Bürgerinfo: Gemeinde Hohenfels

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Autor: Frau Baier
Artikel vom 30.04.2021

Landratsamt Konstanz

065/2020 - Coronavirus und Haushaltshygiene

065/2020 - Coronavirus und Haushaltshygiene

LANDKREIS KONSTANZ – Durch einfache Hygienemaßnahmen im Haushalt kann das Coronavirus unschädlich gemacht werden. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist in Privathaushalten nicht nötig.

Das Coronavirus hat eine Fetthülle und ist gegenüber Seife sehr empfindlich. Desinfektionsmittel sind daher in Privathaushalten nicht nötig. Folgende Maßnahmen sollten bei der Haushaltshygiene beachtet werden, um Coronaviren unschädlich zu machen:

- Gründliche und häufige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen mit üblichen Putzmitteln

- Putzlappen häufig wechseln

- Spüllappen und Putztücher sowie Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche bei mindestens 60°C mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel waschen

- Für die normale Oberbekleidung reichen in der Regel niedrigere Waschtemperaturen aus

- Regelmäßig Lüften

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Seite www.infektionsschutz.de. 

 

091/2021 - Bundes-Notbremse tritt am Donnerstag, 13. Mai, im Landkreis Konstanz außer Kraft

Bundes-Notbremse tritt am Donnerstag, 13. Mai, im Landkreis Konstanz außer Kraft

LANDKREIS KONSTANZ – Am Donnerstag, 13. Mai 2021, tritt aufgrund der Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen im Landkreis Konstanz die Bundes-Notbremse außer Kraft. Es gelten dann die Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Das Landratsamt Konstanz hat heute die Unter­schreitung der Inzidenzen auf der Seite des Landratsamtes Konstanz unter www.LRAKN.de/bekanntmachungen öffentlich bekannt gemacht.

Detaillierte Informationen zur geltenden Corona-Verordnung gibt es auf der Seite des Sozialministeriums Baden-Württemberg unter Aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de)

090/2021 - Aktuelle Regelungen im Landkreis Konstanz

Aktuelle Regelungen im Landkreis Konstanz

LANDKREIS KONSTANZ – Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Konstanz weiterhin unter 100 liegt, tritt die Bundes-Notbremse frühestens am Donnerstag, 13. Mai 2021, außer Kraft. Es gelten dann die Regelungen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Für diese Woche hat das Sozialministerium eine weitere Aktualisierung der Corona-Verordnung angekündigt.

Laut Infektionsschutzgesetz des Bundes gilt prinzipiell eine bestimmte Zählweise bei Inkrafttreten von Lockerungen: Die Sieben-Tage-Inzidenz muss an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter einem bestimmten Grenzwert liegen, am fünften Tag wird die Inzidenzunterschreitung durch das Landratsamt bekannt gegeben, zwei Tage nach der Bekanntgabe sind Lockerungen möglich. Für die Aufhebung der Bundes-Notbremse bedeutet das Folgendes: Am Donnerstag, 6. Mai, lag die Inzidenz im Landkreis Konstanz erstmals unter 100, der fünfte Werktag in Folge wäre Dienstag, 11. Mai. Somit treten die Maßnahmen der Bundes-Notbremse erst am Donnerstag, 13. Mai (Feiertag), außer Kraft. Ab diesem Tag gelten die Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.

Laut Corona-Verordnung gilt dann unter anderem Folgendes:

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen von zwei Haushalten mit maximal fünf Personen erlaubt. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.
  • Ausgangsbeschränkung: entfällt
  • Einzelhandel: Click & Meet, Geschäfte mit Waren für den täglichen Bedarf haben unter Hygieneauflagen geöffnet
  • Dienstleistungen: Körpernahe Dienstleistungen sind unter Auflagen erlaubt, dazu zählen unter anderem Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie kosmetische Fußpflegeeinrichtungen
  • Gastronomie: Geschlossen, Abholung oder Lieferung möglich
  • Veranstaltungen: Keine Veranstaltungen in den Bereichen Kultur und Freizeit
  • Kultur und Freizeit: Galerien, Museen, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten sowie Archive, Bibliotheken und Büchereien nach vorheriger Terminbuchung
  • Sport: Der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen (ohne Schwimmbäder) ist für den Freizeit- und Amateurindividualsport mit maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten erlaubt. Kontaktarmer Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren ist nur im Freien möglich. Die Nutzung von Umkleiden, sanitären Anlagen und anderen Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist nicht erlaubt.

