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Autor: Frau Baier
Artikel vom 18.01.2021

Handwerkskammer Konstanz

02/2021 - Meister-Power: Schülerwettbewerb startet wieder

Meister-Power: Schülerwettbewerb startet wieder 

Landesweit winken den Gewinnern Sachpreise im Gesamtwert von mehr als 6.000 Euro

In Zeiten von Corona ist es noch schwieriger für Jugendliche zu entscheiden, wohin die berufliche Reise einmal gehen soll. Berufsorientierungstage an Schulen fallen weg und auch Praktika in Unternehmen sind nur bedingt möglich. Die Handwerkskammer Konstanz bietet mit dem Onlineplanspiel „Meisterpower“ eine Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, die sich auch in Homeschoolingphasen beruflich erproben wollen – und das ganz spielerisch.

In dem Onlineplanspiel „Meisterpower“ schlüpfen Schülerinnen und Schüler in die Rolle einer Chefin oder eines Chefs eines virtuellen Handwerksbetriebs. Sie treffen unternehmerische Entscheidungen, behalten ihre Finanzen im Blick und stehen vor der Herausforderung, innerhalb von drei Spielmonaten ein möglichst gutes Betriebsergebnis zu erreichen. 

„Lehrerinnen und Lehrer können den Wettbewerb ganz hervorragend in ihren Online-Unterricht integrieren“, erläutert Maria Grundler von der Handwerkskammer Konstanz. Die Leiterin des Teams Nachwuchswerbung kümmert sich um die Umsetzung der Online-Simulation. „Meisterpower macht Spaß, belebt den Unterricht und bringt den Jugendlichen spielerisch Wissen aus unterschiedlichsten betriebswirtschaftlichen Bereichen und darüber hinaus näher,“ sagt sie. Etwa fünf Unterrichtseinheiten seien hierfür nötig. Da das Online-Planspiel mit elf begleitenden Modulen ausgestattet ist, könnten Lehrkräfte das Angebot allerdings auch über einen längeren Zeitraum einsetzen. „Von den Lehrerinnen und Lehrern erhalten wir nach der Durchführung der Simulation stets positive Rückmeldungen“, betont Grundler.

Wer sich vorab ein genaueres Bild vom Online-Planspiel machen will, findet auf der Meisterpower-Plattform auch eine Demoversion (https://demo.meister-power.de).

Preise im Wert von über 6000 Euro zu gewinnen

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 11 aller allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Den erfolgreichsten virtuellen Unternehmen winken dafür Sachpreise in einem Gesamtwert von über 6.000 Euro. Außerdem wird für jede Niveaustufe des Wettbewerbs ein Landessieger Baden-Württemberg gekürt.

Der Wettbewerb kann je nach Wunsch der Klasse im Zeitraum vom 11. Januar 2021 bis 21. Mai 2021 gespielt werden.

Information und Anmeldung

Anmeldungen und Informationen zum Schülerwettbewerb sowie der Lernsoftware Meisterpower gibt es unter www.meister-power.de/wettbewerb oder bei Nachwuchswerberin Maria Grundler von der Handwerkskammer Konstanz, Telefon: Telefonnummer: 07531 205252, E-Mail: maria.grundler(@)hwk-konstanz.de. 

10/2021 - Per Klick zum Ausbildungsplatz: Neues Azubi-Speed-Dating-Portal der Handwerkskammern - Jetzt Online-Termine buchen

Per Klick zum Ausbildungsplatz

Neues Azubi-Speed-Dating-Portal der Handwerkskammern - Jetzt Online-Termine buchen

Einen guten Ausbildungsplatz finden? Das geht im Handwerk immer – im Moment aber am besten online. Auf dem neuen Azubi-Speed-Dating-Portal der baden-württembergischen Handwerkskammern können sich Jugendliche mit Handwerksbetrieben ab Montag, 15. Februar, zum digitalen Kennenlernen verabreden. Schon über 50 Betriebe aus den Landkreisen Konstanz, Waldshut, Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar stehen mit ihren Ausbildungsangeboten von A wie Augenoptikerin bis Z wie Zimmerer in den Startlöchern.

