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Autor: Frau Baier
Artikel vom 24.09.2018

Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg/Bund

Rentenpakt rechtzeitig umgesetzt: Mütterrente kommt automatisch aufs Konto

Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg

Rentenpakt rechtzeitig umgesetzt: Mütterrente kommt automatisch aufs Konto

Zum 1. Januar 2019 trat der Rentenpakt in Kraft, der unter anderem Verbesserungen bei der Mütterrente beinhaltet. Zu den Auswirkungen auf die Rentenhöhe und wann die Mütter mit den Nachzahlungen rechnen können, darüber informiert die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg.

Sie hat umgehend alle Berechnungsprogramme angepasst, so dass Personen mit einem Rentenbeginn ab Januar 2019 ihre Bescheide inklusive der neuen Mütterrente erhalten. Darüber hinaus müssen bei der DRV Baden-Württemberg rund 547.000 Bestandsrenten neu berechnet und mit einem Zuschlag versehen werden. Bis Mitte 2019 wird dann rückwirkend eine Einmalzahlung für die Zeit ab Januar 2019 überwiesen und die zukünftige Rentenzahlung entsprechend erhöht.

Was versteht man unter »Mütterrente« und welche Verbesserungen sind damit verbunden?

Mit dem Begriff Mütterrente ist eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder gemeint, die vor 1992 geboren wurden. Für sie wurden bis zum 30. Juni 2014 maximal ein Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigt. Zum 1. Juli 2014 wurde durch die Mütterrente I ein zweites Jahr Kindererziehungszeit dem Rentenkonto gutgeschrieben. Durch die jetzt verabschiedete sogenannte Mütterrente II kommt ein weiteres halbes Jahr hinzu, so dass insgesamt pro Kind bis zu zweieinhalb Jahre Kindererziehungszeit möglich sind.

Wer bekommt die neue Mütterrente?

Die Mütterrente II erhalten Mütter oder Väter, wenn sie ein Kind erzogen haben, das vor 1992 geboren ist. Durch dieses weitere halbe Jahr Kindererziehungszeit erhöht sich der monatliche Rentenanspruch um bis zu 16,02 Euro in den alten Bundesländern, in den neuen Bundesländern um bis zu 15,35 Euro.

Muss man die Mütterrente beantragen?

Nur Mütter und Väter, bei denen die Erziehung des Kindes erst nach dem 12. beziehungsweise 24. Kalendermonat nach dem Monat der Geburt begann (beispielsweise Adoptiv- und Pflegeeltern oder aus dem Ausland zugezogene), müssen bei ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger formlos einen Antrag auf die Mütterrente stellen. Alle anderen, die 2019 neu in Rente gehen, erhalten die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an. Auch die bundesweit rund 9,7 Millionen Mütter und Väter, die bereits in Rente sind, werden bis Mitte 2019 die Nachzahlungen der Mütterrente für die Zeit ab Januar 2019 ebenfalls automatisch auf ihrem Konto haben.

Woran erkenne ich die Nachzahlung auf meinem Konto?

Auf den Kontoauszügen der Rentnerinnen und Rentner wird im Verwendungszweck der Hinweis »RV-Einmalig Muetterrente« ausgewiesen.

Was ist mit den Müttern, die bisher keine Rente beziehen, weil sie nie in die Rentenkasse einbezahlt haben?

Müssen die einen Antrag stellen und falls ja, bis wann und wo? Wer beispielsweise zwei Kinder erzogen hat, die vor 1992 geboren wurden, bekam durch die Mütterrente I im Jahr 2014 vier Jahre in seinem Rentenkonto gutgeschrieben. Um aber einen Rentenanspruch zu erwerben, benötigt man fünf Beitragsjahre in seinem Rentenkonto. Mütter mit zwei Kindern, die 2014 keine freiwilligen Beiträge nachgezahlt haben, um einen eigenen Rentenanspruch zu erwerben, können nun durch die Mütterrente II eine Regelaltersrente erhalten, sobald sie die Regelaltersgrenze erreicht haben. Dafür ist ein Antrag notwendig. Um die Rente rückwirkend ab dem 1. Januar 2019 zu erhalten, muss man aber den Rentenantrag bis zum 30. April bei einem Rentenversicherungsträger oder der Ortsbehörde stellen.

Weitere Auskünfte zu den Themen Prävention, Rehabilitation, Altersvorsorge und Rente gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in den Regionalzentren und Außenstellen sowie bei den ehrenamtlich tätigen Versichertenberaterinnen und -beratern im ganzen Land, über das kostenlose Servicetelefon unter 0800 100048024 sowie im Internet unter  www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.

Infos zur Mütterrente

Bis Mitte 2019 versendet die Deutsche Rentenversicherung (DRV) rund 9,7 Millionen Rentenbescheide zur neuen Mütterrente. Darin steht, wie sich der am 1. Januar 2019 in Kraft getretene Rentenpakt konkret auf die Rente auswirkt. In der Regel werden entstandene Nachzahlungen parallel dazu vom Renten Service der Deutschen Post AG überwiesen.