Für einige Lockerungen ist ein tagesaktueller negativer Schnelltest er­forderlich. Sehr viele Teststationen, die von den Städten und Gemeinden für das Testwochenende aufgebaut wurden, bestehen nach wie vor. Diese Schnelltest-Infrastruktur steht allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfü­gung und sorgt mit wenig Aufwand für mehr Sicherheit beim Einkaufen oder Friseurbesuch.

Nach der aktuellen Corona-Verordnung sind Öffnungen in der Gastronomie oder bei kulturellen Veranstaltungen noch nicht vorgesehen. Das Land hat aber angekündigt, hier mit einem Stufenmodell weitere Perspektiven zu schaffen. Die geplante Öffnungsstrategie erfolgt mit der für diese Woche angekündigten Veröffentlichung der neuen Corona-Verordnung.

Detaillierte Informationen hierzu gibt es auf der Seite des Sozialministeriums Baden-Württemberg unter Aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de 

089/2021 - K6177 und K6112, Deckenerneuerung im Eigeltinger Raum

K6177 und K6112, Deckenerneuerung im Eigeltinger Raum

LANDKREIS KONSTANZ – Der Landkreis erneuert die Asphaltdeckschicht der Kreisstraße K6177 von Ortsausfahrt Honstetten über Reute bis zur L440. Das gleiche Verfahren wird auf der K6112 von Rorgenwies über Glashütte bis zur Kreisgrenze stattfinden. Gleichzeitig verlegen Versorgungsträger Leitungen im Gehweg und in der Straße (Strom, Glasfaser, Wasser­leitungen). Ab dem 17. Mai 2021 werden die Vorarbeiten des Landkreises parallel zu den Leitungsarbeiten stattfinden. Danach wird der Landkreis die vorhandene Deckschicht abfräsen und neu wiederherstellen. Auf der gefrästen Deckschicht kann noch eingeschränkt gefahren werden, beim Einbau und unmittelbaren Vorfeld ist die Straße abschnittsweise für circa drei Tage voll gesperrt. Diese Zeiten werden den Anwohnern noch mittels Handzettel mitgeteilt. Vorgesehener Zeitraum der Maßnahmen ist vom 17. Mai bis 5. Juni 2021, wobei die wesentlichen Arbeiten innerhalb der Pfingstferien sein werden. Die Umleitungsstrecke wird über Heudorf und Eigeltingen ausgeschildert. Die Buslinien werden in den Pfingstferien nur mittels Anrufsammeltaxi fahren können, zuvor noch nach Fahrplan. Informationen hierzu erteilt das zuständige Verkehrsunternehmen.

Bei schlechter Witterung kann sich die Fertigstellung verzögern. Das Landratsamt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.

088/2021 - Schul- und Kitaöffnung ab Montag, 10. Mai 21

Schul- und Kitaöffnung ab Montag, 10. Mai

LANDKREIS KONSTANZ – Ab Montag, 10. Mai 2021, ist aufgrund der Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 165 an fünf aufeinander folgenden Werktagen im Landkreis Konstanz die Öffnung von Kitas und Schulen wieder möglich. Zulässig ist die Durchführung von Präsenz­unterricht in Form von Wechselunterricht an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen, außerschulischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnlichen Einrichtungen sowie die Durchführung von Präsenzbetrieb in Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und in der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege. Das Landratsamt Konstanz hat heute die Unterschreitung der Inzidenzen auf der Seite des Landratsamtes Konstanz unter www.LRAKN.de/bekanntmachungen öffentlich bekannt gemacht. Zwei Tage nach der Bekanntmachung treten die Lockerungen in Kraft.

087/2021 - Online-Kurs "Von der Milch zum Babybrei - Ernährung im ersten Lebensjahr"

Online-Kurs „Von der Milch zum Babybrei – Ernährung im ersten Lebensjahr“

LANDKREIS KONSTANZ – Das Forum Ernährung und Verbraucherbildung am Landwirtschaftsamt in Stockach bietet im Rahmen der Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi) interessierten Eltern die Möglichkeit, am Online-Kurs „Von der Milch zum Babybrei – Ernährung im ersten Lebens­jahr“ am Freitag, den 21. Mai 2021 von 20 - 21:30 Uhr teilzu­nehmen. 