Vom 1. März bis zum 30. April können Jugendliche und Betriebe sich dann in jeweils 15-minütigen Telefon- oder Videoterminen kennenlernen und über eine mögliche Ausbildung sprechen. „Das ist derzeit der sicherste Weg, um direkt und gezielt in Kontakt zu kommen und gleich Nägeln mit Köpfen zu machen. Denn Corona hin oder her: Die Zeit für eine Ausbildung ist da!“, sagt Werner Rottler, Präsident der Handwerkskammer Konstanz. Im letzten Jahr sei es dem Handwerk der Region trotz der Pandemie gelungen, sein Ausbildungsengagement aufrecht zu erhalten. Genau das sei auch der Plan für 2021: „Bei uns stehen die Chancen für Bewerberinnen und Bewerber nach wie vor gut. Wir brauchen nämlich auch in Zukunft qualifizierte Fachkräfte und bieten vielfältige Perspektiven. Wer sich für eine solide Ausbildung interessiert, Neugier und Motivation mitbringt, ist im Handwerk also immer willkommen.“

Die Teilnahme am Azubi-Speed-Dating ist unkompliziert: Einfach Lehrstellenangebot und Kanal auswählen, Wunschtermin anklicken und Kontaktdaten hinterlegen. Auch Betriebe können sich nach wie vor anmelden und ihre Angebote einstellen.

Zum Portal geht es unter www.hwk-konstanz.de/oasd. 

Bei Fragen hilft das Team für Nachwuchswerbung der Handwerkskammer Konstanz gerne weiter. Ansprechpartnerin ist Maria Grundler, Tel. Telefonnummer: 07531 205252, maria.grundler(@)hwk-konstanz.de 

12/2021 - Der Girls´Day findet statt - Viele digitale Angebote - Betriebe können sich beteiligen (22.04.2021)

Der Girls’Day findet statt

Viele digitale Angebote – Betriebe können sich beteiligen

Am 22. April ist wieder Girls’Day. Durch den bundesweiten Aktionstag sollen Mädchen ihr Berufswahlspektrum erweitern und vielleicht ungeahnte Stärken und Interessen entdecken. Daran können sich Handwerksbetriebe beteiligen und ihre Angebote im Girls’Day-Radar eintragen.

Die Initiatoren setzen in diesem Jahr insbesondere auf digitale Angebote. Doch mit einem entsprechenden Hygienekonzept kann auch ein Schnuppertag vor Ort im Unternehmen geplant werden. „Um das Handwerk anschaulich zu machen, ist das natürlich die direkteste und einfachste Variante. Wir empfehlen allerdings, nur einzelne Plätze anzubieten, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten“, sagt Marina Bergmann vom Team Nachwuchswerbung der Handwerkskammer Konstanz.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist das Girls'Day-Digital-Event. Im Rahmen dieses Events findet ein Livestream-Programm mit Impulsen, Interviews und Diskussionsrunden statt. Betriebe, die sich dafür eintragen, fungieren dabei als Gastgeber und gestalten für ihre Teilnehmerinnen zusätzlich zum allgemeinen Event einen berufs- und unternehmensspezifischen Part. Ein weiterer Programmpunkt ist das interaktive Girls'Day-Escape-Spiel, das Betriebe und Teilnehmerinnen gemeinsam spielen können.

Wer auf einen eigenständigen digitalen Auftritt setzt, hat ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten. „Man kann die Teilnehmerinnen zu einer Videokonferenz einladen, Filme mit den Azubis zeigen, einen virtuellen Rundgang durch den Betrieb oder einen Online-Workshop mit Do-it-Yourself-Anleitungen anbieten“, nennt Marina Bergmann als Beispiele. Wichtig seien der interaktive Austausch und ein möglichst authentischer Einblick in den jeweiligen Beruf.

Egal auf welchem Weg kann die Nachwuchsexpertin der Handwerkskammer eine Beteiligung am Girls'Day nur empfehlen: „Rund 38% der Unternehmen erhalten später Bewerbungen von ehemaligen Girls'Day-Teilnehmerinnen. Das zeigt: Wer hartnäckige Klischees aufbrechen und Mädchen als die Fachkräfte von morgen gewinnen will, muss seine Türen öffnen.“

Ausführliche Informationen und Anmeldung: www.www.girls-day.de.  

