Bürgerinfo: Gemeinde Hohenfels

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
SONY DSC

Volltextsuche

Hauptbereich

Autor: Frau Baier
Artikel vom 31.05.2021

Landratsamt Konstanz

114/2021 - K6126 wegen Fahrbahnsanierungen zwischen Binningen und Welschingen gesperrt (28.-30.6.21)

K 6126 wegen Fahrbahnsanierungen zwischen Binningen und Welschingen gesperrt

LANDKREIS KONSTANZ – Der Landkreis Konstanz saniert die Kreisstraße 6126 zwischen Binningen und Welschingen. Aufgrund der Fräs- und Asphaltbauarbeiten ist die Strecke von Montag, 28. Juni 2021 bis einschließlich Mittwoch, 30. Juni 2021 für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitungsstrecke ist über die B 314 und L 190 ausgeschildert. Bei schlechter Witterung kann sich die Fertigstellung verzögern. Für Behin­derungen in diesem Zeitraum werden die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis gebeten.

Babyboomer auch im Ruhestand gebraucht - Landkreistag beschäftigt sich bei den 18. Reichenauer Tagen mit den Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge

Babyboomer auch im Ruhestand gebraucht

Landkreistag beschäftigt sich bei den 18. Reichenauer Tagen mit dem Renteneintritt der geburten-starken Jahrgänge

Mit den geburtenstarken Jahrgängen der 1950er und 60er Jahre, den sogenannten „Babyboomern“, werden in den nächsten zehn Jahren ein Drittel der aktuell Erwerbstätigen in den Ruhestand übergehen. Den sich hieraus ergebenden Auswirkungen auf Themen wie kommunale Sozialplanung und Quartiersentwicklung widmeten sich die diesjährigen Reichenauer Tage zur Bürgergesellschaft. Die renommierte Fachtagung, veranstaltet vom Landkreistag Baden-Württemberg, fand in diesem Jahr pandemiebedingt als hybride Online-Veranstaltung live vom Bodensee statt.

Gleich zu Beginn betonte Sozialminister Manne Lucha: „Der Dialog zwischen den Generationen ist gerade in dieser Umbruchsituation mit Blick auf die Babyboomer immens wichtig, um die Interessen der Älteren ebenso wie die der Jüngeren in die künftigen kommunalen Planungen mit einzubeziehen. Dabei sind zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen, mit der wichtigste davon, wie die Generationen miteinander in Zukunft gemeinsam wohnen wollen. Es geht um das gesellschaftliche Zusammenleben und um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir brauchen nicht nur eine gute Architektur, sondern auch eine gute Sozialplanung und eine danach ausgerichtete Entwicklung lebendiger Quartiere. Dabei kann das Bürgerschaftliche Engagement gerade auch durch die Erfahrung und das Engagement der Babyboomer-Generation, wie schon immer in Baden-Württemberg, auch in Zukunft eine gute Klammer für all diese Fragen sein.“

Dr. Tanja Kiziak führte in ihrem Vortrag aus, dass die Babyboomer im Schnitt höher gebildet, mobiler, digital aktiver und damit besser gegen Einsamkeit im Alter gewappnet sind als frühere Generationen. „Allerdings sind die Babyboomer auch öfter ledig, geschieden und kinderlos als ihre Vorgänger“, so die Wissenschaftlerin. Ehrenamtliches Engagement sieht sie als gute Möglichkeit, um ein außerfamiliäres Netzwerk aufzubauen.

Daran anknüpfend forderte Prof. Dr. Doris Rosenkranz in ihrem Impuls, bessere Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu schaffen. „Menschen verschenken im Ehrenamt ihre Lebenszeit“, so die Professorin der Technischen Hochschule in Nürnberg. Neben den Zeitspendern müssten aber auch die Begünstigten in der Forschung stärker in den Blick genommen werden. In ihrem Vortrag stellte sie fünf Thesen zur kommunalen Engagementförderung auf. Zu klären sei insbesondere, unter welchen Bedingungen Hilfe gewünscht und auch angenommen werde.

In moderierten Kleingruppen und einer anschließenden Talkrunde konnten die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer u. a. mit dem Landrat des Landkreises Konstanz, Zeno Danner, ins Gespräch kommen. Anschließend folgten zwei Praxisbeispiele: Der ehemalige Tübinger Sozialbürgermeister und heutige Vorsitzende des Kreisseniorenrates im Landkreis Tübingen Michael Lucke stellte das Projekt „Beratungsstelle Pflege-WG“ für ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften aus dem Landkreis Tübingen vor. Altenhilfefachberaterin Isabell Schröder und Jobst Kraus, Vorstand des Dorfladens Bad Boll, gaben anschließend einen Einblick in das neue Quartierskonzept rund um den genossenschaftlich organisierten Dorfladen in Bad Boll im Landkreis Göppingen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Abschlussimpuls von Annette Schavan mit dem Titel ‚Was uns zusammenhält‘. „Wir werden im besten Fall Respekt einüben angesichts von wachsender Vielfalt im Gemeinwesen, von steigenden Risiken und wachsenden Vorbehalten gegenüber allem, was uns fremd ist“, resümierte die ehemalige Bundesbildungsministerin.