Zwischen dem fünften und siebten Monat brauchen Babys mehr als die Muttermilch oder Milchnahrung.  Der Beginn der Beikost stellt Eltern vor neue Herausforderungen. Mit was wird begonnen, wie gelingt der Über­gang zu fester Nahrung mit Genuss und Freude und wie erkenne ich, was mein Kind braucht? Die BeKi-Referentin Britta Sänger-Ossenberg erklärt per Zoomkonferenz, was bei der schrittweisen Einführung der Beikost zu be­achten ist und gibt wertvolle Tipps.  Besonders angesprochen sind Eltern von Säuglingen im Alter von vier bis sieben Monaten, die von zuhause aus die Gelegenheit haben, sich über die besonderen Anforderungen zu informieren und offene Fragen zu klären.

Eine Anmeldung beim Landwirtschaftsamt Stockach unter Angabe des Namens, Wohnorts, der Telefonnummer, E-Mail, sowie des Alters des Kindes ist unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800-2942 oder per E-Mail an forum.ernaehrung(@)LRAKN.de bis zum 18. Mai 2021 möglich. Die Teil­nahme ist kostenlos. Weitere Informationen werden nach der Anmeldung erteilt.

086/2021 - "Click & Meet" ab Samstag, 08. Mai, wieder möglich

„Click & Meet“ ab Samstag, 8. Mai, wieder möglich

LANDKREIS KONSTANZ – Ab Samstag, 8. Mai 2021, ist aufgrund der Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 150 an fünf aufeinander folgenden Werktagen im Landkreis Konstanz die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum, sogenanntes „Click & Meet“, wieder möglich. Das Landratsamt Konstanz hat heute die Unterschreitung der Inzidenzen auf der Seite des Landratsamtes Konstanz unter www.LRAKN.de/bekanntmachungen öffentlich bekannt gemacht. Die Lockerungen gelten zwei Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung, also ab Samstag, 8. Mai 2021.

085/2021 - Aufbruchstimmung für mehr Jugendbeteiligung im Landkreis

Aufbruchsstimmung für mehr Jugendbeteiligung im Landkreis

LANDKREIS KONSTANZ – Über 50 Bürgermeister, Gemeinderäte, Fach­kräfte aus Jugendarbeit und Verwaltung - vorrangig aus dem Landkreis Konstanz, aber auch aus Ministerien und Landesbehörden in Stuttgart sowie aus anderen Regionen Deutschlands - begrüßte Landrat Zeno Danner beim digitalen Fachgespräch Kinder- und Jugendbeteiligung am 4. Mai 2021.

Die Veranstalter, das Kreisjugendreferat des Landkreises Konstanz, der Kreisjugendring Konstanz e. V. sowie der Verein für Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Bodensee e. V., luden damit zum offiziellen Auftakt von gleich zwei mit Landesmitteln geförderten Projekten ein, die im Landkreis Konstanz die Kinder- und Jugendbeteiligung in den Gemeinden vorantrei­ben wollen. In einer Live-Außenschaltung wurde das Dialogmobil Frieda präsentiert. Das auffällige historische Feuerwehrfahrzeug wurde mit Mitteln des KVJS Baden-Württemberg und der Jugendstiftung Baden-Württemberg gefördert und tourt – sobald das pandemiebedingt wieder möglich ist – ausgestattet mit modernen digitalen Geräten inklusive Beteiligungssoftware in die Gemeinden des Landkreises, um dort Kinder und Jugendliche vor Ort aufzusuchen und zu ihren Bedürfnissen und Ideen zu befragen.

Das Projekt „Jugendliche und Erwachsene miteinander in Dialog bringen“, das beim Ideenwettbewerb „Gemeinsam:Schaffen“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ausgezeich­net wurde, ergänzt dieses Angebot, indem es für vier ländlich geprägte Gemeinden maßgeschneiderte Beteiligungsformate entwickelt und um­setzt. Die Gemeinden Gailingen am Hochrhein, Hilzingen, Tengen und Volkertshausen hatten sich um eine Teilnahme beworben und werden nun bis 2022 vom Projektteam begleitet und gecoacht.