Die DRV Baden-Württemberg rechnet in diesem Zusammenhang mit einem erhöhten Informationsbedarf der Rentnerinnen und Rentner. Um Fragen rund um den neuen Bescheid zur Mütterrente ohne Umwege schnell und direkt beim gesetzlichen Rentenversicherungsträger zu beantworten, können Ratsuchende auch das kostenlose Servicetelefon nutzen: Unter 0800 1000 480 24 sind montags bis donnerstags von 7.30 bis 19.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 15.30 Uhr direkt die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DRV Baden-Württemberg am Telefon.

Alle Informationen rund um den Rentenpakt finden Interessierte auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter dem Schwerpunkt »Rentenpakt«. 

Beratungstermine in Stockach

Die Rentenversicherung informiert

Aufgrund personeller Engpässe kann die deutsche Rentenversicherung die Sprechtage in Hohenfels nicht mehr anbieten. Sie haben die Möglichkeit die Beratungstermine in Stockach wahrzunehmen.

Diese sind am 2. und 4. Mittwoch im Monat jeweils von 8.00-12.00 und 13.30-16.00 Uhr

Deutsche Rentenversicherung- Sprechtag -Rathaus Stockach, Adenauerstr. 4, 78333 Stockach, Tel. Terminvereinbarung: 07731/8227-10, Fax: 07731/8227-20, E-Mail: aussenstelle.singen(@)drv-bw.de 

DRV BW - Für Arbeitgeber: Neue Seminare zur Sozialversicherung - Anmeldung bis 12.04.2019

Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg

Für Arbeitgeber: Neue Seminare zur Sozialversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg bietet auch 2019 wieder Seminare zu sozialversicherungsrechtlichen Fragen an. Das kostenfreie Angebot richtet sich an Arbeitgeber, Mitarbeiter in Personalbüros und Steuerberater.


In Villingen-Schwenningen finden die Seminare an folgenden Terminen statt:


Seminar »Sozialversicherungspflichtige Themen und Neuerungen (Jahresarbeitsentgeltgrenze, Umlagen, Änderung der Geringfügigkeitsrichtlinien, Neue Gleitzonenregelung, euBP)«
13. und 14. Mai 2019 von 9-12 Uhr,
15. und 16. Mai 2019 von 13-16 Uhr jeweils in Villingen-Schwenningen, Kaiserring 3 (DRV Baden-Württemberg, Regionalzentrum Villingen-Schwenningen)
Seminar »Ablauf einer Betriebsprüfung mit versicherungs- und beitragsrechtlichen Sachverhalten; euBP«
13. und 14. Mai 2019 von 13-16 Uhr,
15. und 16. Mai 2019 von 9-12 Uhr jeweils in Villingen-Schwenningen, Kaiserring 3 (DRV Baden-Württemberg, Regionalzentrum Villingen-Schwenningen)


Bitte beachten Sie: Die Teilnehmerzahl an den Seminaren ist begrenzt. Berücksichtigt werden Interessenten in der Reihenfolge der Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 12. April 2019
Die Seminare werden landesweit in allen Regionen angeboten. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de. Über den Bereich »Wichtige Links« kommen Sie direkt zu den Anmeldeformularen für die Arbeitgeberseminare. Weitere Auskunft erhalten Sie auch über das kostenlose Service-Telefon unter 0800 100048024.

Mütterrente wird nun augezahlt

Mütterrente wird nun ausgezahlt

Zum 1. Januar 2019 traten mit dem Rentenpakt Verbesserungen bei der Mütterrente und bei der Erwerbsminderungsrente in Kraft. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hat ihre Berechnungsprogramme umgehend angepasst. Wer 2019 in Rente gegangen ist, erhielt die Rentenerhöhungen somit von der ersten Rentenzahlung an.
Ab sofort und bis spätestens Mitte 2019 bekommen nun nach einem bundesweit abgestimmten Terminplan deutschlandweit alle 9,7 Millionen Rentnerinnen und Rentner, deren Rente vor 2019 begonnen hat, ihre Nachzahlungen aufs Konto überwiesen. Auf den Kontoauszügen ist dies im Verwendungszweck am Hinweis »RV-Einmalig Muetterrente« zu erkennen. Alleine bei der DRV Baden-Württemberg werden in diesem Zusammenhang rund 550.000 Rentenzahlungen neu berechnet und mit einem Zuschlag versehen. 
Nur in wenigen Fällen ist ein formloser Antrag auf die Mütterrente notwendig: Zum Beispiel bei Eltern, bei denen die Erziehung des Kindes erst nach dem ersten Geburtstag des Kindes begonnen hat (Adoptiv- oder Pflegeeltern).  
Die DRV Baden-Württemberg rechnet mit einem erhöhten Informationsbedarf der Rentnerinnen und Rentner. Um Fragen rund um die Mütterrente ohne Umwege schnell und direkt beim gesetzlichen Rentenversicherungsträger zu beantworten, können Ratsuchende auch das kostenlose Servicetelefon nutzen: Unter 0800 1000 480 24 sind montags bis donnerstags von 7.30-19.30 Uhr und freitags von 7.30-15.30 Uhr die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DRV Baden-Württemberg am Telefon.
Auskünfte zu den Themen Prävention, Rehabilitation, Altersvorsorge und Rente gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in den Regionalzentren und Außenstellen im ganzen Land, bei den ehrenamtlich tätigen Versichertenberaterinnen und -beratern sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de. 

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Die Inhalte werden von der Gemeindeverwaltung Hohenfels gepflegt. Bei Fragen oder Anregungen bitte an die Gemeinde wenden.