Unterstützung und Anregungen für Handwerksbetriebe gibt es auch beim Team Nachwuchswerbung der Handwerkskammer Konstanz. Ansprechpartnerin ist Marina Bergmann, Tel. Telefonnummer: 07531 205250, marina.bergmann(@)hwk-konstanz.de 

18/2021 - Azubi-Speed-Dating: Jetzt Termin buchen / Per Video-Chat und Telefon zum Ausbildungsplatz

Azubi-Speed-Dating: Jetzt Termin buchen / Per Video-Chat und Telefon zum Ausbildungsplatz

Das Azubi-Speed-Dating der Handwerkskammer Konstanz ist in vollem Gange: Über 50 Handwerksbetriebe aus der Region sind dabei und stellen sich und ihre Ausbildungsangebote vor. Noch bis zum 30. April können Jugendliche mitmachen und über das Online-Portal Telefon- oder Videotermine buchen.

Ob Anlagen- oder Chirurgiemechaniker, Malerin oder Konditorin: Die Auswahl an Ausbildungsplätzen mit Start noch in diesem Jahr ist groß. Wer sich für einen Beruf und Betrieb interessiert, muss nur einen Kanal auswählen, seinen Wunschtermin anklicken und die Kontaktdaten hinterlegen - schon steht einem virtuellen Treffen nichts mehr im Weg. Die Gespräche sollen erst einmal nur dem gegenseitigen Kennenlernen dienen und vielleicht ein paar Fragen klären helfen.

Wer noch gänzlich unentschieden ist, kann trotzdem teilnehmen: „Ein Speed Dating ist noch kein Bewerbungsgespräch. Es soll Jugendlichen und Betrieben einfach nur die Kontaktaufnahme erleichtern“, sagt Maria Grundler, Leiterin des Teams Nachwuchswerbung bei der Handwerkskammer Konstanz. Ihr Rat an die Jugendlichen: „Informiert Euch, meldet Euch an und werdet Eure Fragen los. Da muss man nicht vorm Spiegel üben und auch nicht extra zum Friseur, sondern nur gut ausgeschlafen sein.“

Bei konkretem Interesse kann im zweiten Schritt beispielsweise ein Praktikum vereinbart werden. Aufgrund der geltenden Schutzstandards und erweiterten Testmöglichkeiten sei das für beide Seiten gut zu verantworten, so die Expertin. Wenn die Voraussetzungen stimmen, kann der Lehrvertrag unterzeichnet werden – und die Karriere mit Lehre im September beginnen.

Zum Azubi-Speed-Dating-Portal geht es unter www.hwk-konstanz.de/oasd. 

Ausführliche Informationen zu den Ausbildungsberufen im Handwerk gibt es unter www.hwk-konstanz.de/berufe. Bei Fragen hilft das Team für Nachwuchswerbung der Handwerkskammer Konstanz gerne weiter. Ansprechpartnerin ist Maria Grundler Tel. , Tel. Telefonnummer: 07531 205-252, maria.grundler(@)hwk-konstanz.de. 

21/2021 - Ein "Kümmerer" zwischen Corona-Chaos und bürokratischen Barrieren - Baris Abak betreut bei der Handwerkskammer Konstanz neu zugewanderte Menschen

Ein „Kümmerer“ zwischen Corona-Chaos und bürokratischen Barrieren

Baris Abak betreut bei der Handwerkskammer Konstanz neu zugewanderte Menschen

Ein Drucker für einen Geflüchteten muss her; ein WLAN-fähiger, um es genau zu sagen. Baris Abak sitzt, wie im vergangenen Jahr so oft, im Homeoffice an seinem Schreibtisch und telefoniert. Die Corona-Pandemie hat den Alltag des „Kümmerers“ der Handwerkskammer Konstanz durcheinandergewirbelt. Improvisieren steht auf der Tagesordnung. Netzwerken per Telefon ist das A und O, um erfolgreich für die Geflüchteten und ihre Handwerksbetriebe zu agieren. In diesem Fall braucht einer seiner Schützlinge einen Drucker, um dem Online-Unterricht beizuwohnen. Ein Gespräch später mit dem Jobclub-VS und die finanzielle Unterstützung ist gesichert. Baris Abak atmet auf.