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist keine freiwillige Ent­scheidung für Kommunen, sondern in der Gemeindeordnung Baden-Württemberg gesetzlich verankert: Die Gemeinde soll Kinder und muss Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen. Dafür sind von der Gemeinde geeignete Beteiligungsverfahren zu entwickeln (§ 41 a GemO BW). Dieses Thema führte der Hauptreferent Prof. Dr. Jürgen Fleckenstein von der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl in seinem Vortrag aus: „Jugendliche müssen immer dort mitreden können, wo ihre Interessen von kommunalen Entscheidungen berührt werden“, so Fleckenstein. Das könne beispiels­weise die Schulwegeplanung betreffen oder die Beschaffung von Möbeln für die Grundschule aber auch die personelle Ausstattung des Jugendtreffs. Wichtig sei, dass die Gemeinden dafür „angemessene Formen“ der Beteili­gung entwickeln. Wie diese aussehen könnten, stellten im Anschluss Praktikerinnen aus dem Landkreis vor.

So wurden in Impulsgesprächen das kürzlich vom Gemeinderat beschlos­sene Jugendkomitee der Stadt Singen präsentiert sowie die Schulthemen­tage in Konstanz oder die Ortsteildetektive in Rielasingen-Worblingen. Die Teilnehmenden konnten damit zahlreiche Umsetzungsideen für ihre Arbeit vor Ort mitnehmen. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Waldkircher Beteiligungsexperten Udo Wenzl. Die neue Jugendhilfeplanerin des Land­kreises, Maike Krause, verabschiedete die Teilnehmenden und stellte die fachliche Unterstützung des Landkreises bei Beteiligungsprojekten von Kommunen in Aussicht.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Waltraud Weber, Landratsamt Konstanz – Amt für Kinder, Jugend und Familie, unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800-2070 oder per E-Mail an Waltraud.Weber(@)LRAKN.de. 

084/2021 Nahverkehrsplan Landkreis Konstanz

Nahverkehrsplan Landkreis Konstanz

Der Landkreis Konstanz hat das Aufstellungsver­fahren für einen neuen Nahverkehrsplan für die Jahre 2022 bis 2026 eröffnet. Zusammen mit dem Planungsbüro IG Dreieich Bahn GmbH wird derzeit eine Bestandsaufnahme unter Hinzuziehung aller Städte und Gemeinden im ganzen Landkreis gemacht. Nach der Bestandsaufnahme folgt eine Mängelanalyse, bei der nach dem Optimierungspotential für das gegenwärtige Mobilitäts- und ÖPNV-Konzept gesucht wird. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Planung des neuen Nahverkehrsplanes beteiligen möchten, wurde die Plattform www.nvpkreiskonstanz.igdb.de eingerichtet. Hier können bis zum 13. Juni 2021 Anregungen übermittelt werden.

083/2021 - Bundeswaldinventur

Bundeswaldinventur

LANDKREIS KONSTANZ – Wie viel Wald gibt es? Wie naturnah sind die Wälder? Wie alt sind die Bäume und wie viel Totholz gibt es? Antworten auf alle diese spannenden Fragen und noch viele weitere liefert die Bundeswaldinventur. Der Startschuss für die vierte Bundeswaldinventur ist im April dieses Jahres. Alle zehn Jahre werden an festgelegten Stichprobepunkten im Wald Daten erhoben. Die Aufnahmen dauern bundesweit circa zwei Jahre an. Die Ergebnisse werden nach der an die Erhebung anschließenden zweijährigen Auswertungsphase im Jahr 2024 erwartet. Es ist möglich, dass Spaziergänger in der nächsten Zeit bei einem Waldspaziergang auf einen solchen Messtrupp treffen. Die mit der Erhebung beauftragten Firmen sind berechtigt, die Waldwege mit ihrem PKW zu befahren. Für Fragen stehen die zuständigen Revierleiter oder das Kreisforstamt unter der Tel. Telefonnummer: 07531 8002126 zur Verfügung.

082/2021 - Impfwarteliste des Landkreises erweitert

Impfwarteliste des Landkreises erweitert

LANDKREIS KONSTANZ – Auf die Impfwarteliste können sich neben Landkreisbürgerinnen und -bürgern über 70 Jahren auch Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, eintragen.

