäsle auch für Pendler und Schüler zu einem wichtigen Angebot im ÖPNV des Landkreises ent­wickelt. Obwohl der Schienenverkehr grundsätzlich eine Aufgabe des Landes ist, finanziert der Landkreis das seehäsle jährlich freiwillig mit 1,1 Millionen Euro wesentlich mit. „Ich bin sehr stolz und freue mich, dass der Landkreis in den vergangenen 25 Jahre ein so gutes und zuverlässiges Angebot auf die Schiene gesetzt hat. Jetzt geht es darum, mit Takterwei­terungen das Angebot zukunftsfähig zu machen. Auch vor dem Hintergrund des voranschreitenden Klimawandels ist es wichtig, dass das Land diese Erfolgsgeschichte nun weiterschreibt und seiner gesetzlichen Verantwor­tung durch Übernahme des seehäsle gerecht wird“, so Landrat Zeno Danner.