„Wenn die Babyboomer altern, bedeutet dies für die Kommunen eine enorme Veränderung“, zog der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags, Prof. Dr. Alexis v. Komorowski, Bilanz. „Kommunale Sozialplanung muss die damit verbundenen Herausforderungen etwa im Pflegebereich meistern helfen. Vor allem aber muss sie mit dafür sorgen, dass die neuen Alten ihre Erfahrungen und Kompetenzen engagiert und lustvoll ins Gemeinwesen einbringen – von der familiären Sorgearbeit über die Nachbarschaftshilfe und die Mitwirkung an Quartiersprojekten bis hin zu den vielfältigen Formen der Ehrenamts- und Freiwilligenarbeit“, unterstrich Hauptgeschäftsführer Komorowski.

113/2021 - Sommerkurse für Neuzugewanderte: Startklar in die Ausbildung und Intensivsprachkurs

Sommerkurse für Neuzugewanderte: Startklar in die Ausbildung und Intensivsprachkurs

LANDKREIS KONSTANZ – Das Amt für Migration und Integration des Land­kreises Konstanz bietet Neuzugewanderten mit Ausbildungsreife im Sommer 2021 zwei kombinierbare Kurse in Vorbereitung auf die Berufs­schule an. Der Kurs „Startklar in die Ausbildung“ ist ein Mathe- und Kom­petenztraining, welches in Kooperation mit dem AWO-Projekt „Netzwerk Bleiben mit Arbeit“ angeboten wird. Der VwV-Intensivsprachkurs bietet die Möglichkeit in sechs Wochen Sprachkenntnisse zu verbessern und auszubauen.

Startklar in die Ausbildung für Geflüchtete

In dem Kurs „Startklar in die Ausbildung“ können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rechentechniken, mathematische Grundstrukturen und Verfahren zur Vorbereitung auf die Berufsschule vertiefen. Zusätzlich bekommen sie ein hilfreiches Kompetenztraining für die Ausbildung. Behandelt werden das Führen des Berichtshefts, Azubi-Knigge und Tipps und Tricks für die Prüfungsvorbereitung. An dem Kurs können Geflüchtete mit Aussicht auf einen dualen Ausbildungsplatz oder eine schulische Aus­bildung 2021/2022 teilnehmen. Der Kurs wird in Kooperation mit dem „Netzwerk Bleiben mit Arbeit“ angeboten und wird durch die Beschäfti­gungsgesellschaft Landkreis Konstanz gGmbH durchgeführt.

Weitere Informationen gibt es hier: Startklar in die Ausbildung | Integration Landkreis Konstanz (www.lrakn.de)

Sommerintensivsprachkurs für Neuzugewanderte

Mit Unterstützung des Landessprachförderprogramms VwV-Deutsch kann in diesem Sommer zudem wieder ein sechswöchiger Intensivsprachkurs angeboten werden. Teilnehmen können Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund, die keinen Zugang zu den BAMF-Kursen haben und eine Ausbildung oder einen vollzeitschulischen beruflichen Bildungsgang beginnen. Der Kurs wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg gefördert und durch die DAA Singen durchgeführt.

Weitere Informationen gibt es hier: Sommer-Intensiv-Sprachkurs | Integration Landkreis Konstanz (www.lrakn.de)

Allgemeine Informationen

Beide Kurse finden im Juli und August in Singen statt und können mitein­ander kombiniert werden. Es entstehen weder Kurs- noch Prüfungskosten für die Teilnehmenden. Für Leistungsempfängerinnen und Leistungs­empfänger können die Fahrtkosten teilweise oder vollständig übernommen werden.

Für Nachfragen steht die Bildungskoordinatorin des Landkreises, Selina Pluberg, gerne per Mail an Selina.Pluberg@lrakn.de oder telefonisch unter Telefonnummer: 07531 8001609 zur Verfügung.

112/2021 - Ersatzpflege

Ersatzpflege

LANDKREIS KONSTANZ – Unter bestimmten Voraussetzungen besteht ein Anspruch auf Ersatzpflege. Der Pflegestützpunkt informiert über diese Leistung der Pflegeversicherung.

Ersatzpflege, auch Verhinderungspflege genannt, ist die Pflege durch eine andere als die normalerweise tätige Pflegeperson, wenn diese wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder anderen Gründen verhindert ist. Pro Jahr erstattet die Pflegekasse maximal 1.612 Euro.

Voraussetzungen

Die normalerweise tätige Pflegeperson ist zur häuslichen Pflege des Pflege­bedürftigen wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder anderen Gründen verhindert. Wenn die Ersatzpflege erstmalig in Anspruch genommen wird, muss die Pflegeperson den Pflegebedürftigen bereits mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt haben. Den Beginn der Pflege in häuslicher Umgebung setzen die meisten Pflegekassen mit der Einstufung in einen Pflegegrad gleich. Der Pflegebedürftige muss zum Zeitpunkt der Verhinderung mindestens im Pflegegrad 2 eingestuft sein. Prinzipiell müssen die Vorversicherungszeit erfüllt, die Pflegebedürftigkeit festgestellt und die Pflegeleistung bei der Pflegekasse beantragt werden.