Folgender Personenkreis kann sich in die Kreis-Warteliste eintragen:

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression (zur Gruppe der Personen mit schwerer psychiatrischer Erkrankung zählt auch die Gruppe der Menschen mit seelischer Behinderung im Sinne des SGB IX)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen (Zu dieser Gruppe gehören auch Personen, die ein hohes Schutzbedürfnis aufgrund einer laufenden, geplanten oder sich im Krankheitsverlauf ergebenden notwendigen und/oder zeitkritischen Krebsbehandlung haben, die im Falle einer Infektion oder eines positiven Testes aufgeschoben oder abgebrochen werden müsste, wodurch deren Überlebens- oder Heilungsprognose und/oder deren Lebensqualität kurz-, mittel-und langfristig erheblich beeinträchtigt werden könnte. Personen in dieser Gruppe können insbesondere anhand einer krebsbezogenen ICD-Diagnose mit dem Zusatzkennzeichen „G“ (Gesicherte Diagnose) identifiziert werden.
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen
  • Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)

Außerdem muss sich der Wohnsitz der Impfwilligen im Landkreis Konstanz befinden und die Personen dürfen nicht für eine Impfung in ihrer Gemeinde (Gemeindeimpftag) oder bei ihrem Hausarzt vorgemerkt sein. Die Nach­weise sind zwingend durch ein amtliches Ausweisdokument und bei einer der oben genannten Erkrankung zusätzlich durch ein ärztliches Attest zu erbringen. Sollte es durch Falschangaben zu einer Terminvergabe kommen, wird die Person im Kreisimpfzentrum abgewiesen - auch wenn grund­sätzlich eine priorisierte Impfberechtigung besteht.

Eine Eintragung in die Warteliste erfolgt unter www.LRAKN.de/kiz-warteliste. Mitarbeitende des Landratsamtes rufen die Impfwilligen für eine Terminvereinbarung zurück.

081/2021 - Beratung bei Pflegebedürftigen im Landkreis Konstanz

Beratung bei Pflegebedürftigkeit im Landkreis Konstanz

LANDKREIS KONSTANZ – Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen, ob in jungen Jahren oder im Alter, ob langsam oder schlagartig. Betroffene und Angehörige stehen dann vor vielen Fragen. Hier kann der Pflegestütz­punkt des Landkreises Konstanz weiterhelfen.

Muss ein Pflegegrad beantragt werden? Wenn ja, wie geht das? Auf welche Leistungen habe ich Anspruch? Welche Hilfen gibt es für pflegende Ange­hörige? Gibt es Hilfsmittel, die mir den Alltag erleichtern und mir Sicherheit geben? Welche Umbaumaßnahmen könnten es mir ermöglichen, noch lange zu Hause zu wohnen? Ist ein Umzug in eine andere Wohnform die bessere Lösung? Wie kann das alles finanziert werden?

Diese und weitere Fragen beantworten gerne die Mitarbeitenden des Pflegestützpunktes. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und unabhängig.

Derzeit finden die Gespräche überwiegend telefonisch, per Mail oder Video statt. In besonderen Bedarfslagen kann auch ein persönlicher Termin vereinbart werden.

Weitere Informationen sind erhältlich unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800-2673 oder per E-Mail an psp(@)lrakn.de. 

079/2021 - Mast- und Vermarktungspotential von Bio-Kälbern

Mast und Vermarktungspotential von Bio-Kälbern

LANDKREIS KONSTANZ – In der Bio-Musterregion Bodensee sollen nun Bio-Kälber aus der Milchviehhaltung regional gemästet und als Bio-Rind vermarktet werden. Im Rahmen einer Online-Veranstaltung, organisiert von der Bio-Musterregion zusammen mit den Öko-Verbänden Demeter, Bioland und Naturland, trafen sich vergangenen Donnerstag virtuell Bio-Milchvieh-, Ammenkuh-, und Mastbetriebe aus der Region als auch Fachberater, Vertreter von Forschungsinstituten sowie Mitstreiter der Interessensgemeinschaft „kuhgebundene Kälberaufzucht“.

Die aktuelle Sensibilität der Verbraucher für das Thema Tierwohl, das Überdenken des Fleischkonsums sowie der hohe Stellenwert funktionie­render regionaler Lieferketten in der Corona-Pandemie sind eine Chance für die Vermarktung von Bio-Rindfleisch in der Region. Der Schlachthof in Überlingen ist dabei ein wichtiger Partner.