Seit April 2020 ist er als Teil des Projekts „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“, das vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium gefördert wird, für Geflüchtete, Zugewanderte und Handwerksbetriebe im Bezirk der Handwerkskammer Konstanz da. Er ist Ansprechpartner bei Fragen rund um den Ausbildungsstart von neu zugewanderten Menschen und bietet in diesem Zug auch sechsmonatige kostenfreie Intensivbegleitungen an.

„Kümmerer“-Sprechstunde

„Betriebe müssen keinen Respekt vor der Einstellung eines Geflüchteten haben, sie werden nicht alleine gelassen. Wir müssen es bloß wissen. Wenn wir es nicht wissen, können wir nicht helfen. Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht“, sagt Baris Abak.

Um die Kontaktaufnahme zu erleichtern, bietet er mittwochs, 9 bis 10 Uhr, und donnerstags von 16 bis 17 Uhr eine Telefonhotline an. Betriebe und ihre (potenziellen) Auszubildenden können sich unter Telefonnummer: 07721 998817 zu den Sprechzeiten ohne Voranmeldung melden.

Diverse Unterstützungsmöglichkeiten

Aus Baris Abaks Erfahrung haben sich zwei unterschiedliche Wege herauskristallisiert, wie die Zusammenarbeit abläuft: „Entweder ich nehme einen Geflüchteten ins Projekt auf, der noch keine Lehrstelle hat und suche ihm ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz. Hier können mich auch gerne Unternehmen mit Interesse direkt kontaktieren. Oder der Betrieb hat bereits einen Auszubildenden im Blick und wir gehen gemeinsam durch die ersten sechs Monate. Ziel ist es, einen Rhythmus zu finden und die Probezeit zu bestehen.“

Um die Startzeit so einfach wie möglich zu gestalten, bietet der „Kümmerer“ diverse Unterstützungsmöglichkeiten an. Er assistiert bei der Beantragung von ausbildungsbegleitenden Hilfen, führt eine berufliche Orientierung anhand der persönlichen Stärken durch und unterstützt bei behördlichen Gängen, Sprachunterricht sowie anderen Problemen wie zum Beispiel der Organisation einer Tagesmutter. Zudem ist Baris Abak Ansprechpartner bei interkulturellen Fragen und Kommunikationsschwierigkeiten.

Beratung per Telefon oder E-Mail

Gehen die Angelegenheiten über seinen Kompetenzbereich hinaus, vermittelt er Kontakte innerhalb der Handwerkskammer Konstanz oder seines Netzwerks. „Bei aufenthaltstechnischen Fragen hole ich zum Beispiel Ines Rimmele hinzu, die als Migrationsbeauftragte der Handwerkskammer Rechtsberatung gibt. Oft geschieht das per E-Mail oder Telefon aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage. Sonst bieten wir natürlich auch Vor-Ort-Beratungen an“, so Baris Abak, der darauf hinweist, dass bei Bedarf die Unterstützung im Förderprojekt des Ministeriums auch über sechs Monate hinaus möglich ist.

Gerade in Corona-Zeiten ist sein Angebot gefragter denn je. Rund 30 Teilnehmer betreut der „Kümmerer“ der Handwerkskammer Konstanz aktuell aus seinem Homeoffice in Villingen-Schwenningen. Über einen Telefonanruf von interessierten Geflüchteten, Betrieben oder Netzwerkpartnern freut sich der gelernte Handwerker jedoch immer. Und wenn er so erfolgreich endet wie beim WLAN-fähigen Drucker, dann umso mehr.

Ansprechpartner für Geflüchtete, Zugewanderte und Betriebe: Baris Abak, „Kümmerer“ der Handwerkskammer Konstanz, Tel. Telefonnummer: 07721 998817, baris.abak(@)hwk-konstanz.de.