Bürgerinfo: Gemeinde Hohenfels

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
SONY DSC

Volltextsuche

Hauptbereich

Autor: Frau Baier
Artikel vom 25.03.2020

IHK Hochrhein-Bodensee

Sonderschichten für die Soforthilfe - IHK Hochrhein-Bodensee unterstützt mit Landesregierung und L-Bank Kleinunternehmer in Not

Sonderschichten für die Soforthilfe

IHK Hochrhein-Bodensee unterstützt mit Landesregierung und L-Bank Kleinunternehmer in Not

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat für gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe einschließlich Künstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente), die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben, ein Soforthilfeprogramm aufgelegt, um durch die Corona-Pandemie verursachte Liquiditätsengpässe bei Klein- und Kleinstbetrieben in den nächsten drei Monaten abzufedern. Schon ab Mitte dieser Woche können die Unternehmen über ein zentrales Portal einen Antrag stellen. Damit die Unternehmen die nicht rückzahlbare finanzielle Unterstützung schnell und unbürokratisch erhalten, haben Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern in Baden-Württemberg mit der Landesregierung und der L-Bank vereinbart, diese Aufgabe administrativ zu stemmen. "Wir werden unsere ganze Power auf diese Soforthilfe konzentrieren und in Sonderschichten von 7:00 bis 21:00 Uhr arbeiten. Kein Kleinunternehmer soll jetzt wegen Corona in die Insolvenz abrutschen." sagt Claudius Marx, Hauptgeschäftsführer der IHK Hochrhein-Bodensee, der weit über 10.000 Anträge in der ersten Woche erwartet. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu 9000 Euro bei Soloselbstständigen und Betrieben bis zu fünf Mitarbeitern, bis zu 15.000 Euro bei Unternehmen mit bis zu zehn, und bis zu 30.000 Euro für Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern, jeweils für einen Zeitraum von drei Monaten. Es handelt sich um eine einmalige Soforthilfe, die, wenn keine unzutreffenden Angaben gemacht wurden, nicht zurückgezahlt werden muss. "Unseren kleinen und kleinsten Mitgliedsunternehmen ist in der aktuellen Situation mit Darlehen, auch zu günstigen Zinsen, nicht gedient - sie wissen oft nicht, wie sie ihre laufenden Kosten im April decken sollen und können sich nicht auch noch neu verschulden. Nicht immer stunden kulante Vermieter oder andere Vertragspartner fällige Raten. Mit den genannten Summen wird erst einmal die Zahlungsfähigkeit aufrechterhalten. " Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Umsatzeinbrüche und Liquiditätsengpässe erleiden. "Die Notlage muss Folge der aktuellen Pandemie, darauf bezogener Maßnahmen der Behörden und entsprechend verändertem Verhalten der Marktteilnehmer geschuldet sein. Eine bereits vorexistente Schieflage des Unternehmens kann die Förderung nicht begründen. Antragsteller sollten deshalb ihre Situation im Antrag präzise beschreiben," bittet Claudius Marx. Nur so könnten die Bearbeiter in seinem Hause in kurzer Zeit möglichst viele Auszahlungen veranlassen. Die Antragsformulare werden beim Wirtschaftsministerium online in einem ersten Schritt abrufbar sein. Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de (ab Mittwochabend). Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet. Die IHK Hochrhein-Bodensee informiert auf Ihrer Homepage und mit einem Newsletter, der dort abonniert werden kann. Für ihre Mitgliedsunternehmen wird sie eine Telefon-Hotline zur Antragsberatung einrichten, die auch über das kommende Wochenende durchgehend besetzt sein wird. Die Hotline wird geöffnet, sobald die Details zum Verfahren landesweit abschließend definiert sind. 

Soforthilfe für Soloselbständige und kleine Unternehmen in Baden-Württemberg / IHK Hochrhein-Bodensee schaltet zwei Hotlines zur Antragsberatung

Soforthilfe für Soloselbständige und kleine Unternehmen in Baden-Württemberg - IHK Hochrhein-Bodensee schaltet zwei Hotlines zur Antragsberatung

Wirtschaftsministerium, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und L-Bank sind die Akteure, die gemeinsam die Auszahlung der Gelder steuern, die aus dem Soforthilfe-Programm des Landes für Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe zur Verfügung stehen, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden. Nicht rückzahlbare Zuschüsse bis zu neun, fünfzehn und dreißig Tausend Euro können schnell und mit geringem bürokratischem Aufwand für die kommenden drei Monate ausgezahlt werden. Das Antragsverfahren wird auf der Seite des Wirtschaftsministeriums in der zweiten Wochenhälfte mit dem Abruf der Antragsformulare gestartet werden können. Die IHK Hochrhein-Bodensee richtet dazu - zusätzlich zu den bereits bestehenden -  weitere zwei Hotlines ausschließlich zur Antragsberatung "Soforthilfe in Baden-Württemberg" ein. Die Nummern lauten 07531 2860333 und 07622 3907333. Los geht es, sobald das Antragsverfahren eröffnet ist, voraussichtlich am 26. März 2020. Die Mitarbeiter der IHK Hochrhein-Bodensee werden dafür von 7 bis 21 Uhr, auch am kommenden Wochenende, erreichbar sein. Da wir ein enormes Aufkommen an Anrufen erwarten, kann es zu Wartezeiten und/oder technischen Engpässen kommen. Dafür möchten wir uns bereits jetzt entschuldigen und bitten alle Anrufer um Geduld. Auf unserer Website und in unserem Sondernewsletter Corona, der mit einem Click abonniert werden kann, informieren wir Sie durchgehend und ausführlich über die Soforthilfe: www.konstanz.ihk.de/servicemarken/presse/presse0120/sondernewsletter-corona-4738406