Aus Sicht des Verbrauchers gehört das Kalb in den ersten Wochen zur Mutter. Deswegen werden, da wo es baulich möglich ist, immer mehr Kälber aus der Milchviehhaltung kuhgebunden aufgezogen. Aus wirt­schaftlicher und ethischer Sicht geht die Tendenz zur Ausmast von Kälbern als Weideochsen. Laut den von der Interessensgemeinschaft „kuhge­bundene Kälberaufzucht“ erarbeiteten Kriterien sollte ein Kalb frühestens nach drei Wochen in einen Ammenkuhbetrieb wechseln und dort an der Amme bis zum Alter von 90 Tagen getränkt werden. Eine gut geregelte Kooperation zwischen den Milchviehbetrieben und den Ammenkuhbetrieben ist dabei essentiell.

Neben sehr informativen und anregenden Beiträgen von Fachberatern der mitveranstaltenden Öko-Verbänden sowie vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau Schweiz kamen Praktiker aus der Region zu Wort. Die beiden ersten Partner des Projekts der Bio-Musterregion, Pfister und Schuhmacher, ließen die Teilnehmer an ihren bisherigen Kooperationser­fahrungen teilhaben. Durch die Arbeitsteilung habe sich die Situation auf beiden Betrieben entspannt: Dem Milchviehbetrieb bleiben nur noch ein paar Kälber im Jahr zur direkten Vermarktung, während sich im Ammen­kuhbetrieb die intensive Zeit der ersten Aufzuchtwochen reduziert und damit auch die verbundenen gesundheitlichen Herausforderungen. Die Kooperation ist für beide ein Erfolg.

Die Erzeuger wünschen sich nun die Unterstützung des Handels, um für ihr qualitativ hochwertiges Bio-Rindfleisch angemessene Preise zu erzielen. Für den Handel ist ein gemeinsamer Nenner der Fleischqualität sehr wichtig. Um den Kunden vom Bio-Rindfleisch der Region zu überzeugen, sollte ein einheitliches und regelmäßiges Qualitätssystem gefunden werden.

Im Nachgang der Veranstaltung wird nun ein runder Tisch von der Bio-Musterregion ins Leben gerufen mit dem Ziel, mit interessierten regionalen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette konkrete Lösungen gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen.

Für mehr Informationen steht Lucile Huguet, Regionalmanagerin der Bio-Musterregion Bodensee, per Mail an lucile.huguet(@)LRAKN.de zur Verfügung.

077/2021 - Auf die Räder, fertig, los! - ab dem 3. Juni 2021 tritt der Landkreis beim STADTRADELN an

Auf die Räder, fertig, los! – ab dem 3. Juni 2021 tritt der Landkreis Konstanz beim STADTRADELN an

LANDKREIS KONSTANZ – Im Landkreis Konstanz geht es ab dem 3. Juni beim STADTRADELN um nachhaltige Mobilität, Bewegung, Klimaschutz und Teamgeist. Im Rahmen der Initiative RadKULTUR fördert das Land die Teilnahme an der Aktion des Klima-Bündnisses. Das heißt: Für alle kreisan­gehörigen Kommunen, die im selben Zeitraum radeln, ist die Teilnahme kostenfrei. Das Ziel der Aktion: In Teams drei Wochen lang möglichst viel Fahrrad fahren und Kilometer sammeln – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit.

Mitradeln lohnt sich insbesondere in diesem Jahr gleich dreifach: Wer für ein gemeinsames Ziel in die Pedale tritt, stärkt sowohl die Gemeinschaft als auch die eigene Gesundheit und schont dabei das Klima. Auch wird der Wettbewerb innerhalb der Kommunen noch spannender. Ob Unternehmen oder Schule, Verwaltung oder Sportverein – Radelnde können Unterteams etwa für verschiedene Abteilungen oder Schulklassen gründen und inner­halb des Hauptteams gegeneinander antreten. „Der STADTRADELN-Wett­bewerb ist auch in diesem Jahr ein fester Termin im Kalender unseres Landkreises. Wir zeigen gerne: Radfahren ist klimafreundlich, gesund und liegt uns im Landkreis Konstanz am Herzen. Auch ich habe mich schon fürs STADTRADELN angemeldet “, so Landrat Zeno Danner. Umso mehr Menschen mitradeln, desto mehr Kilometer werden für den Landkreis gesammelt und umso mehr CO2 wird eingespart.