Dauer

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für maximal sechs Wochen im Kalenderjahr.

Kosten

Die Kosten für eine Ersatzpflegekraft dürfen 1.612 Euro im Kalenderjahr nicht überschreiten. Handelt es sich bei der Ersatzpflegekraft um eine Per­son, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert ist oder in häuslicher Gemeinschaft mit ihm lebt, dürfen die Kosten den Betrag des 1,5-fachen des jeweiligen monatlichen Pflegegelds - was dem Pflegegeld für sechs Wochen entspricht - je Kalenderjahr nicht überschreiten. Jedoch können nachweisbare zusätzliche Aufwendungen wie Fahrtkosten oder Verdienstausfall bei der Pflegekasse bis zu einem Gesamt­betrag in Höhe von 1.612 Euro geltend gemacht werden. Der Leistungsb­etrag kann um bis zu 806 Euro aus bisher noch nicht in Anspruch genomme­nen Mitteln der Kurzzeitpflege auf insgesamt 2.418 Euro im Kalenderjahr erhöht werden. Der für die Ersatzpflege in Anspruch genommene Betrag wird dann auf den Leistungsbetrag für eine Kurzzeitpflege angerechnet. Die Ersatzpflege kann stundenweise, tageweise oder wochenweise in Anspruch genommen werden. 

Weitere Informationen

Eine detaillierte, auf die individuelle Situation zugeschnittene Beratung erhalten Interessierte von den Mitarbeitenden des Pflegestützpunktes telefonisch unter Telefonnummer: 07531 800-2673.

111/2021 - Feuerwehren: Freude über große Zuwendungssumme

Feuerwehren: Freude über große Zuwendungssumme

LANDKREIS KONSTANZ – Die Feuerwehren des Landkreises Konstanz erhalten knapp 1,2 Millionen Euro über das Zuschusswesen für die Feuerwehren des Landes Baden-Württemberg.

Mit dem Betrag werden die neuen Feuerwehrhäuser in Rielasingen-Worblingen und Konstanz sowie ein Umbau in Radolfzell gefördert. Ebenso können nun ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) für die Feuerwehr Tengen und ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) für die Feuerwehr Stockach beschafft werden. Darüber hinaus werden mehrere Mannschaftstransport­wagen (MTW) und Gerätewagen Transport (GW-T) bezuschusst.

Für das Jahr 2021 wurden insgesamt 13 Förderanträge durch die Kommunen gestellt. Erstmalig können bereits in der ersten Jahreshälfte alle von den Kommunen beantragten Förderungen bewilligt werden.

106/2021 - Kita-Kids entdecken die Biodiversität - Fortbildung für pädagogische Fachkräfte auf dem Bauernhof

Kita-Kids entdecken die Biodiversität - Fortbildung für pädagogische Fachkräfte auf dem Bauernhof

LANDKREIS KONSTANZ – Biodiversität – oder einfach gesagt: biologische Vielfalt – gewinnt als gesellschaftliche Aufgabe zunehmend an Bedeutung. Zur Fortbildung für pädagogische Fachkräfte, Erzieherinnen und Erzieher zum Thema „Kita-Kids entdecken die Vielfalt auf dem Bauernhof“ am Freitag, 30. Juli 2021 von 14 – 17:30 Uhr auf den Linsenbühlhof von Familie Häberle in 78337 Öhningen, laden der Lernort Bauernhof Bodensee e.V. und das Landratsamt Konstanz herzlich ein.

Mit seinem lebendigen und vielfältigen Umfeld bietet der Bauernhof Lebensraum für viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten. Bei einem gemeinsamen Rundgang über den Hof bekommen die pädagogischen Fachkräfte Einblicke in die große Vielfalt des Betriebes, mit seinen Nutz- und Haustieren sowie insektenfreundlichen und lebensraumtypischen Pflanzen und Sträuchern. Anschließend gibt es an verschiedenen Stationen die Möglichkeit diese Vielfalt mit allen Sinnen zu erleben. Ganz egal ob bei den Schafen, den Hühnern oder beim Zusammenstellen der Futterration für die Kuh im Milchviehstall - es gibt an jeder Station viel zu entdecken und auszuprobieren. Beim Herstellen einer eigenen Samenkugel erhält man weitere Tipps und Anregungen, wie die Biodiversität ganz leicht in den Kindergartenalltag integriert werden kann. Ein Bücher­tisch mit einer großen Auswahl an Materialien und Büchern für Kindergartenkinder rundet das Angebot ab.

Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos. Weitere Infos und den Link zur Anmeldung bis 16. Juli gibt es unter www.lernort-bauernhof-bodensee.de