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Autor: Frau Baier
Artikel vom 20.12.2017

Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg

Die Deutsche Rentenversicherung hat gute Angebote: Mit Prävention fit bleiben

Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg

Die Deutsche Rentenversicherung hat gute Angebote: Mit Prävention fit bleiben
Immer wieder Schmerzen? Probleme mit Stimmungsschwankungen? Das sind nur zwei von vielen Warnsignalen, die auf eine Gefährdung der Gesundheit hinweisen. Berufstätige, die diese oder andere Beeinträchtigungen bei sich feststellen, können einen Anspruch auf eine Präventionsleistung der gesetzlichen Rentenversicherung haben. Dadurch sollen gesundheitliche Probleme erkannt und behoben werden, bevor daraus eine Krankheit oder sogar eine Behinderung entsteht, die die berufliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen langfristig beeinträchtigen.  

Die Präventionsleistungen sind in vier Module beziehungsweise Phasen aufgeteilt und finden meist in Gruppen von zehn bis 15 Teilnehmern statt. Die Initialphase dauert nur wenige Tage und erfolgt stationär oder ambulant in einer zugelassenen Rehaeinrichtung. In einer Eingangsuntersuchung prüft der Arzt individuelle gesundheitliche Risiken, legt gemeinsam mit dem Teilnehmer Präventionsziele fest und erstellt einen Trainings- und Behandlungsplan. Die anschließende berufsbegleitende Phase dauert mehrere Monate. Gesunde Ernährung, Sport und Bewegung sowie Entspannungstechniken sollen in den eigenen Alltag integriert werden. Berufsbegleitend besuchen die Teilnehmer dafür ein- bis zweimal in der Woche Kurse. In einer ebenfalls mehrmonatigen Eigeninitiativphase folgt die Umsetzung des Erlernten im Alltag. Danach treffen sich die Teilnehmer an ein oder zwei Tagen erneut in der Rehaeinrichtung, in der sie ihre Initialphase absolviert haben, um Erfahrungen auszutauschen und Bilanz zu ziehen.

Die Rentenversicherung berücksichtigt die Wünsche der Versicherten, wenn es in der Rehabilitationseinrichtung an die Rentenversicherung gebundene Präventionsangebote gibt. Eine aktuelle Übersicht der Angebote findet man im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.
Um eine Präventionsleistung zu bekommen, ist ein Antrag erforderlich. Der Hausarzt oder der Betriebsarzt bescheinigt den Präventionsbedarf in einem ärztlichen Befundbericht. Diesen reicht der Versicherte mit dem Antrag auf Prävention bei ihrem Rentenversicherungsträger ein. Alternativ können Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer unterstützen und über den Firmenservice der Rentenversicherung Präventionsleistungen für ihre Beschäftigten beantragen. So können auch ganze Gruppen von Beschäftigten einer Firma gemeinsam an der Präventionsmaßnahme teilnehmen.
Antragsformulare stehen unter http://praevention.drv.info sowie in allen Dienststellen der DRV Baden-Württemberg zur Verfügung. Arbeitgeber können sich über den Firmenservice der Rentenversicherung unter der Rufnummer 08001000 453 informieren. Die Broschüre »Prävention – werden Sie aktiv« steht im Netz als Download zur Verfügung oder kann kostenlos über das Servicetelefon unter der Nummer 0800 1000 480 24 bestellt werden.

Weitere Auskünfte zu den Themen Rente, Rehabilitation und Altersvorsorge gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in den Regionalzentren und Außenstellen sowie bei den ehrenamtlich tätigen Versichertenberaterinnen und -beratern im ganzen Land, über das kostenlose Servicetelefon unter 0800 100048024 sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.

Konsequente Reha könnte deutscher Volkswirtschaft - 500 Millionen Euro sparen / Weniger Arbeitsunfähigkeitstage nach Rehabilitation/

Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg und der AOK Baden-Würtemberg

Konsequente Reha könnte deutscher Volkswirtschaft - 500 Millionen Euro sparen
Allein die orthopädische Rehabilitation bei Rückenschmerzen könnte die Steuer- und Beitragszahler in Deutschland jährlich um fast eine halbe Milliarde Euro entlasten. Dies belegt eine aktuelle Studie der AOK Baden-Württemberg, der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV) und des Instituts für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm (IFR Ulm). Erstmals konnten so die positiven finanziellen Effekte von Reha auf die deutsche Volkswirtschaft beziffert werden. »Immer noch wird Rehabilitation hier und da belächelt«, so Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. »Nun ist definitiv belegt: Wer sich für eine Reha entscheidet, handelt sich selbst, seinem Arbeitgeber und der gesamten Gesellschaft gegenüber höchst verantwortungsbewusst.«

Weniger Arbeitsunfähigkeitstage nach Rehabilitation
Der wissenschaftliche Vergleich zeigt: Menschen mit chronischen Rückenschmerzen, die an einer Rehabilitation teilnehmen, stabilisieren ihre Gesundheit spürbar. So weisen sie in den ersten beiden Jahren nach der Reha im Schnitt 14 Krankheitstage weniger auf als diejenigen, die bei gleicher Diagnose auf eine Reha verzichten. Zudem müssen sie wesentlich seltener im Krankenhaus behandelt werden. »Zwar liegen die Behandlungskosten des Einzelnen durch eine Rehabilitationsmaßnahme zunächst höher als ohne. Diese Mehrkosten werden aber durch weniger Arbeitsunfähigkeitstage und weniger Krankenhausbehandlungen in den folgenden zwei Jahren mehr als aufgewogen«, erklärt Dr. Rainer Kaluscha vom IFR Ulm. Insgesamt mache die Reha die Menschen also nicht nur gesünder, sie senke auch die Krankheitskosten um mehr als 700 Euro je Patient.

Umdenken bei Politik und Unternehmen erhofft
»Endlich ist der wissenschaftliche Nachweis erbracht, dass Rehabilitation nicht nur einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag in der Versorgung kranker Menschen leistet. Durch sie kann ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben vermieden und damit Altersarmut entgegengewirkt werden«, betont Andreas Schwarz, Erster Direktor der DRV Baden-Württemberg. Diese Erkenntnis führe hoffentlich zu einem positiven Umdenken bei Politik und Unternehmen. »Dass die Reha oft langjährige Krankheitsverläufe positiv beeinflusst, hören wir täglich von unseren Patienten. Dass sich dieser Effekt aber so nachhaltig auf das Gesundheitssystem auswirkt, hat uns alle überrascht«, sagt Prof. Dr. Gert Krischak, Leiter des IFR Ulm und Chefarzt der Federseeklinik in Bad Buchau.

Informationsveranstaltungen am 29.5.18 und 4.6.18

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