Die bisher teilnehmenden Kommunen sind: Tengen, Rielasingen-Worblingen, Orsingen-Nenzingen, Konstanz, Aach, Singen, Moos, Allensbach, Gailingen am Hochrhein, Stockach, Radolfzell, Steißlingen, Hilzingen, Gottmadingen, Engen und Volkertshausen. Wer nun Lust hat mitzufahren, kann sich unter folgendem Link entweder für seine Kommune oder seinen Landkreis anmelden: https://www.stadtradeln.de/registrieren 

STADTRADELN-App

Mit der kostenfreien STADTRADELN-App können Teilnehmerinnen und Teilnehmer die geradelten Strecken via GPS tracken und direkt ihrem Team und ihrer Kommune gutschreiben. In der Ergebnisübersicht ist auf einen Blick erkenntlich, wo das Team und die Kommune stehen. Im Team-Chat können sich die Mitglieder zu gemeinsamen Touren verabreden oder sich gegenseitig anfeuern.

067/2021 - Ausgangsbeschränkung und Alkoholverbot im Landkreis Konstanz

Ausgangsbeschränkung und Alkoholverbot im Landkreis Konstanz

LANDKREIS KONSTANZ – Die Allgemeinverfügung des Landkreises Konstanz zur Ausgangsbeschränkung wird aufgehoben. Die Ausgangsbeschränkung gilt Kraft Landesregelung weiterhin zwischen 21 und 5 Uhr.

Gemäß der zum 19. April 2021 geänderten Corona-Verordnung des Landes gilt eine Ausgangsbeschränkung nun einheitlich in ganz Baden-Württemberg in Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100. Die vom Landkreis am 15. April 2021 erlassene Allgemeinverfügung ist damit überholt und wird aufgehoben. Aufgrund der Landesregelung ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung weiterhin nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet. Die Ausnahmen von der Ausgangsbeschränkung sind in der Corona-Verordnung aufgelistet, siehe dort § 20 Abs. 7.

Das vom Landratsamt erlassene Alkoholverbot auf näher bezeichneten öffentlichen Plätzen gilt weiter. Es wurde bis zum 16. Mai befristet. Dies entspricht der Befristung der neuen Corona-Verordnung.

Das Landratsamt hat die Hinweise zur geltenden Rechtslage auf seiner Website aktualisiert unter www.LRAKN.de/bekanntmachungen. 

2021-04-19 Allgemeinverfügung Ausgangssperre und Alkoholverbot im Landkreis Konstanz

2021-04-19 Hinweise zur Allgemeinverfügung vom 23. März 2021

051/2021 - Verlängerung von Sonderregelungen für Pflegebedürftige

Verlängerung von Sonderregelungen für Pflegebedürftige

LANDKREIS KONSTANZ – Am 4. März 2021 wurde das Gesetz zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen verabschiedet. Das hat folgende Auswirkungen im Bereich der Pflegeversicherung:

1. § 40 Pflegehilfsmittel

Verlängerung des erhöhten Betrages (60 Euro monatlich) bis zum 31. Dezember 2021 für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

2. Pflegebegutachtungen nach § 147 (§18 SGB XI)

Können bis 30. Juni 2021 weiterhin per Telefoninterview durchgeführt werden, Information hierzu gibt der MDK Baden-Württemberg www.mdkbw.de/fuer-versicherte/pflege/pflegebegutachtung/ 

3. § 150 Abs. 5c Sicherstellung der pflegerischen Versorgung, Einsatz des Entlastungsbetrages

Nicht verbrauchte Mittel des Entlastungsbetrages nach § 45b SGB XI aus 2019 können noch bis 30. September 2021 eingesetzt werden.

Bei Fragen zu diesen und anderen Themen rund um das Thema Pflege steht der Pflegestützpunkt Landkreis Konstanz gerne zur Verfügung. Die Mitarbei­tenden sind erreichbar unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07531 800-2673 oder per E-Mail an psp(@)lrakn.de. 

024/2021 - Schutz der Vögel in der Brutzeit

Schutz der Vögel in der Brutzeit

LANDKREIS KONSTANZ – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz weist darauf hin, dass es in der Zeit vom 1. März bis 30. September gesetzlich verboten ist, Bäume zu fällen sowie Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Dadurch sollen die wertvollen Lebensräume und der Nachwuchs der dort brütenden Vögel und anderer Tiere geschützt werden.

Davon ausgenommen sind Pflegemaßnahmen an Beerenobst und Ziergehölzen im Hausgarten und Arbeiten im Wald, die durch den Forst durchgeführt werden. Auch Pflegeschnittmaßnahmen an Obsthoch­stämmen können im oben genannten Zeitraum durchgeführt werden, da insbesondere bei Kirschen ein Winterschnitt nachteilig ist. Allerdings ist auch bei diesen Maßnahmen immer auf etwaige Brutstätten von Vögeln Rücksicht zu nehmen.

Eine Ausnahme von diesem Verbot stellen Maßnahmen dar, die aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht durchgeführt werden müssen, wie zum Beispiel das Fällen eines nachweislich kranken Baumes, der auf einen Weg oder eine Straße zu fallen droht. Dies ist aber im Einzelfall immer mit der Unteren Naturschutzbehörde abzuklären.

Nähere Informationen erteilt gerne die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz unter der Nummer Telefonnummer: 07531 8001222.

223/2020 - Bund unterstützt Waldeigentümer und den Forstsektor mit über 500 Millionen Euro

Bund unterstützt Waldeigentümer und den Forstsektor mit über 500 Millionen Euro

LANDKREIS KONSTANZ – Extremwetterereignisse haben den Wäldern mit Dürre, Sturm und Schädlingen auch in diesem Jahr wieder stark zugesetzt. In dieser Krisensituation hat die Bundesregierung als Teil des Corona-Konjunkturpakets zwei forstliche Förderprogramme auf den Weg gebracht.

Extremwetterereignisse haben den Wäldern mit Dürre, Sturm und Schädlingen auch in diesem Jahr wieder stark zugesetzt. Die Waldbesitz­erinnen und Waldbesitzer sowie der ganze Forstsektor stehen damit das dritte Jahr in Folge vor großen Herausforderungen. In dieser Krisensitua­tion hat die Bundesregierung als Teil des Corona-Konjunkturpakets zwei forstliche Förderprogramme auf den Weg gebracht. Dabei handelt es sich um die flächenbezogene „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ mit einem Gesamtvolumen von bundesweit 500 Millionen Euro sowie das „Investi­tionsprogramm Wald“ mit einer Mittelausstattung in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro.

Die Nachhaltigkeitsprämie Wald kann von privaten und kommunalen Waldbesitzern beantragt werden. Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist eine Zertifizierung der Waldfläche, zum Beispiel nach den Programmen PEFC oder FSC. Die Förderleistung beträgt je nach Zertifizierungssystem 100 Euro oder 120 Euro pro Hektar und richtet sich an Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die mindestens einen Hektar Waldfläche besitzen. Förderanträge werden von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) entgegengenommen. Weitere Infos hierzu gibt es unter www.bundeswaldpraemie.de. Anträge können bis zum 30. Oktober 2021 gestellt werden. Die Fachagentur steht auch als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Im Antragsverfahren ist ein Eigentumsnachweis für die Waldfläche in Form des letzten Beitrags­bescheids der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft vorgesehen.

Als weiteres Förderprogramm bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank Zuschüsse von bis zu 40 % zu darlehensbasierten Investitionen in Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft an. Antragsberechtigt sind Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, Forstverbände, forstliche Dienstleistungsunternehmen sowie Forstbaumschulen. Zu den förderfähigen Investitionen steht eine Positivliste der Landwirtschaft­lichen Rentenbank zur Verfügung. Abgedeckt sind zum Beispiel Maschinen und Geräte zur boden- und bestandsschonenden Holzernte und -bringung oder Hard- und Software zur IT-Unterstützung in Forstbetrieben und Holzlogistik. Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank eingereicht werden. Weitere Informationen und Antragsunterlagen gibt es online unter https://www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme/waldwirtschaft/ oder über die Service-Rufnummer Telefonnummer: 069 2107-800.